Usability in Onlineshops

Um aus einem Online-Shop das höchstmögliche an Nutzen abschöpfen zu können, kommt man um das Thema Usability nicht herum. Doch was beschreibt das Thema Usability in einem Onlineshop. Ist es eher eine Definition oder eher ein Verhalten, welches von den Usern in einer gewissen Art und Weise an den Tag gebracht und ggf. auch vorausgesetzt wird? Kann man dies messen? Wie erreiche ich eine gute Usability?

Das Thema Usability beschäftigt uns schon länger und so sind wir bemüht, Euch liebe Leser, auch in Zukunft davon zu berichten.

Immer noch setzen sich unserer Auffassung nach viel zu wenig Onlineshopbetreiber mit diesem Thema auseinander. Der Begriff Usability steht für die einfache, intuitive Benutzbarkeit eines Produktes bzw. eines Onlineshops – es geht folglich um die umwegfreie Bedienung des Shops.

Hier ein kleiner Vorgeschmack  – ein kurzer Usability-Check zum Thema Warenkorb:

  • Kennen Sie das – Sie rennen durch Lidl oder Aldi und wissen in diesem Moment nicht mehr, wo Ihr Einkaufswagen geblieben ist? Genauso geht es Ihren Kunden im Onlineshop, wenn der Warenkorb kaum ersichtlich oder nur per Wort „Warenkorb“ verlinkt ist. Bei Lidl und Aldi muss man seinen Wagen wiederfinden und der Ausgang geht nur über die Kassen – in einem Onlineshop hat der Mitbewerber das gleiche Produkt, vermutlich zu ähnlich guten Konditionen – und nur 2 Mausklicks entfernt ==> Somit muss der Warenkorb immer leicht aufzufinden und immer zugänglich sein!
  • Der Warenkorb ist erst nach Kunden-Account-Registrierung zugänglich. Ja, Ihr habt richtig gehört! 🙂 Klassischer Fall – man legt ein Produkt in den Warenkorb und möchte in den Bestellprozess eintauchen. Man gibt seine Daten ein – bis hierhin noch normal und dann passiert das, womit man nicht rechnet: „Hallo lieber Kunde, vielen Dank für die Registrierung, ein Abschluss Ihrer Bestellung ist erst möglich, wenn Sie Ihren Account per E-Mail aktivieren.“ Mahlzeit! Es trifft einen der Schlag – erst das E-Mail Programm öffnen, ggf. sogar noch gedulden, bis die E-Mail vom Provider tatsächlich übermittelt worden ist, dann einmal klicken und dann erst bestellen können – ein klares nein No-Go.  Der schnellere Weg ist… den Produktnamen kopieren, bei Google suchen und beim nächsten Shop bestellen! Folgender schöner Praxisbezug fällt uns dazu ein: Sie sind bei Lidl oder Aldi und stehen an der Kasse, wollen zahlen. Da sagt die gute Kassiererin: „Vielen Dank für Ihren Besuch, bevor Sie aber zahlen können, müssen Sie erst draussen auf dem Parkplatz Ihr Auto umparken und bei einer Parkplatzangestellten Ihren Personalausweis verifzieren lassen. Danach an die Kasse in den Laden und bei allen Leuten vorbeidrängeln… Dasselbe No-Go!

Fazit:
Usability ist zum Teil „Gesunder Menschenverstand“ – somit sollten die ersten Umsetzungen leicht von der Hand gehen. Öffnet die Augen und schaut auch Euren Shop einfach mal an! Wenn Ihr Fragen habt – wir helfen sehr gerne weiter.

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Über Tom Adebahr

Ich brenne für den E-Commerce und habe das Glück in einem spannenden Internet-Unternehmen in leitender vertrieblicher Position angestellt zu sein. Ein Faktor für meine überdurchschnittliche Motivation war schon immer meine Einstellung zur Arbeit. Ich habe viel Freude an dieser und genieße es, ins Büro zu fahren und das eigene Wissen um das meiner Kollegen zu ergänzen, um im Team effizient und erfolgreich zu sein.

3 Gedanken zu „Usability in Onlineshops

  1. Olja

    Leider vergessen die Shopbetreiber oft über Usability und legen dafür hohen Wert auf das Webdesign u a.m., was in diesem Fall von zweitrangiger Bedeutung ist. Gute Vergleiche sind mit Geschäften gezogen. Der Warenkorb beim Online-Shopping ist echt außerordentlich wichtig. Davon hängt teilweise der Warenumsatz im Onlineshop ab. Vielen Dank für den Artikel, kurz,informativ und leicht lesbar.

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