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Viele Blogger ziehen den Joker

Batman muss den Kampf gegen den Joker führen, wir aber können den Joker für uns und unsere Qualität nutzen. Viele Blogger wenden dafür einen einfach Trick an. Der Blick in die Statistiken zeigt, mit welchen Suchbegriffen die User auf unsere Webseite zugreifen. Schreibt man über die Suchbegriffe einen Blogbeiträg und verlinkt intern zu bereits etablierten Blogbeitrgen, erhöht sich zum einen die Keyworddichte und man tut etwas für die interne Verlinkung.

Davon profitiert nicht nur das Google Ranking – insbesondere die User finden über diese Begriffe den Weg zum richtig Beitrag beim nächsten Besuch schneller.

Einige ausgewählte Suchphrasen unserer Besucher

shop einrichten kosten

Es geht immer ums Geld. Das Bestreben eines jeden Menschens wird vermutlich sein, möglichst viel zu bekommen, für möglichst wenig Geld. Shopbetreiber, die mit ihrem ersten Shop schlechte Erfahrungen gemacht haben oder aber solche, die es überhaupt noch werden wollen, stellen sich immer und immer wieder die Frage Was darf ein Onlineshop kosten. Diese Frage ist alles andere als trivial. Ein Onlineshop kann von € 100,- bis € 100 000,- kosten – vielmehr sollte eine genaue Analyse des Bedarfs des Shopbetreibers ermittelt und diese mit den Fähigkeiten der Shop Agentur gekoppelt werden. Die wenigsten Agenturen werden überhaupt im Stande sein, für Firmen wie Zalando oder Adidas einen Onlineshop zu entwickeln. Genausowenig Interesse werden Agenturen bei Projekten im Rahmen von € 500,- haben. Wir haben bereits vor 1,5 Jahren einen Beitrag zum Thema Was ein Onlineshop kostet geschrieben.

was heißt followers

Als Follower wird Derjenige bezeichnet, der einem Twitter-Profil auf Twitter einem anderen Profil folgt. Übersetzt werden könnte das Wort Followers mit einer Gefolgschaft. Weitere nützliche Informationen zum Thema Einsatz von Twitter in Onlineshops erhalten Sie hier.

magento shops

Magento Commerce ist eine open source Software aus der USA, die im Jahre 2009 den Weg nach Deutschland gefunden hat. Mittlerweile ist Magento nicht mehr aus dem deutschen E-Commerce wegzudenken. Zu groß ist der Einfluß geworden und viele Firmen von kleinen bis großen Unternehmen setzen auf diese Shopsoftware. Wer sich einen Überblick über Magento Shops verschaffen möchte, findet in unserem Schwesterportal in der Rubrik Magento Onlineshops eine Vielzahl von tollen Webshops.

magento facebook

Facebook Nutzern in Facebook selbst Produkte zum Verkauf anzubieten wird umgangssprachlich als F-Commerce (Facebook-Handel) bezeichnet und gewinnt mehr und mehr an Bedeutung. Viele Onlineshops wagen den Schritt ins größte Land der Welt. Vor allem die Verknüpfung der Shopsoftware Magento und Facebook scheint dabei besonders reizvoll zu sein – zum Beispiel.

tradoria

Tradoria ist eine Shopping-Plattform, Marktplatz und Shopverbundsystem in einem. Gerade Neueinsteiger im E-Commerce finden bei Tradoria die Lösung zur Erstellung eines einfachen Onlineshops. Dabei wird des Shopbetreiber durch einen gemeinsamen Checkout von allen Bezahlproblemen der Nutzer fern gehalten. Mehr über Tradoria?

zalando magento

Zalando ist der wohl bekannteste Onlineshop für Schuhe und Mode im Internet. Der Onlineshop basierte zu Anfang auf Magento, wechselte allerdings aufgrund von einigen Problemen in der Performance und Skalierbarkeit das Shopsystem.

