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Ebay übernimmt Magento komplett

Noch vor knapp 3 Monaten berichteten wir über den 49% Anteil von Ebay an Magento und mutmaßten, in welche Richtung sich das entwickeln wird.

Nun ist es offiziell, Ebay kauft auch den anderen Teil der Magento Torte und wird somit 100%iges Mutterschiff Magento.

Ebay plant mit dem Erwerb Magentos den Aufbau einer Cloud basierten Plattform mit dem Namen X.Commerce. Somit wird der Name Magento Commerce vielleicht eines Tages verschwinden und wir alle müssen uns an den neuen Namen X.Commerce gewöhnen. Ob das im Interesse der Magento Community ist bleibt abzuwarten. Sicher ist jedoch, dass dieser Schritt gerade auch mit dem Hinblick auf die Mitte bis Ende 2012 erscheinende neue Version Magento Commerce 2.0, noch lange dauern wird.

X.commerce is the first cloud-based platform enabling developers, merchants and service providers to create innovative solutions in the commerce space.  Using an open source environment, X.commerce offers the fundamental technologies needed for commerce – shopping carts, payment services, inventory management, marketplace integration, SEO, tax guidance and more, all in one location.

Es kommen gerade per Twitter News rein, dass Magento in jedem Falle Open Source bleibt und somit zumindest in der Community Version weiterhin der breiten Interessengemeinschaft kostenlos zur Verfügung stehen wird.

Quellen: gigaom.com, rethink-wireless.com, x.com

Auch das Fazit von Matthias ist schön geschrieben, also bitte lesen :-).

ebay schon wieder auf Einkaufstour

Nachdem bei der ebay Tochter PayPal erst vor kurzem durchsickerte, dass der Shopsystemanbieter Magento zum Unternehmen gehört, legt ebay nun noch einen drauf und ist schon wieder auf Einkaufstour unterwegs.

Zeiten, in denen die Internetgiganten wöchentlich Unternehmen kauften, wie es beispielsweise auch Yahoo betrieben hat, gehören quasi der Vergangenheit an. Dennoch sind die strategischen Aufkäufe durch namenhafte Unternehmen immer wieder besonders hervorzuheben, schon alleine aus den Gründen des Mitdiskutierens. Denken wir an die Aktienunternehmen und deren Anteilseigner – besonders diese wünschen sich hohe Renditen an den Aktienmärkten.

Laut heise.de legt ebay 2,4 Milliarden US-Dollar (1,7 Milliarden Euro) für das Unternehmen GSI Commerce auf den Tisch. Ebay ist in den meisten Köpfen ein Auktionshaus und zeigt mit der Übernahme des Onlinehandel-Dienstleisters durchaus Einblicke in welche Richtung der Gigant sich entwickeln möchte.

GSI Commerce bietet vom Fulfillment, über Marketing Dienstleistungen und Customer Care alles an, für was sich große Unternehmen mit der Ausrichtung auf den E-Commerce interessieren. CSI Commerce hat viele große Kunden wie zum Beispiel Dockers, Helly Hansen, Ralph Lauren und toysrus.

Bei Fulfillment denken inbesondere in Deutschland die meisten an Amazon. Schließlich ist der Versandhändler auch schon längst kein Onlineshop im klassichen Sinne mehr. Amazon ist ein Marktplatz, ein Onlineshop und durch die technischen Services wie beispielsweise das Fulfillment auch ein auf den Onlinehandel spezialisiertes Dienstleistungs-Unternehmen.

 

Magento gehört zu 49 Prozent zum Ebay Imperium

Auf dem Blog von Matthias sind wir heute auf spannende Neuigkeiten gestoßen. Zunächst einen Dank an Matthias – es sind Neuigkeiten die alle interessieren und wir auch deshalb bei uns drüber schreiben möchten.

Uns sind in der Vergangenheit die vielen Logos von PayPal aufgefallen. Überall wo Magento auftauchte, schien auch PayPal mit bei zu sein. Auch wenn Shopsoftware und Payment Anbieter eng beieinander liegen und ohne einnander nicht können, etwas auffällig war es irgendwie schon!

Das Interessante an diesem Deal ist, dass er erst jetzt an die Öffentlichkeit gekommen ist. Die Investition seitens Ebays in die Magento Inc. soll bereits vor einem Jahr abgeschlossen worden sein.

