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Startseitenvergleich Amazon, Otto und Manufactum

Heute morgen möchten wir unseren Lesern einen Blog-Post von den Kollegen aus dem usabilityblog.de empfehlen. In diesem geht es um die Darstellung und Platzierung von Informationen auf der Startseite eines Onlineshops. Verglichen wurden hier Amazon.com, Otto.de und Manufactum.com, wobei Manufactum auch zur Otto-Group gehört. Das Team vom usabilityblog.de  hat sich mit einer Eye-Tracking Studie beschäftigt und die spannenden Ergebnisse präsentiert.

Ein Themenbereich, mit dem wir uns im Rahmen der Studie beschäftigten, waren die Startseiten von Onlineshops. Aus einer im Frühjahr durchgeführten Studie zur Länge von Onlineshop-Startseiten ist bekannt, dass Webnutzer nach eigenen Angaben auf der Startseite eines Onlineshops wenig oder gar nicht scrollen, so die Ergebnisse der Mehrthemenbefragung. Wie aber verhalten sich Nutzer wirklich in der freien Nutzung? Wie intensiv werden Elemente unterhalb des sofort sichtbaren Seitenbereichs einer Startseite betrachtet?

Diese Studie zeigt, dass die Onlineshops mit Informationen auf der Startseite sparsam umgehen sollten, bzw. davon auszugehen ist, dass ein Großteil der Informationen im Scroll-Bereich des Browser schlichtweg ignoriert wird. In diesem Context müssen wir auch erwähnen, dass es wichtig ist, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Suchmaschinenoptimierung und Usability zu schaffen. Relevanter Content auf der Homepage eines Onlineshops mögen SEO-technisch wunderbar sein – für den User aber kaum relevant und im zweifel sogar störend. Vielleicht sollten wir eine Umfrage zu störenden Dingen auf Onlineshop-Startseiten erstellen. Sicher sind wir uns, dass ab einer gewissen Anzahl von Partnerlogos, wie z.B. Preisvergleicher, auch negative Auswirkungen, wie Kaufabbrüche entstehen können. Hier fällt uns wieder der Aspekt des Vertrauens ein – Preisvergleicher, die wir nicht kennen und extrem „klein“ wirken, können auf den zu gewinnenden Kunden doch nicht positiv wirken.

Wir freuen uns auf jeden Fall für das Team vom usabilityblog, welches es geschafft hat, mit Hilfe von dem Eye-Tracking Verfahren die Studie zur Länge von Onlineshop-Startseiten zu untermauern.

Insolvenz: Übernahme der Markenrechte von Quelle durch Otto

Unglaublich, was sich da am E-Commerce Himmel auftut. Die meisten Internetnutzer denken nur über die Verbindung zwischen Otto und Quelle nach. Global betrachtet schliessen sich riesen Welten zusammen – es ist also bedeutend mehr als nur die Verbindung zweier Online-Shops. Beides unglaublich große Firmen, mit einer gigantischen Logistik, einer riesen Anzahl an Angestellten.

Und nun greift sich die Otto-Group die Markenrechte von Quelle und auch gleich die Eigenmarke Privileg. Damit können sie in diversen Ländern weiter Marktanteile gewinnen. Abzuwarten bleibt unterdessen, wie es weitergehen wird. Was passiert mit der Url, wo wird quelle.de hinverlinken? Wir dürfen alle sehr gespannt sein. Ganz schön aufregend alles – drücken wir nur die Daumen, dass noch möglichst viele Arbeitsplätze gesichtert werden.

In letzter Zeit vergeht kaum eine Meldung, ohne das Otto an dieser beteilgt ist – der E-Commerce wirkt wie eine immer schneller werdende und drehende Kugel. Wir haben schon in der Vergangenheit mehrfach über die Otto-Group und deren Aktivitäten im E-Commerce gebloggt.

Der Hamburger Versandhändler kann damit in Zukunft in Deutschland, Russland und weiteren mittel- und osteuropäischen Ländern die Marken, Logos und die meisten Internet-Domains des in Abwicklung befindlichen Konkurrenten nutzen. Nicht enthalten im Kaufvertrag sind die Marken Küchen Quelle und Foto-Quelle.

 

Quelle: abendblatt.de

Otto ist an Quelle-Tochter Primondo und deren Spezialversender interessiert

Wie erst vor kurzem berichtet geht es der Otto-Group gut – der Wachstum im E-Commerce scheint unaufhaltbar. Vor ein paar Tagen erneut eine Nachricht aus dem Traditionskonzern – wieder ein neue Pferdchen aus dem  E-Commerce Stall.

Quelle wird liquidiert – nun greift der Otto-Konzern nach der Quelle-Tochter Primondo. Nach einem Bericht aus dem Hamburger Abendblatt (21.20.2009) scheint dabei ein besonderes Interesse an den Spezialversendern baby-walz.de, Hess Natur, madeleine, Peter Hahn und dem Shoppingkanal hse24.de zu bestehen.

Otto hat die Logistik für die Firmen und so können wir alle nur hoffen, dass wenigstens so ein paar Mitarbeiter gerettet werden..

yourhome.de – neuer Onlineshop von Otto

Otto breitet sich im E-Commerce-Business mehr und mehr aus und launcht in kürze einen neuen Onlineshop yourhome.de. Folgendes Produksegment soll ab November verfügbar sein: Sofas, Stühle, Teppiche, Espressomaschinen und Betten. Im Grunde genommen also ein breites Angebit an modernen Möbeln und trendigen Accessoires inklusive den passenden Wohntextilien. 