Twitter startet mit Promoted Products

Promoted Products ist eine neue Werbeform des Microbloggingdienstes Twitter. Ein Onlineinterface dient dem Verwalten der Kampage, Werbetreibende können wie bei Google Adwords ein monatliches Budget festlegen und Start-Datum und Region konfigurieren.

Über das neue Buchungssystem können Interessierte auf Twitter Promoted Tweets, Promoted Accounts und Promoted Trends buchen.

Zitat:

Twitter bietet Werbetreibenden mit dem neuen Online-Buchungsformular die Möglichkeit, Accounts, Trends oder einzelne Tweets zu promoten.

Twitter-Werbung mal drei

  1. Mit Promoted Tweets können sich Unternehmen an Nutzer wenden, die ihnen bisher nicht folgen. Diese Tweets fungieren dabei wie herkömmliche Tweets – mit der Ausnahme, dass sie auch bei Nutzern erscheinen, die dem zwitschernden Unternehmen bisher nicht folgen. Allerdings gehen Promoted Tweets lediglich an Anwender, die für den Werbetreibenden relevant sind – verspricht Twitter.
  2. Mit Promoted Trends können Firmen hingegen einen Trend featuren, der im Zusammenhang mit ihrem Geschäftsfeld steht. Er taucht dann in der Liste der „Trending Topics“ auf.
  3. Promoted Accounts sollen schließlich in erster Linie dafür sorgen, dass Werbetreibende schnell eine große Basis von Followern aufbauen können. Über diese Werbeform schlägt Twitter Angehörigen relevanter Zielgruppen den entsprechenden Account vor.

Alle drei Werbeformen sollen die Reichweite von Produkten und werbetreibenden Unternehmen erweitern. Mit dem neuen Formular macht es Twitter nun deutlich einfacher, die entsprechende Werbung zu schalten.

Weiterführende Links zu Werbung auf Twitter bei t3n:

Twitter im Einsatz von Shopbetreibern

Viele haben einen Twitter-Account und nutzen diesen mehr oder minder häufig. Nur wie man diesen effektiv einsetzen kann, wissen nur die Wenigsten. Twitter ist ein Microblogging-Dienst, ein Medium zum Kommunizieren und somit auch ein Teil des Marketing-Mixes in der Kommunikationspolitik eines Untermens.

Durch die Tweets, so wie die versendeten Nachrichten an seine Follower bezeichnet werden, sind Online-Shop-Betreiber in der Lage direkt Nachrichten auszutauschen und auch spannende Nachrichten von Anderen weiterzuleiten. Nur, wie sollten wir uns als Online-Shop-Betreiber verhalten. Anbei ein paar wichtige Punkte, die man beachten sollte:

Dialog
Nur einseitige Kommunikation hat keinen Wert – „zwischtert“ mit Euren Followern, tretet in den Dialog mit Ihnen. Stellt Fragen und beantwortet auch die der Anderen. Schreibt nicht nur eigene Nachrichten aber auch nicht nur RT (ReTweets) – eine gesunde Mischung sollte das Maß der Dinge sein.

Gutschein
Viele Onlineshop-Betreiber sehen immer nur den Umsatz. Bedingt ist das auch richtig und hierauf wollen wir den Fokus setzen. Nutzt Rabatt-Aktionen – User werden Euch lieber auf Twitter folgen, wenn Ihr Rabattcodes tweetet, als
wenn Ihr nur darüber berichtet, dass das 10000 neue Produkt nun ab Lager verfügbar sei. Fast jeder Onlineshop bietet die Möglichkeit der Erstellung von Gutscheincodes – nutzt dieses System, macht Euch damit vertraut und
erzeugt zum Beispiel folgende Promo-Codes: „Nur noch heute – Versandkostenfrei Code:VKfrei2010“, „Heute 5% auf lles, ausser Tiernahrung Code:5fuerAlle“, „Empfehlt uns 3 Freunden mit diesem Code und Ihr bekommt eine Bestellung bis € 30,- umsonst Code:3Freunde30“, etc. Hier sollte der Kreativität keine Grenzen gesetzt werden. Traut Euch, macht und tut, seid aktiv und lasst Euch von schlecht laufenden Codes nicht unterkriegen – im Internet kann man jeden Tag etwas Neues probieren, erfolgreich sein oder eben auch nicht… Wer nicht wagt, der kann auch nicht gewinnen. Die User folgen Euch weiter – schließlich hat es einen realen Wert – bei Geld hört die Freundschaft eben auf ;-). Da fast jeder Mensch sparen muss, halten wir den Einsatz von Gutscheincodes in Twitter als Shopbetreiber unumgänglich.

