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Kelkoo launcht neue Webseite

Seit Sommer 2011 ist ist die Yahoo! Partnerschaft beendet und der Preisvergleich Kelkoo wirbt nicht mehr mit dem Logo „a Yahoo! Partner“.

Vor einigen Jahren noch war Kelkoo eine Tochterfirma des amerikanischen Unternehmens Yahoo!. Die Summen für den Kauf waren damals gigantisch hoch. So wurde laut der Faz Kelkoo für 475 Millionen Dollar von Yahoo! geschluckt und in 2008 wieder weiterverkauft an die Private-Equitiy-Gesellschaft Jamplant Ltd.

Der Preisvergleich auf Yahoo! wird nun von der Nextag Inc., einem führenden Preisvergleich aus der USA, betrieben.

Kelkoo selbst relaunchte kürzlich die eigene Webseite und versucht auf diesem Wege dem „Panda“ Update Googles zu entkommen. Viele andere Preisvergleichsdienste sind auch betroffen und haben viel Reichweite über Google verloren – das zeigt auch ein kurzer Blick auf Alexa. Grundsätzlich sind wir gespannt, welche neuen Ansätze insbesondere die Preisvergleichsdienste finden werden. „Content is king“, ein Spruch, der schon alt ist – aber sicher immer noch relevant ist!

Kelkoo Relaunch 2011

Die neue Webseite wirkt frisch und modern. Beim Mouseover von Produkten fällt sofort der „Zalando“ Effekt auf, eine leichte Überblendung über andere Produkte und so wird der Fokus aufs Produkt nochmal verstärkt.

Der Mouseovereffekt bei Kelkoo

Im Vergleich dazu sieht der Mouseovereffekt zumindest vom Aufbau her, ziemlich identisch aus.

Mouseover Effekt bei Zalando

Ansonsten ist Kelkoo ein Preisvergleich, der standardmäßig seine Produkte nicht nach dem besten Preis, sondern nach der Popularität rankt.

Seit knapp 2 Monaten verfügt Kelkoo ebenfalls über einen Blog, natürlich basierend auf WordPress, inklusive Social Login. Das Blog beinhaltet das Thema „Technik“, Gepostet wird zum Beispiel über Iphone, Apple und Co.

Ein Blog kann für viele Webseiten ergänzend betrieben werden und schafft einen Mehrwert für das Portal, wie in diesem Falle ein Preisvergleich oder auch in einem Onlineshop.

Preisvergleiche sind wie Autos

Was sind Preisvergleichsdienste

Jeder Endverbraucher kennt sie. Auf der Suche nach dem besten Preis zu einem Produkt besucht der Verbraucher einen Preisvergleichsdienst entweder direkt per Eingabe in der Adressleiste des Browser oder eben über Google. Der Aufruf einer Produktseite in einem Preisvergleich erzeugt im Regelfall eine Übersicht zu den besten Preisen eines Produktes. Schnell kann der Nutzer sich für einen Onlineshop entscheiden und dort kaufen. Geld sparen und gleichzeitig auf einen qualitativ gut bewerteten Onlineshop setzen. So macht es Spaß Geld auszugeben. Eine umfangreiche Liste deutscher Preisvergleicher haben wir hier aufgestellt.

Was sind Autos

Autos sind diese komischen, stinkenden 4 rädrigen Geschosse mit Motor, die einem gern mal knapp über den Fuß fahren und uns alle aber auch bequem von A nach B bringen.

Preisvergleiche sind wie Autos

Betrachten wir nun die Sicht eines Shopbetreibers, dann sind Preisvergleichsdienste wie Autos. Mithilfe jeden Preisvergleichs kommt man am Ziel an, eben nur zu unterschiedlichen Kosten. Der Weg ans Ziel ist also nicht mal eben an 2 Faktoren bemessen!

Was aber macht nun den Unterschied? Bei Autos kommt es auf folgende Faktoren an: Leasinglaufzeit, Leasinggebühr, Anzahlung, Spritkosten, Versicherung, Reparatur, Komfort, Geschwindigkeit und schlußendlich unterm Strich die Wirtschaftlichkeit.

Bei der Integration der Produkte aus dem Onlineshop im Preisvergleich gibt es hingegen Vertragslaufzeiten, Einrichtungsgebühren, monatliche Zusatzkosten, CPC (Cost per Click; Kosten pro Klick)-Gebühren, eine gemessene Conversion-Rate (Verhältnis zwischen Weiterleitungen und Abverkäufen) sowie eine durchschnittliche erzielte Warenkorbhöhe. Diese Werte lassen sich mit Hilfe von Trackingsystemen erfassen und zeigen transparent auf, wieviel Geld mit einem Preisvergleichsportal verdient.

