shipcloud

Interview mit shipcloud

Über den cloud-basierten Service shipcloud können kleine und mittlere Online-Händler einfach und unkompliziert mit allen wesentlichen Paketversendern zusammenarbeiten. Wir haben beim Mitgründer Claus genauer nachgefragt.

Hallo Claus. Du bist Mitgründer von shipcloud. Stell Dich und Dein Team meinen Lesern kurz vor.

Wer uns einmal alle zusammen erleben will, kann das am besten in der gemeinsamen Frühstücksrunde auf der Veranda unseres Büros in einem schönen Hamburger Gründerzeithaus tun. Da sitzen dann sieben Männer und Frauen im Alter zwischen Anfang 20 und Mitte 40, die, von anregenden Heißgetränken und gesunder Kost  inspiriert, am weiteren Wachstum unseres gemeinsamen Babys arbeiten.

Was genau ist shipcloud und wer ist Eure Zielgruppe?

Auf  der Website shipcloud.io kann man im Boilerplate eine absolut exakte Beschreibung unseres cloudbasierten Service für Paketversand nachlesen, der über eine einheitliche Schnittstelle Shop- und Warenwirtschaftssysteme an alle wesentlichen Paketdienstleister anbindet. Man könnte aber auch ganz einfach sagen: shipcloud sorgt für die Demokratisierung der Logistik im Online-Handel. Denn mit uns bleiben die Betreiber von kleinen und mittleren Shops beim Versenden auf Augenhöhe mit den Großen in der Branche.

Claus Fahlbusch – CEO shipcloud

Es gibt bereits viele Schnittstellen zu Versanddienstleistern, warum sollte ein Shopbetreiber mit Euch zusammenarbeiten?

Es gibt Schnittstellen zu einigen, nicht zu vielen. Diese sind darüber hinaus veraltet und / oder komplex. Das ändern wir. Mit shipcloud ist die Anbindung einer großen Zahl von Versanddienstleistern ein Kinderspiel. Eine einfache Schnittstelle, statt mehrere komplexe.

Wie seid Ihr auf die Idee gekommen shipcloud zu gründen?

Durch jahrelange Erfahrung im eCommerce bzw. Versandhandel, sind wir immer wieder auf die Problematik der Versandprozesse gestoßen, die bei den großen Versendern mit viel Aufwand individuell gelöst wird, die aber für kleinere und mittlere Versender aus Kostengründen nicht lösbar sind. Das wollten wir ändern. Dazu kam, daß wir mit unserer Software-Agentur webionate selbst gerade in einem solchem Projekt steckten und uns mehrfach verzweifelt an den Kopf gefaßt haben. Die Idee zu shipcloud war geboren.

Mit welchen Shopsystemen arbeitet Ihr bereits zusammen und welche fehlen Euch noch?

In alphabetischer Reihenfolge sind das: Magento, Microsoft Dynamic NAV, Oxid esales, PrestaShop und Shopware. Dazu kommen noch die Plattformen commercetools, Jimdo und weclapp. Gambio, XT:Commerce, woo-Commerce hätten wir gern so schnell wie möglich. Wir kooperieren da sehr gern mit Agenturen, die solche Module bauen und ihren Kunden anbieten möchten.

Vor kurzem gab es ein neues Logo verbunden mit einem kompletten neuen Layout der Webseite, was hat Euch dazu bewogen?

Als wir vor einem reichlichen Jahr unser Start-up gegründet haben standen die Inhalte der Webseite ganz vorn und als Entwickler hatten wir die Seite auch schnell selbst gebaut und gestaltet. Wir fanden Sie auch  gar nicht so schlecht. Doch genauso wie man als Start-up aus den Kinderschuhen hinauswächst, wachsen auch die inhaltlichen und gestalterischen Ansprüche. Da wir in diesem Bereich keine Fachleute sind, haben wir uns mit elevenfifteen fachkundige Hilfe geholt und sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Als Profi im Bereich SaaS würde mich interessieren, wie Du den Schritt von Magento, sich von der SaaS Version Magentos zu befreien, siehst?

Aus meiner Sicht ist das eine rein wirtschaftliche Entscheidung von eBay. Offensichtlich hat eBay schlicht keine Strategie gefunden, um dieses Magento SaaS Modell ausreichend zu monetarisieren. Ich würde sogar soweit gehen und sagen, eBay hat keine schlüssige Strategie für Magento im Ganzen, auch wenn diese Meinung sicherlich kontrovers ist.

Von APIs spricht die Branche, Ihr bietet eine REST-API an, was genau ist der Vorteil so einer API?

Der Vorteil einer REST-API liegt vor allem in der Einfachheit und der Verwendung von Web-Standards. Bei einer REST-API geht es immer um Ressourcen (bei shipcloud z.B. Versandmarken) auf die eine standardisierte Menge von Aktionen ausgeführt werden kann. Im Gegensatz zu den SOAP-basierten Web Services die von den meisten Paketdienstleistern angeboten wird, hat eine REST-API in der Regel deutlich weniger Overhead. Dadurch ist sie für einen Entwickler deutlich einfacher zu verstehen und zu integrieren.

Wo seht Ihr shipcloud in einem Jahr?

Wir würden uns sehr freuen, wenn man zumindest in Deutschland die einfache Anbindung an alle Versanddienste mit dem Namen shipcloud in Verbindung bringt. Darüber hinaus möchten wir eine größere siebenstellige Zahl von Sendungen über unsere Plattform laufen haben.

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Über Tom Adebahr

Ich brenne für den E-Commerce und habe das Glück in einem spannenden Internet-Unternehmen in leitender vertrieblicher Position angestellt zu sein. Ein Faktor für meine überdurchschnittliche Motivation war schon immer meine Einstellung zur Arbeit. Ich habe viel Freude an dieser und genieße es, ins Büro zu fahren und das eigene Wissen um das meiner Kollegen zu ergänzen, um im Team effizient und erfolgreich zu sein.

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