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Visuell statt Button

Usability im Bestellprozess

Hier seht Ihr eine tolle Lösung um im Bestellprozess den Pfad für den User einfacher und intuitiver zu gestalten. Um eine Gastbestellung oder eine Registrierung zu wählen, gibt es nicht einfach einen kleinen Button, sondern mit dem visuellen orange wird die ganze Box gekennzeichnet. Der User weiß genau wenn er dort klickt wählt er die Option aus. Es kommt zu keinen „versehentlichen“ Klicks. Diese Funktion lässt sich sicherlich noch in anderen Bereichen eines Online Shops verwenden. Wir finden die Funktion gut und trägt zur Usability bei.

Feedbacklounge – Erfolgsfaktor Usability

Leider wird der Faktor Usability von Shopbetreibern immer noch zu wenig bedacht. Dabei sollte sich unserer Meinung nach jeder Betreiber eines Onlineshops mit dem Grundsatz  der Usability auseinandersetzen.

Die Usability ist nichts weiter als die Benutzerfreundlichkeit eines Onlineshops. Allein mit der Usability lassen sich Umsätze steigern, es ist der Hebel zu mehr Erfolg. Betrachtet man die Theorie, dass ein jeder User innerhalb der gewünschten Zielgruppe in Onlineshops problemlos einkaufen können sollte, mit der Praxis, wird einem schnell klar, dass hier oftmals Welten zwischenliegen. Der Einkauf im Supermarkt ist immer identisch. Man schiebt den Einkaufswagen durch die Gänge, lädt ein, was man benötigt und geht zur Kasse. Anschließend bezahlen und das Geschäft wieder verlassen. Eigentlich kann es doch so betrachtet nicht so schwer sein, einen Onlineshop in der Form aufzubauen, dass er sich immer einfach bedienen lässt.

Doch wie oben schon erwähnt, liegt die Zielgruppe im Auge des Betrachters – und niemals in den Augen des Shopbetreibers oder gar des Shopentwickles selbst. So haben sich zwar in der Vergangenheit Regeln aufgestellt, z.B: das ein Warenkorb in 99% der Shops oben rechts aufzufinden ist – möchte man aber wirklich wissen, wie die Zielgruppe „tickt“, so benötigt man Unterstützung von Experten. Experten wie die Feedbacklounge.de. Sie stellt den Shopbetreibern jetzt ein Tool zur Verfügung, mit dem auch bei kleinen Budgets sehr effektive User-Tests durchgeführt werden können. Die Plattform befindet sich zwar noch in einem frühen Status, liefert aber bereits zuverlässig die ersten Feedbacks innerhalb von 48 Stunden. Wie ein solches Video aufbereitet ist, kann sich hier angeschaut werden.

Die Vorteile gegenüber klassischen Methoden wie Labortests, Experteninterviews oder Beratungen sind vielfältig. Die Ergebnisse sind schnell verfügbar und das Risiko sich „falsch“ beraten zu lassen fällt weg. Einen Test startet man in wenigen Minuten und es kostet nur einen Bruchteil traditioneller Methoden. Analytische Tools sind gegenüber klassischen Usabilitytests schon häufiger im Einsatz, aber Sie geben nur Aufschluss darüber, wo und wann ein Nutzer die Seite verlässt, nicht jedoch warum.

Diese Lücke in der Optimierung füllt nun Feedbacklounge.de mit seinem innovativen Angebot. Jeder Tester nimmt sich 10-20 Min Zeit für Ihren Onlineshop.

Das durch diese Analyse erhobene Bildschirmvideo zeigt, wie der User auf dem Onlineshop surft. Und weil die Tester laut mitdenken, hört man sie auch – inkl. aller Emotionen. Die Preise sind mit 35 € für ein multimediales Feedback absolut human und lassen so manche Ausrede nicht zu testen nicht mehr gelten. Daneben gibt es die Möglichkeit ein rein schriftliches Feedback zu erhalten, das es schon für 10 € pro Tester gibt.

Gutes und nicht so Gutes im Shop


Fehlermeldung sollten grundsätzlich vermieden werden. Solche findet man immer wieder. Irgendwelche Variablen werden durch das Back-Ende des Shops nicht sauber übergeben.


Eine etwas andere Darstellung der Navigation im Shop. Hersteller Logos vertikal angeordnet.


Tolle Idee, den Merkzettel, die Wunschliste direkt neben dem Warenkorb zu platzieren.

Übersichtliche und funktionale Navigation sind oftmals der Schlüssel zum Erfolg – in diesem Falle wirklich sehr sexy.

 


Leere Kategorien sind nicht nur für die Suchmaschine Google schlecht, sondern nervt vor allem Kunden und sorgt für höhere Abbruchsquoten im Shop.


Kleine oder schlecht angeordnete Felder im Bestellprozess sollten auch vermieden werden. In diesem Falle ohne Übersicht und schlecht zu klicken (nicht jeder kennt die Taste TAB..)


Klasse gelöst – bevor man das Produkt in den Warenkorb legt, erhält der User Infos darüber, wieviel das Produkt mit welchen Zahlarten kosten wird – toll! Bisher sehr selten gesehen.



Hierzu muss man nicht viel sagen, so etwas gehört auf keinen fall in die Fußnote eines Onlineshops…


… und auch hier – raus damit! Ein absolutes NOGO!


Hier erneut der Fall: Felder über Felder, Pflichtfeld Geburtstag gehört ebenso wenig in den Bestellprozess, wie eine unübersichtliche Auflistung von allen relevanten Abfrage-Feldern.