Unter Einbezug der Marge und die eigenen Kosten erhält der Shopbetreiber ein guten Überblick, ob der eigebundenen Preisvergleich wirtschaftlich ist oder eben auch nicht? Zur Optimierung dessen spielen noch Punkte wie eine Budgetierung und die Qualität der Exportdateien und die Verhandlung eine elementare Rolle. Wie wir sehen, fließen hier unglaublich viele Punkte zusammen. Alles Punkte, an denen die Qualität eines Preisvergleiches bemessen werden sollte.

Ein Smartfahrer kommt beispielsweise bei der Fahrt von München nach Hamburg nicht wirklich komfortabel voran. Wird dafür wenig Geld für Benzin ausgeben müssen und hat nur mäßig hohe Leasinggebühren oder Anschaffunsgkosten.

Einem Golffahrer geht es anders, hat geringfügig höhere Benzingkosten, dafür deutlich mehr Euronenbei Der Anschaffung oder dem Leasing einzukalkulieren.

Ein 7er BMW verbraucht viel mehr Benzin, kostet in Versicherung und Steuern sicher sehr viel mehr, als die meisten anderen Autos und er kommt sicher am schnellsten von München nach Hamburg und bietet den besten Komfort beim Reisen. Doch das bringt dem Fahrer des BMWs nicht wirklich weiter. Schließlich muss er ein paar Blitzer mehr zahlen und steht ggf. genauso viel im Stau wie alle anderen Autofahrer auch.

Fazit

Es kommt auf  das Gesamtkonstrukt an. Wieviel kostet die Listung im Preisvergleich den Shopbetreiber. Erst wenn der Dienst getestet wurde, ist eine valide Aussage über den Dienst und der nachhaltigen Qualität möglich. Alles andere ist oft nur reine Spekulation.

Vorschlag

CPCs sagen nichts über die Qualität eines Preisvergleichsdienstes aus! Vorsicht bei Vertragslaufzeiten und versteckten Gebühren. Die Anzahl der Produkte sollte beliebig sein und so kann der Traffic einfach und effizient gesteuert werden.

Lieber einen Audi A4 für die Fahrt von München nach Hamburg, als einen Smart. Möchte man in der Innenstadt von München parken und fährt kaum auf Autobahnen, kann der Smart die richtige Wahl sein.

Die Auswahl der richtigen Farbe des Autos ist nicht trivial – die der Preisvergleicher spielt nur eine untergeordnete Rolle und sagt nichts über eine Qualität des Traffics aus.

Alternativen

Am Ende gibt es noch die Möglichkeit anders von München nach Hamburg zu kommen – nämlich gar nicht erst mit dem Auto, sondern am besten mit dem Zug oder dem Flugzeug!

Was meint Ihr dazu?

Hinkt der Vergleich oder ist dieser in der Praxis anwendbar? Über Anregungen und Kommentare würden wir uns sehr freuen.

Captian Look, ein Preisvergleich für Kontaktlinsen

Captain Cook war gestern – heute kommt Captian Look :-).

Wer oder was hinter dieser Plattform steckt ist schnell erklärt

Captain Look ist ein Online Preisvergleich für Kontaktlinsen von Roman Zenner. Romans Buch gab uns im übrigen damals den Anstoß sich mit der Shopsoftware Magento auseinanderzusetzen.

Nun startet Roman einen „Feldversuch“. Er selbst beschreibt es in seinem Blog sehr schön:

Captain Look soll auch Experimentierfeld sein für verschiedene Marketingmaßnahmen. Neben Aktionen in der Social-Media-Welt – ein Twitter-Account und eine Facebook-Seite sind schon eingerichtet – möchte ich versuchen, auch klassische Offline-Kanäle zu bedienen. Auch hierüber werde ich an dieser Stelle berichten.

Als Logo wurde ein Papagei gewählt, der durch ein Fernrohr guckt – witzige Idee. Die Suchergebnisse bestehen derzeit nur aus den Produktdaten von Partnerprogrammen.

Wir sind gespannt, ob Roman mit Captian Look in See stechen kann!

discount24.de’s Auferstehung als Preisvergleicher – eine smatch.com Kopie

Über einen Blogger-Kollegen sind wir heute morgen auf den Artikel von CNN gestoßen. Mit großem Erstaunen – damit haben wir wirklich nicht gerechnet. Discount24.de startet nach vielen finanziellen Problemen in der Vergangenheit nun als Preisvergleichsdienst.