Follower
Damit Ihr auch wirklich viele folgende User halten könnt, bedarf es zunächst einmal ein wenig gesunden enschenverstand. Bedenkt Folgendes: Man kann kaum mehr als 300 Usern folgen. Die hohe Anzahl der daraus resultierenden Tweets kann man nicht mehr lesen und so ist es utopisch zu denken, dass einem jeder folgen muss und man auch jedem folgen sollte.

Inhalt
Es bringt wirklich nichts, wenn man immer nur über neue Produkte im Shop schreibt/tweetet. Das sieht im höchsten Maße unspannend aus und sorgt zumindest aus unserer Sicht für den langfristigen Verlust von Verfolgern. Bindet die User auch durch zwischenmenschliche Dinge, Witze, Kind, Auto… ein ganzer Brainstorm durch das Leben eines Shop-Betreibers und deren vielreichen Aufgaben. Klar ist Privatsphäre wichtig… aber Menschen zu folgen macht mehr Spaß und ist viel spannender als höchstgradig sachliche Nachrichten….

Zeitplan
Wie bei den meisten Dingen im Leben z.B: Diät, Sport, Blogaufbau, etc. gilt es eine Kontinuität, in diesem Falle im Nachrichten schreiben zu schaffen. Schreibt man niemals oder dann 3 Tage hintereinander von morgens bis abends, kann das störend oder eben nicht auffällig genug wirken. Unser Tipp für Shop-Betreiber, nicht mehr als 10 Beiträge/Nachrichten/Tweets pro Tag!

Automatische Inhalte
Für WordPress, das wohl am häufigsten eingesetzte Blog -System durch Betreiber von Onlineshops, gibt es Module zur
Anbindung an Twitter. So werden die neusten Blog-Beiträge automatisch bei Twitter veröffentlicht.

passende Linkempfehlungen zum Thema Twitter

1.) Vergessen Sie Twitter für Ihren Online-Shop – Eine kleine Polemik

2.) Liste mit Shopbetreibern, die bereits Twittern

3.) Twitter und Facebook für einen Onlineshop – ein Selbstversuch

4.) Twitter-Tipps für Onlineshops

5.) Wie Unternehmen Twitter nutzen können

6.) Das Follower-Prinzip

7.) Twitter: Wie Sie Micro-Blogging für Ihre Unternehmenskommunikation nutzen können

Twitter Modul xtc Tweet für xt-Commerce

Alexander Scherbaum hat in seinem Blog ein neues Modul „xtc Tweet“ für xt:commerce vorgestellt. Frisch entwickelt und mit einem interessanten Ansatz. Aus xt:commerce soll es als angemeldeter Admin möglich sein, von der Produkt-Detailsseite aus, das Produkt direkt an Twitter zu posten und damit seinen Followern zugänglich zu machen.

Schöner Ansatz und für die Vielzahl von xt-commerce-Shops mehr als sinnvoll –  jedoch möchten wir auch zu bedenken geben, dass es nicht wirklich interessant ist, jemanden bei Twitter zu folgen, der nur Produkte veröffentlicht :-).