Was darf eine Landingpage kosten

Karl Kratz veröffentlichte kürzlich in seinem Blog einen sehr spannenden Beitrag zum Thema Was kostet eine Landingpage. Der Beitrag ist ausführlich geschrieben und gliedert sich in 12 verschiedene Teile.

Hinweis: Dieser Artikel könnte „kleine“ Onlineshop-Betreiber leicht erschlagen – für größere Unternehmen und Agenturen ist es eher die gängige Praxis eine Landingpage aufzubauen, bzw. zu strukturieren.

  1. Zieldefinition
  2. Schlüsselwortanalyse
  3. Bedarfsgruppenanalyse
  4. Mitbewerberanalyse
  5. Definition der Landingpage Komponenten
  6. Erstellung der Texte
  7. Erstellung des Designs
  8. Bereitstellung der digitalen Broschüre
  9. Bereitstellung des E-Mail Respondersystems
  10. Erstellung der Landingpage und Veröffentlichung
  11. Operativer Betrieb + Suchmaschinenmarketing
  12. Durchführung der Kontrolle

Unsere ergänzende Meinung zum Thema Landingpages in Shops ist, dass der wichtigste Faktor die Zielgruppe selbst ist! Diese muss die Landingpage annehmen.

Und bitte eines sollte man immer bedenken – es gibt auch Shops, in denen Landingpages schlecht aufgebaut sind, man als E-Commerce Dienstleister die Hände über den Kopf zusammenschlägt und doch verdienen diese Shops Geld.

Nicht immer ist eine bis ins letzte Details geplante Landingpage auch profitabel und manchmal spielt diese eben auch nicht die Kosten für die Erstellung einer solchen Seite durch eine Agentur wieder ein.

Shop Usability Award 2010

Wie auch schon im vergangenem Jahr, ist die Firma Shoplupe GmbH erneut Veranstalter des Shop Usability Award 2010 und damit auf Suche nach den nutzerfreundlichsten Onlineshops!

 Der Shop Usability Award ist schon fast eine Institution im e-Commerce Leben der kleinen und mittelständischen Shopbetreiber. Seitdem der Award 2008 zum ersten Mal verliehen wurde, reißt die Euphorie nicht mehr ab. Nun ist es endlich wieder soweit! Zum dritten Mal verleiht Shoplupe® den größten, schwersten und schönsten Award der deutschen Internetbranche.

Shopbetreiber oder auch Dienstleister können IHREN Shop bis zum 31.03.2010 hier jederzeit melden/einreichen.

Die Verleihung des Preises findet wie auch schon letztes Jahr auf der Internet World, der Fachmesse für den E-Commerce, statt.

Uns selbst bereitet dieser Award ganz besonders viel Freude, da auch Nischenshops, ohne viel Cash im Hintergrund und damit meist auch ohne Business Angels oder VC-Firmen (Venture Capital – Beteiligungsgesellschaften), diesen Award gewinnen können. Dieser Preis wird pro Kategorie verliehen – ein Blick auf diese lohnt sich!

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Shopempfehlung: Schicker Warenkorb – feinkost-glutenfrei.de

Stöbernd im Netz haben wir heute einen schicken Warenkorb gefunden. Diesen wollen wir hier kurz präsentieren.

Der Onlineshop feinkost-glutenfrei.de, basierend auf xt-commerce, hat seinen Warenkorb vermutlich in Anlehnung an den plus.de Warenkorb  bzw. Kassenbon entwickelt. Nichts desto trotz, bietet der farblich gut gestaltete und positionierte Kassenbon auch in diesem Shop alle benötigten Informationen für den Kunden. Zusätzlich erfährt er auch, wieviel Ware noch gekauft werden muss, damit das Paket versandkostenfrei versendet wird – gekennzeichnet in einem satten Rot und damit für jeden verständlich. Glückwunsch an den gelungenen Warenkorb.

Warenkorb/Kassenbon ohne Ware:

 Warenkorb/Kassenbon mit Ware:

Wo positionieren wir welche Elemente in einem Onlineshop?

Immer wieder werden wir mit Fragen konfrontiert, wo man welche Elemente (zB: Warenkorb, Widerruf, Kontaktdaten) in einem Onlineshop positionieren sollte, so dass die User sich sehr leicht im Shop orientieren können und auf direktem Wege kaufen. Minimierung der Kaufabbruchsquoten im Onlineshop und vor allem auch dem Bestellprozess, möglichst leichter Navigation und einem übersichtlichen gut funktionieren Design – Usability, wie es leibt und lebt.

Fragen mit Antworten, wie –  ja, so darf man das machen oder nein, so auf keinem Fall – sollte man tunlichst vermeiden. Wie so oft im Ecommerce ist es stark abhängig von der Branche, bzw. dem Produktsortiment, insbesondere der Zielgruppe. Begeisterte Snowboarder unter 20 Jahren erwarten, bzw. können mit einem anderen Aufbau in einem Onlineshop gut umgehen – im Vergleich zu Produktsortimenten, wie Medizin, die überwiegend von älteren Menschen gekauft wird.

Mit einer sehr gelungenen Studie aus dem Hause eresult.de kann man auf jeden Fall schön sehen, wie 600 User in einer Panelbefragung für eine Positionierung von Elementen bevorzugen. Danach kann man sich auf jeden Fall als Designer, Shopanbieter richten. Der Link oben gibt nur einen kleinen Ausblick auf die Studie, möchte man aber die komplette beziehen, muss man dafür knappe €100,- ausgeben. Link