Ab sofort werden auf Discount24 die Angebote von mehr als 200 Online-Shops gelistet, weitere Partner sollen folgen. Per Suchmaschine werden die Preise für ein gesuchtes Produkt verglichen und der Kunde dann zum günstigsten Angebot geführt. 

Uns erinnert der neue Aufbau von discount24.de etwas an den ebenfalls aus der Otto-Group stammenden Preisvergleich smatch.com.  Nachfolgend als Beispiel erst die smatch.com Produktselektierung und dann die von dicount24.

Auffallend ist, dass im Produktvergleich viele Otto-Shops eingebunden sind – Markenstärke ausnutzen – Otto stellt das geschickt an.

Wir dürfen gespannt sein, welchen Einfluss dieser neue Dienst im Markt der Produkt- und Preisvergleichsdienste haben wird.

Die Qualität von Preisvergleichsdiensten in der Übersicht

Neben dem Shopsystem Magento ist auch das Thema Preisvergleich eines unserer Lieblingsthemen. Wen wunderts? Schließlich werden wir damit mehrfach täglich konfrontiert – in der Fernsehwerbung oder eben in den Google Suchergebnissen. Das ist schon irre – es wirkt manchmal wie Spam. Jeder unserer Leser sollte das Phänomen kennen. Übrigens gibt es dafür einen wundervollen Trick. Mal angenommen, ihr sucht nach dem Produkt „Canon Eos 550d“ – gebt doch bei Google einfach folgendes ein: „Canon Eos 550d -preisvergleich -ebay“ und Eure Ergebnisse nehmen an Genauigkeit zu – denn nicht immer möchte man dieses  Produkt auch sofort kaufen!

Auch wir sind der Meinung – der Preis allein spielt beim Kauf im Internet heutzutage zwar immer noch eine tragende Rolle, jedoch nimmt die Gewichtung dessen durch Kriterien wie Lieferzeiten (Paradebeispiel: Amazon), Versandkosten, Zahlungsarten, Vertrauen durch Zertifikate und Gütesiegel stetig zu.

Das E-Commerce Fachmagazin Händlerzeit berichtet in der aktuellen Ausgabe Mai 2010 über den Absatzkanal Preisvergleicher und Preissuchmaschinen. Die im Markplatz Tradoria gelisteten Händler nehmen automatisch an einem Benchmark-Pool teil, so dass alle Shopbetreiber von den Ergebnissen profitieren und sich m Marketing orientieren können. So liefern diese Benchmark Werte unter Anderem die Information, wieviel Warenkorbumsatz im Schnitt durch einen Preisvergleichsdienst generiert worden ist und welche Conversion Rate sich daraus ergibt. Dabei wird vor allem deutlich, dass nicht alles, was Rand und Namen und Tonnen an Fernsehwerbung gemacht hat, zwangsläufig auch am Besten konvertiert. Entscheidend für den Shopbetreiber ist nicht nur, wieviel Traffic von einem Preisvergleich kommt und was man dafür investieren muss, sondern vielmehr auch das Verhältnis von Weiterleitungen und daraus resultierenden Abverkäufen, der Sogenannten Conversion Rate.

Hier die Tradoria Shop Benchmark-Ranglistesortiert nach der Conversion Rate:

  1. preissuchmaschine.de
    Conversion Rate von 6,11 % bei einem durschnittlichen Warenkorbwert von € 76,48
  2. idealo.de
    Conversion Rate von 4,47 % bei einem durschnittlichen Warenkorbwert von € 71,73
  3. preisroboter.de
    Conversion Rate von 3,6 % bei einem durschnittlichen Warenkorbwert von € 49,07
  4. wie-lieben-preise.de
    Conversion Rate von 2,53 % bei einem durschnittlichen Warenkorbwert von € 41,62
  5. billiger.de
    Conversion Rate von 2,17 % bei einem durschnittlichen Warenkorbwert von € 77,92
  6. ciao.de
    Conversion Rate von 2,14 % bei einem durschnittlichen Warenkorbwert von € 64,68
  7. kelkoo.de
    Conversion Rate von 1,75 % bei einem durschnittlichen Warenkorbwert von € 58,38
  8. shopping.com
    Conversion Rate von 1,63 % bei einem durschnittlichen Warenkorbwert von € 64,35
  9. Google Base/Google Produktsuche (ehemals Froogle)
    Conversion Rate von 1,27 % bei einem durschnittlichen Warenkorbwert von € 52,34
  10. pangora.de
    Conversion Rate von 0,75 % bei einem durschnittlichen Warenkorbwert von € 77,83

Zur Orientierung für Preisvergleicher bieten wir:

Preisvergleichsdienste können im Shop hohe Umsätze generieren – aber auch existenzbedrohende Kosten verursachen. Dies sollte jeder Shopbetreiber im Vorwege klar sein. Vor allem sollte die Qualität der Dienste gemessen/getrackt werden, übrigens bietet Tradoria diese Funktion per default.