Auf auctionbytes.com wurde es bestätigt:

eBay’s PayPal subsidiary invested in Magento one year ago for $22.5 million. The disclosure that eBay owned 49% of Magento came during eBay Analyst Day on Thursday, and caught many by surprise. Magento allows merchants to open ecommerce-enabled websites and offers both free open-source software and a paid enterprise version.

Magento cofounder and CEO Roy Rubin confirmed the news and said eBay and PayPal share Magento’s vision and support the open platform. „They love what we’re doing, and they like that we’re independent.“

Diese Nachricht wurde zusätzlich auf Magentocommerce veröffentlicht. Aufgrund dass es erst jetzt rausgekommen ist, gehen wir hier von einer langfristigen Strategie aus.

Auch wenn Investments dies im Regelfall immer sind, so sieht man leider viel zu häufig, dass kleinere Unternehmen von großen geschluckt werden. Die Problematik entwickelt sich dann meist schleichend bis mäßig weiter: Das Geschäft ist meist nicht mehr Inhaber und Gründer selbst geführt, sondern eben von einem anderen einflussreichen Unternehmen. Oftmals geht es dann vielmehr um Zahlen „erfüllen“, als um das Produkt an sich und das Produkt verschlechtert sich…

Durch die große aktive Community von Magento glauben wir in diesem Fall – es könnte durchaus positiven Einfluss haben. Und da dieser Deal bereits 1 Jahr alt ist – zumindest im letzten Jahr konnten wir nichts Negatives bezüglich Magento feststellen. Also liebes Magento Inc. Team – weiter so!

Gebühren auf Zahlarten – erlaubt oder nicht

Es kommt immer wieder vor. Nichts ahnend ist man als User in einem schönen Shop unterwegs und legt etwas in den Warenkorb… dann weiter in den Bestellprozess. Schön, der Händler bietet mir Kreditkarte an. Super… Auf der Bestellübersichtsseite dann die Ernüchterung, der Händler zeigt Gebühren für die Zahlart der Kreditkarte an. In wie fern das erlaubt ist, bzw. auch nicht, ist sehr schön im folgenden Blogbeitrag von shopbetreiber-blog.de zu sehen.

Interessant ist vor allem auch, dass es bei PayPal nicht erlaubt ist, Gebühren für dies Zahlart zu erheben und den Kunden in Rechnung zu stellen.

Aktuelle Studie/Zahlen: Zahlungsarten in Onlineshops

Immer wieder sollte wir als Onlineshopbetreiber neu analysieren, welche Zahlungsarten in unseren Shop passen und welche nicht. Wie ist unsere Käuferschicht, wie harmoniert diese mit unserem Produktsortiment? Wiederkaufsraten?

EuPD Research befragte im Auftrag von PayPal 500 deutsche Onlinehändler und ist zum folgenden Ergebnis gekommen: Das Ergebnis, wen verwunderts ist, dass den Shopbetreibern liebstes Zahlungssystem mit 73,9 % die Vorkasse ist. Danach folgen PayPal mit 46,4% und Kreditkarte mit 45%.

Bei der Vorkasse gibt es eben keine oder kaum Zahlungsausfälle und somit trägt der Aspekt der Sicherheit, welches 2/3 der Befragten als wichtigen Punkt angegeben haben, noch mehr hinzu. Knapp dahinter liegt die Bezahlung per Nachnahme mit 72,3 % und PayPal mit 70,6 %. Nur jeder 5. Onlineshopbetreiber hätte bei seinen Kunden Sicherheitsbedenken.

Die Händler beurteilen Bezahlsysteme aber nicht nur unter dem Aspekt der Sicherheit. Auf den Plätzen zwei und drei folgen mit 50,7 Prozent bzw. 45,7 Prozent ein niedriger Zahlungsausfall sowie die Schnelligkeit der Zahlungsabwicklung. Den geringsten Zahlungsausfall befürchten die befragten Händler bei der Vorauskasse per Überweisung. 60,6 Prozent der Händler nutzen die Vorauskasse aus diesem Grund. Die Nachnahme belegt Platz zwei mit 58,5 Prozent, PayPal liegt mit 51 Prozent auf Platz drei.

Quelle: internetworld.de

Um für uns als Shopbetreiber das bevorzugte Zahlungssystem Vorkasse zu fördern, schlagen wir vom ShopTrainer.de-Team vor, auf die Zahlart Vorkasse einen Rabatt einzuräumen. So können wir den Kunden leicht beeinflussen und minimieren weiter Zahlungsausfälle.