Onlineshop einfach nur kaufen reicht nicht – 5 Tipps für mehr Traffic

Leider stellen wir immer wieder fest, dass sich Onlineshopbetreier auf Ihren Lorbeeren ausruhen. Der Onlineshopbetreiber kauft einen Shop und stellt die Produkte ein – fertig! Kurze Zeit später kommen die viele tausend User von alleine – weit gefehlt. Hat man einen guten Shop erwischt, so bestehen durchaus Chancen auch bei Google gelistet zu werden – aber von alleine kommt kaum ein User oder gar Neukunde. Der Wachstums des Shops wird sich in dieser Form stark in Grenzen halten und auch die Positionierung in  Suchmaschinen wird sich extrem langsam entwickeln.

Nur zu gut erinnern wir uns an die Worte einer E-Commerce Koryphäe aus dem schönen Frankreich – immer mit dem passenden Motto – „more traffic, more revenue“. Vom Prinzip her stimmen wir dem Motto zu – mit Ausnahme der Betrachtungsweise, dass nicht jeder Traffic gleich hochwertig und eben auch gut zu monetarisieren ist. Traffic ist nicht gleich Traffic – und aus der Sicht des Onlineshopbetreibers sogar sehr bedeutend.

Hierzu folgende Ideen:

  • Blog
    • Niemals sollte ein Onlineshop ohne einen Blog gestartet werden. Die Blogsoftware ist auf schnelle Kommunikation der neuen Inhalte und Texte mit und zu den Suchmaschinen optimiert und wird lieber und häufiger vom Kollegen Google besucht, als der Shop selbst. Hier bedarf es der Mitarbeit des Onlineshopbetreibers, der mindestens 2 Einträge die Woche über seine eigenen Produkte schreiben und verlinken sollte. Bei den Blogeinträgen haben alle Internetnutzer die Möglichkeit durch eine Kommentarfunktion mit dem jeweiligen Autor (in diesem Falle der Onlineshopbetreiber) in Kontakt zu treten. Die Kommunikation mit den Kunden in Form des Dialogs ist immer vorteilhaft, zumal diese Kommunikation von allen anderen Leser des Blogs eingesehen werden kann. Doppelte Fragen können so reduziert oder gar vermieden werden.
  • Linktausch
    • Jeder halbwegs affine Marketing-Spezialist, weiss um die Kraft des Linktausches. Spannend ist aus unserer Sicht vor allem, dass nur sehr wenige Onlineshop-Betreiber sich mit der Thematik Linktausch auseinander setzen. Und genau in diesem Punkt schliesst sich der Kreis und es bewahrheitet sich unsere so oft kommunizierte These: Einen Onlineshop kaufen und Produkte einpflegen ist zu wenig und reicht auf Dauer nicht. Der E-Commerce Dienstleister sieht nach Bezahlung des Shops auch keinen Grund, sich um SEO, SEM und Linkbuildung zu bemühen. Sei denn man beteiligt den E-Commerce Dienstleister am Umsatz oder Gewinn. Sie glauben gar nicht, wie schnell sich ein Linknetzwerk aufbauen könnte.
  • Twitter
    • Ist es nun ein Hype oder ist dieser wieder vorbei… Da uns per Twitter sehr viele Shop-Betreiber folgen und wir auch einige von denen im Auge behalten, möchten wir hier eine Empfehlung aussprechen:
      • Lieben Onlineshop-Betreiber, kommuniziert nicht jeden Tag das beste Produkt oder den besten Preis. Das wird auf Dauer zu langweilig und Ihr sorgt dafür, dass man langfristig uns als Follower verliert.
      • Eine gesunde Mischung aus themenrelevanten Retweets und Ankündigungen und vor allem aber auch Kommunikation mit den Kunden.
      • Jedem folgen, der Euch folgt… zeigt nur, dass Ihr nicht professionell arbeitet. Kein Onlineshopbetreiber ist zeitlich in der Lage 800 Followern zu folgen und die Nachrichten/Tweets zu lesen. Auch wir räumen öfters auf.
      • Gewinnspiele funktionieren prima! Beispiel: Jeder, der uns retweetet kommt in die Lostrommel. Gewinn: Ipdo Nano! Viele werden da mitmachen.. sofern Ihr ersteinmal einen Stamm von Followern habt.
  • Gezielte Kommunikation in Foren
    • Es gibt für fast alle Produktsegmente Foren, in denen sich User kostenlos anmelden können. Die Nutzer, die sich in solchen Forum rund um bestimmte Themen unterhalten und dazu Fragen stellen – sind schlichtweg Gold wert. Diese müssen nömlich nicht mehr von den Nutzern herausgefiltert werden, die nichtmal die Google Suche bedienen können. Diese sind 100% kaufaffine und wenn nicht heute, dann sicher in der Zukunft. Oder warum verbringen diese Nutzer so viel Zeit in Foren, wie Hifi-forum.de oder snowboard-community.de. Onlineshopbetreiber haben so die Möglichkeit, gezielt und kaufmännisch auf Fragen der potenziellen Kunden einzugehen. Dabei gibt man sich aber auf die Ebene des Kumpels und Freundes und nicht von der Seite des Verkäufers.
  • Produkt- und Preisvergleichsdienste