Das passende Blog ist bereits unter blog.yourhome.de zu erreichen – Das 12-köpfige Team stellt sich vorbildlich vor und teilt im Blog folgendes mit:.

Hier bloggt das Team des Living- & Lifestyle-Shops yourHome. Unsere Einrichten-Experten informieren Sie über Produktneuheiten, neue Marken und die aktuellen Trends der internationalen Möbelmessen.

Quelle: twitter.com

Liste weiterer Otto-E-Commerce-Portale:

jungstil.de – eine Klasse für sich: Modeshop für Frau und Mann

Manchmal haben wir das Gefühl, dass es doch recht große „Stolpersteine“ im Netz gibt, von denen man nur unglaublich wenig im Vorwege gehört hat. Und auf einmal sind die Portale/Shops dann einfach da – so auch bei dem Onlineshop jungstil.de. Zumindest haben wir von diesem Shop noch nie gehört. Grund genug davon zu berichten!

Mit einer kurzen Analyse stand fest: Hier muss etwas Größeres die Hände mit im Spiel haben. Das Impressum ergab weitere Anhaltspunkte: Uns kam die Begrifflichkeit „Jungstil“ in Verbindung mit 2 Doktoren als Geschäftsführer arg komisch vor. Kurzer Adressecheck ergab, es könnte sich  hierbei um ein Otto-Unternehmen handeln. Das die Jungstil Handelsgesellschaft mbH, ehemals „prix chic Handelsgesellschaft mbH“ tatsächlich zu Otto gehört, hat uns dann das Handelsregister bestätigt – evoila.

Nun zum Eigentlichen – dem Shopcheck!
Die Navigation ist stimmig und in sich mehr als funktionstüchtig. Alles scheint gefühlt am richtigen Platz zu sein. Begeistern tut uns auch die Darstellung des Bilderrasters, simpel und einfach mit einem Balken einstellbar:

Die Produkt-Videos ist wohl das, was am meisten beeindruckt. Große, qualitativ hochwertige Videos mit sehr hübschen Modellen. So sieht man bei den Produkten eben nicht nur schöne, große Bilder, sondern eben auch Models, die diese Produkte vorführen. Das animiert zum Kauf und macht Spaß anzuschauen. 

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Und zu guter Letzt noch das I-Tüppfelchen, es gibt sogar eine Jungstil Iphone App! 🙂

Statistiken – die E-Commerce Gewinner der Jahre 2006-2008

Die Firma Ystats.com aus Hamburg, spezialisiert auf den Bereich Marktforschung International, hat neue Zahlen zu den größten B2C (Endkundengeschäft) E-Commerce Abverkäufen veröffentlicht. Die Zahlen erstrecken sich dabei von 2006 bis 2008 und liefern sehr spannende Ergebnisse.

The winner is „Amazon“. Nicht nur, das Amazon in aller Munde ist – nein, so etwas schwarz auf weiss mit Zahlen zu belegen hat schon was. Jeder, der schon einmal bei Amazon eingekauft hat, kennt die Qualität, die Struktur und vor allem diese unglaublich schnellen Lieferzeiten. Durch die starke Markpräsenz wollen wir nicht zu intensiv auf Amazon eingehen – eines soll aber hier noch erwähnt sein: Wachstum von 2006 auf 2007 38.5% und von 2007 auf 2008 29,2 % bei 13,098 Millarden EUR Umsatz.

Ebenso mit einem starken Wachstum die Otto-Group. Hier hatten wir vor kurzem im Zusammenhang mit der Arcandor-Gruppe einen Artikel geschrieben. Dort ist unter Anderem auch zu lesen, welche Firmen zur Otto-Goup gehören. 20,8 % im Jahr 06-07 und 12,5 % im Jahr 07-08 zeigen durchaus die Durchdringungsstärke im E-Commerce Markt. Der Umsatz von 5,5 Millarden kann sich sehen lassen. Das besondere an der Otto-Gruppe, dass viele Portale zu diesem Umsatz beigetragen haben. Im Vergleich – Amazon besitzt nur eine Plattform.

Die Arcandorgruppe steht in Zahlen mit einem Umsatz von 3,5 Millarden EUR im Jahr 2008 auch gut da – kaum vorstellbar, dass es bei solchen Umsätzen zu Insolvenzen kommen kann.

smatch

Smatch.com ist noch ein sehr junges Portal, welches in die Richtung einen Produkt- und Preisvergleiches geht, jedoch mit der Ergänzung, dass es auch viel Social Shopping-Effekte integriert hat. Die Otto-Tochter Smatch ist nun seit ca. Dezember 2007 online und bietet durch eine Login-Verwaltung Besonderheiten, wie eigene Listen, eigene Kleidungstyle. Die Farbgebung ist gut gelungen und das Portal lässt sich intuitiv bedienen. Derzeit fehlen uns im Test noch die Vielzahl an Shops.

Für mehr Informationen verweisen wir gerne an die Kollegen von shopbetreiber-blog.de weiter, die mit Smatch ein exklusives Interview durchgeführt haben.