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Zielgruppe ansprechen

Logo des Onlineshops orange-tuning.

Shopbetreiber müssen viel probieren und sind oftmals nicht in der Lage tägliche A/B Tests zu fahren und diese auch zu analysieren.

Immer wieder stolpern wir über Shops, die Kleinigkeiten genau richtig machen und Ihrer Zielgruppe gerecht werden.

Nicht vorhandene Produkte im Warenkorb werden im Auto-Tuning Shop von orange-tuning.demit Hilfe eines leeren Kofferaums symbolisiert. Wiederum Produkte aus dem Shop können über einen Knopf in den Kofferaum „gelegt werden“.  

 

Ein kleiner Knopf mit großem Inhalt

Ein kleiner Knopf...

Der Onlineshop Titus versteckt hinter einem kleinen Knopf (links) eine übersichtliche  Darstellung des Warenkorbs. Zusatzfunktionen wie Login als Stammkunde und alle Links zum Kundenservice runden diese Art der Warenkorbdarstellung ab.

Dabei wird nach Knopf-Betätigung der gesamte Hintergrund des Onlineshops verdunkelt und so der Fokus auf die Warenkorbübersicht gelenkt.

Die Warenkorbübersicht von Titus ist optisch gut gelöst und sehr funktional

Klasse Idee für den Warenkorb

Eine Schubkarre als Warenkorbsymbol

Auf die Details kommt es an.

Clever gelöst wurde hier die Einarbeitung eines Symbols zur Kennzeichnung des Warenkorbs. Die Firma hellweg.de spricht damit die eigene Zielgruppe besonders gelungen an.

Hellweg ist ein Baumarktkette Deutschlands und vertreibt Werkzeug und Baumaterialien und eben auch Schubkarren, mit der man so ziemlich jede Ware transportieren kann. Die Idee eine Schubkarre für das Symbol des Warenkorbes zu wählen gefällt uns.

Damit aber nicht genug. Die Schubkarre kann sogar geschoben werden – nämlich bis zur Kasse.

Schubkarre bewegt sich im Bestellprozess

Shopempfehlung: Schicker Warenkorb – feinkost-glutenfrei.de

Stöbernd im Netz haben wir heute einen schicken Warenkorb gefunden. Diesen wollen wir hier kurz präsentieren.

Der Onlineshop feinkost-glutenfrei.de, basierend auf xt-commerce, hat seinen Warenkorb vermutlich in Anlehnung an den plus.de Warenkorb  bzw. Kassenbon entwickelt. Nichts desto trotz, bietet der farblich gut gestaltete und positionierte Kassenbon auch in diesem Shop alle benötigten Informationen für den Kunden. Zusätzlich erfährt er auch, wieviel Ware noch gekauft werden muss, damit das Paket versandkostenfrei versendet wird – gekennzeichnet in einem satten Rot und damit für jeden verständlich. Glückwunsch an den gelungenen Warenkorb.

Warenkorb/Kassenbon ohne Ware:

 Warenkorb/Kassenbon mit Ware:

Gefunden: „beste graphische Veränderung der Startseiten-Warenkorbdarstellung von hinzugefügten Produkten in deutschen Onlineshops“

Hier haben wir nach dem Onlineshop mit der besten graphischen Veränderung der Startseiten-Warenkorbdarstellung von hinzugefügten Produkten“ gesucht. Vielen Dank für die rege Beteiligung. Das hat uns richtig Spaß gemacht. Hier nun unsere  Gewinner – vom Team ShopTrainer.de einen herzlichen Glückwunsch zum Sieg.

Platz 1 geht an den Onlineshop keller-sports.de

  • Die Farben und auch die Informationen, die nach dem Hineinlegen des Produktes in den Warenkorb angezeigt werden, überzeugen uns voll uns ganz. Auch wird das Icon des Warenkorbes verändert. Sehr nett gemacht.
    • Vorher:
    • Nachher:

Platz 2 geht an den Onlineshop lifelight.tv

  • Hier hat uns vor allem das Design sehr gut gefallen. Nach dem Hineinlegen, zeigen sich die Bilder sehr präsent und im Fokus des Auges liegend. Schlicht und unglaublich gut. Anzumerken ist, dass der Gesamtpreis fehlt.
    • Vorher:
    • Nachher:


Platz 3 geht an den Onlineshop webstore.gravis.de

  • Die Idee, den Warenkorb mit 3 und mehr Bildern zu versehen, setzen wir auch bei unseren Kunden (ohlhaber.de und rapid24.de – unsere Leser dürfen gerne die Funktion testen) sehr ähnlich um. Daher ist uns dies natürlich besonders ins Auge gesprungen und hat uns einfach gut gefallen. Auch die Anordnung der Einkaufs-Tüten ist super. Klein, wirksam und ein gewisser Aha-Effekt. Leider fehlen hier aber wichtige Informationen, zum Beispiel die Preisangabe über die Höhe des Einkaufes.
    • Vorher:
    • Nachher mit einem Produkt:
    • Nachher mit zwei Produkten:
    • Nachher mit 3 Produkten:

Platz 4 geht an den Onlineshop plus.de

  • Vor allem der Stil des klassischen Kassen-Bons sorgt für den 4. Platz. Alle relevanten Informationen sind sofort ersichtlich. Bilder würden da nicht hineinpassen. Jeder kennt aus der Kindheit einen Kassen-Bon. Lange überlege muss auch ein nicht ganz so shopaffiner User nicht. Klasse Idee.
    • Vorher:
    • Nachher:

Platz 5 geht an den Onlineshop shop.chiemsee.com

  • Optisch nicht sonderlich schön gelöst, aber hier geht es um die klasse Idee. Es wurde ein Känguruhbeutel, anstatt eines Warenkorbes verwendet. Zu diesem Schritt gehört reichlich Fantasie  (oder schreibt man das so? Phantasie) und vor allem auch Mut. Zumindest sollte auch dies verständlich sein. Man legt also kein Produkt in den Warenkorb, sondern legt etwas in den Beutel des hüpfenden Känguruhs. Glückwunsch, das reicht für den 5. Platz.
    • Vorher:
    • Nachher:

Gesucht: „beste graphische Veränderung der Startseiten-Warenkorbdarstellung von hinzugefügten Produkten in deutschen Onlineshops“

Inspiriert wurden wir von einen Blogpost, den wir leider gerade nicht wiederfinden können. In diesem ging es um die besten Warenkorbdarstellung von Onlineshops, aber eher auf den intenationalen Markt ausgerichtet. Diese Idee wollten wir nun auf den deutschen Markt umsetzen, der ja dafür groß genug ist!

Schwups haben wir per Twitter unsere Follower um Tipps gebeten. Da 140 Zeichen kaum für so etwas ausreichen, und schon einige Gegenfragen kamen, haben wir uns entschieden, dies in einem Blogpost besser auszudrücken und klarer zu definieren.

Nun suchen wir also offiziell nach der „besten graphischen Veränderung der Startseiten-Warenkorbdarstellung von hinzugefügten Produkten in deutschen Onlineshops„. Mit diesem gigantischen Titel freuen wir uns auf reges Interesse und Empfehlungen.

Einsendeschluß ist der 31.08.2009 20:00 Uhr!

Usability in Onlineshops

Um aus einem Online-Shop das höchstmögliche an Nutzen abschöpfen zu können, kommt man um das Thema Usability nicht herum. Doch was beschreibt das Thema Usability in einem Onlineshop. Ist es eher eine Definition oder eher ein Verhalten, welches von den Usern in einer gewissen Art und Weise an den Tag gebracht und ggf. auch vorausgesetzt wird? Kann man dies messen? Wie erreiche ich eine gute Usability?

Das Thema Usability beschäftigt uns schon länger und so sind wir bemüht, Euch liebe Leser, auch in Zukunft davon zu berichten.

Immer noch setzen sich unserer Auffassung nach viel zu wenig Onlineshopbetreiber mit diesem Thema auseinander. Der Begriff Usability steht für die einfache, intuitive Benutzbarkeit eines Produktes bzw. eines Onlineshops – es geht folglich um die umwegfreie Bedienung des Shops.

Hier ein kleiner Vorgeschmack  – ein kurzer Usability-Check zum Thema Warenkorb:

  • Kennen Sie das – Sie rennen durch Lidl oder Aldi und wissen in diesem Moment nicht mehr, wo Ihr Einkaufswagen geblieben ist? Genauso geht es Ihren Kunden im Onlineshop, wenn der Warenkorb kaum ersichtlich oder nur per Wort „Warenkorb“ verlinkt ist. Bei Lidl und Aldi muss man seinen Wagen wiederfinden und der Ausgang geht nur über die Kassen – in einem Onlineshop hat der Mitbewerber das gleiche Produkt, vermutlich zu ähnlich guten Konditionen – und nur 2 Mausklicks entfernt ==> Somit muss der Warenkorb immer leicht aufzufinden und immer zugänglich sein!
  • Der Warenkorb ist erst nach Kunden-Account-Registrierung zugänglich. Ja, Ihr habt richtig gehört! 🙂 Klassischer Fall – man legt ein Produkt in den Warenkorb und möchte in den Bestellprozess eintauchen. Man gibt seine Daten ein – bis hierhin noch normal und dann passiert das, womit man nicht rechnet: „Hallo lieber Kunde, vielen Dank für die Registrierung, ein Abschluss Ihrer Bestellung ist erst möglich, wenn Sie Ihren Account per E-Mail aktivieren.“ Mahlzeit! Es trifft einen der Schlag – erst das E-Mail Programm öffnen, ggf. sogar noch gedulden, bis die E-Mail vom Provider tatsächlich übermittelt worden ist, dann einmal klicken und dann erst bestellen können – ein klares nein No-Go.  Der schnellere Weg ist… den Produktnamen kopieren, bei Google suchen und beim nächsten Shop bestellen! Folgender schöner Praxisbezug fällt uns dazu ein: Sie sind bei Lidl oder Aldi und stehen an der Kasse, wollen zahlen. Da sagt die gute Kassiererin: „Vielen Dank für Ihren Besuch, bevor Sie aber zahlen können, müssen Sie erst draussen auf dem Parkplatz Ihr Auto umparken und bei einer Parkplatzangestellten Ihren Personalausweis verifzieren lassen. Danach an die Kasse in den Laden und bei allen Leuten vorbeidrängeln… Dasselbe No-Go!

Fazit:
Usability ist zum Teil „Gesunder Menschenverstand“ – somit sollten die ersten Umsetzungen leicht von der Hand gehen. Öffnet die Augen und schaut auch Euren Shop einfach mal an! Wenn Ihr Fragen habt – wir helfen sehr gerne weiter.