Twitter in Suchergebnissen von google – was heisst das für Onlineshopbetreiber

Das Twitter als Kommunikationinstrument im Marketing Mix Einzug erhält, ist wohl kein Geheimnis mehr. Der Traffic, der durch die Follower generiert wird und vor allem die dadadurch resultiernde Abverkäufe mit Gutscheinen oder besonderen Aktionen nehmen stetig zu. Je höher die Follower-Anzahl, desto mehr können wir über den Kommunikationskanal Twitter auch umsetzen. Die Kommunikation mit dem Kunden ist dabei denkbar einfach und knapp gehalten. 140 Zeichen stehen jedem User für eine Nachricht an seine Follower zur Verfügung. Vor allem ist es ein sehr schnelle Medium. Die richtige Ansprache und das richtige Verhalten gegenüber unseren Kunden ist dabei besonders wichtig. Hier wird kein Fehltritt erlaubt. Und dies ist in Zeiten von social commerce eine Sache für sich – es gilt eben nicht nur die klassische 80/20 Regeln, sondern jeder Kunde muss fair und gut behandelt werden.

Liebe Jack Wolfskins und Jakos dieser Erde – der Traffic von Twitter ist nun bald auch für 93 % der deutschen Internetuser greifbar nah. Was heisst das konkret? Google hatte laut Marktstudien in 2008 einen Marktanteil von über 90%. Da laut Medien Google einen Vertrag mit Twitter geschlossen hat, werden in Kürze alle Tweets, so heissen die Nachrichten, die per Twitter versand werden, auch in der Suchmaschine google publiziert.

Das wird uns vor allem Zeigen, dass wir als Onlineshopbetreiber noch sensibler mit unseren Kunden umgehen müssen. Auch wenn es nur die kleinsten Fehltritte sind – es gilt sie zu vermeiden. Es ist ein Medium um mit vielen Kunden gleichzeitig in den Dialog treten zu können.

Der Reiz an Twitter ist groß und wird vor allem auch viel von jungen Menschen eingesetzt – die wiederum die Kunden der Zukunft sind.

Otto-Group geht es dank des E-Commerce gut

Abendblatt.de berichtet, dass es der Otto Gruppe dank des E-Commerce trotz Wirtschaftskriese gut gehen würde und vor allem das abgelaufene Geschäftsjahr sowohl vom Umsatz als auch Ertrag gestiegen sei.

Größter Wachstumstreiber in der Otto Group war im Geschäftsjahr 2008/2009, das Ende Februar endete, der Sektor E-Commerce. Das Onlinegeschäft legte um 12,5 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro zu. Damit bleibt Otto nach Amazon weltweit der zweitgrößte Onlineanbieter im Geschäft mit Endverbrauchern. In Deutschland stieg die Onlinenachfrage sogar um 13,7 Prozent auf vier Milliarden Euro.