Preisvergleich für WordPress

Das man mit einem Preisvergleich viel Geld verdienen kann, sollte mitllerweile bei Jedem angekommen sein. Ob man sich persönlich nun traut im diesen Segment Fuß zu fassen – ist eben Geschmackssache.

Der Marktplatz Ecato hat kürzlich einen Wettbewerb gestartet. In Diesem ging es darum, dass ein WordPress-Plugin programmiert werden sollte, mit dem die neue Ecato API (Schnittstelle) angesprochen wird. Mit Hilfe dieser Daten können in einem Blog entsprechend zielgruppenorientiert die Produkte aus dem Marktplatz gezielt angesprochen und positioniert werden – interessant ist dies vor allem für Produkt- und/oder Schnäppchen-Blogs. Vergütet werden die Klicks zu den Shops durch Ecato überlicherweise mit 10 Cent, so dass auch die Blog-Betreiber dadurch einen ansprechenden Mehrwert erhalten.

Das Gewinner Modul heisst wpShopping, entwickelt von Dominic Thimm. Weitere Informationen finden Sie hier.

Damit unsere Leser auch einen Eindruck davon bekommen können, wie so ein Blog-Preisvergleich mit wpShopping aussehen könnte, hier ein erster Vorgeschmack.

Die Namen der Jury lesen sich wie ein Bilderbuch, allesamt E-Commerce bekannt ;-). Sergej Müller , Frank Helmschrott , Torsten Maue  und Stefan Petersen. Somit sollte auch abgesichert sein, dass der Gewinn absolut verdient ist.

Herzlichen Glückwunsch an Dominic.

20 wichtige Klauseln für Shopbetreiber

Da Recht nichts mit Recht haben zu tun hat, präsentieren wir Euch eine Kurzübersicht der Kollegen vom shopbetreiber-blog.de.  Sie haben alle  wichtigen Klauseln und Urteile des vergangenen Jahres 2009 für Shopbetreiber zusammengefasst.

  1. BGH: Grundpreis muss unmittelbar beim Endpreis stehen
  2. OLG Hamm: Auslandsversandkosten müssen angegeben werden
  3. LG Hannover: Komplettreifen sind nicht vom Widerrufsrecht ausgenommen
  4. OLG Hamm bestätigt Rechtsmissbrauch von Abmahnung
  5. Verwirrung um die (doppelte) „40-Euro-Klausel“
  6. OLG Hamm zur Angabe von Handelsregister und UStID-Nr.
  7. LG Essen: Nachweis der Newsletter-Anmeldung nur durch Double-Opt-in möglich
  8. KG Berlin: Zahlungsaufschläge können unzulässig sein
  9. LG Hamburg: Angegebene Lieferzeiten sind einzuhalten
  10. BGH: Bereits einmaliger Versand von Werbe-Mail ist rechtswidrig
  11. OLG Hamm zu Informationspflichten im Mobile-Commerce
  12. OLG Koblenz: Ignorieren des Widerrufs ist wettbewerbswidrig
  13. BGH: In Preissuchmaschinen müssen Versandkosten genannt werden
  14. OLG Hamm: Alle GbR-Gesellschafter müssen im Impressum angegeben werden
  15. LG Berlin zur (Un)Zulässigkeit von Tell-a-Friend-Funktionen
  16. LG Bochum: Bitte um Retourenschein, frankierte Rücksendung und Originalverpackung zulässig?
  17. EuGH: Deutsche Regelung zum Wertersatz im Onlinehandel unzulässig
  18. Lieferzeitangabe “In der Regel 1-2 Werktage bei DHL-Versand” unzulässig – „Ca. 1 Woche nach Zahlungseingang“ zulässig
  19. BGH: “Im Zweifel bestellt ein Verbraucher” – Kommentar zum Grundsatzurteil
  20. BGH: Grundsatzurteil zu „frühestens“, Ausnahmen vom Widerrufsrecht und Wertersatzbelehrung (Rückgaberecht bei eBay)

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