Das sind Neuigkeiten, die wir gerne hören. In der Tat sind Meldungen starker Umsatz- und Gewinneinbrüche in vielem Wirtschaftszweigen an der Tagesordnung – wiedereinmal wird uns klar, dass wir im richtigen Segment unterwegs sind. Der E-Commerce setzt sich trotz dieser Krise durch.

Nur die Wenigsten im E-Commerce-Bereich wissen überhaupt von den umfangreichen Portalen und Diensten der Otto-Gruppe. Hier eine Übersicht aus dem Segment E-Commerce:

Hans-Otto Schrader teilte im Interview mit dem Abendblatt mit: „Wir stehen gut da, haben enorme Finanzkraft und gute Ideen“, zog der Vorstandschef der Otto Group gestern Bilanz. Besonders freut den Firmenlenker, dass sich der Vorstand im Gegensatz zu einigen anderen Familienunternehmen in der Republik, nicht zu überteuerten Zukäufen hinreißen ließ. Während Firmen wie Schaeffler große Geschäfte einfädelten und sich dabei finanziell überhoben, habe die Otto Gruppe die Hochpreisphase vor der Finanzmarktkrise zum Verkauf eigener Unternehmensbereiche – wie Fegro/Selgros oder Club des Créateurs de Beauté – genutzt und damit Kasse gemacht. Insgesamt flossen Otto damit 400 Millionen Euro zu. Geld, das jetzt für neue Geschäftsideen und Zukäufe investiert werden kann.

Spannend ist, dass Otto dabei auch an Teilen des insolventen Arcandor-Konzerns interessiert sei, besonders an der Primondo-Tochter. Zu Ihr gehören folgende E-Commerce Portale/Onlineshops:

An welchen Teilen des Unternehmens genau – wollte Herr Scharder noch nicht mitteilen, nur so viel, dass kein Interesse an Quelle bestünde: „Wir wollen Quelle nicht übernehmen. Wir glauben nicht, dass eine Sanierung erfolgreich möglich ist. Ein Konzeptwechsel würde drei bis fünf Jahre dauern. Diese Zeit haben wir nicht.“ Für jede Übernahme gelte grundsätzlich: „Wir müssen erst die Bücher prüfen. Zudem muss der Preis fair und angemessen sein.“

Bisher hat uns der Insolvenzverwalter aber noch nicht angesprochen“, sagte Schrader. Um den konzerneigenen Sportartikelhandel Sport Scheck zu stärken, käme auch eine Übernahme einiger Karstadt Sporthäuser in Frage.

Wachstumsschwerpunkte für die Zukunft sollen vor allem der Online-Bereich, der stationäre Einzelhandel, sowie der Bereich Service sein. In der Startphase befindet sich auch das Portal für Modemarken „yalook„, für die junge „Twittergeneration“.

Insgesamt konnte der Konzern seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Prozent auf 10,1 Milliarden Euro steigern. Der Jahresüberschuss legte um 15,9 Prozent auf 321 Millionen Euro zu. Durch eine Umschichtung von Gewinnrücklagen erhöhten die Gesellschafter das Eigenkapital um 110 auf 770 Millionen Euro, womit der Konzern nun über eine Eigenkapitalquote von 28 Prozent verfügt.

Weltweit beschäftigt Otto fast 50 000 Mitarbeiter. Auch für 2009 bleibt Schrader zuversichtlich: „Im ersten Quartal konnte eine leichte Umsatzsteigerung realisiert werden.“ Eine Prognose gab der Otto-Chef wegen der Wirtschaftskrise aber nicht ab: „Das wäre nicht seriös.“ Bis auf den angekündigten Jobabbau von 410 Stellen in der Logistik soll die Mitarbeiterzahl stabil bleiben: „Es gibt keine Pläne, Personal zu reduzieren.“