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Magento-Agentur Visions meldet Insolvenz an

Scheinbar hat es die erste Magento Agentur getroffen – die Firma Visions New Media GmbH hat laut excitingcommerce.de Insolvenz angmeldet.

Auch könnte diese Nachricht mit dem bereits seit 2010 „überfälligen“ Magento Shop von Globetrotter zusammen hängen. Damals plante die Firma Visions New Media GmbH den Umstieg von der Globetrotter selbstentwickelten Shopsoftware auf Magento im Jahre 2010. Im Jahr 2009 ging zunächst der auch zu Globetrotter gehörende Shop von Jack-Wolfskin online. Hat die Firma Visions sich mit Globetrotter verhoben – wohl eher nicht.

Die Projektpipeline ist voll und schlussendlich reichen die Zahlen zum Decken der Kosten nicht aus: 1,2 Mio. Euro Umsatz in 2009 und im Forecast für 2010 knappe 3,3 Mio. Euro.

Visions selbst ist auf der Suche nach neuen Investoren. Wir sind guter Dinge und hoffen, dass es mit einer der ersten Magento Agenturen aufwärst geht. Die Magento Referenzen sehen alle samt sehr gut aus, sind funktional und es stehen große Firmen und Partner auf der Warteliste – auch diese Magento Shops wollen wir eines Tages online sehen. Und ja, auch noch Globetrotter!

Besonders erfreulich ist, dass die Dienstleistung an sich scheinbar fortgesetzt wird.

Alle Kunden und Zulieferer sind informiert und wir setzen die Leistungen & Service vollumfänglich fort.

Wir drücken die Daumen – Viel Glück!

Promarkt macht einen Rückzieher und konzentriert sich aufs Onlinegeschäft

Für die meisten bereits ein alter Schuh – für uns immer noch aktuell und vor allem in unserem Portal erwähnenswert.
Vor 15 Jahren kannten alle noch Makromarkt, welches später in Promarkt überging. Heute gibt Promarkt laut mehreren bekannten Internetportalen immer mehr Ladengeschäfte auf. Von zuletzt 13 sind nun noch 5 Geschäfte im Besitz der Promarkt Handels GmbH, die sich derzeit in der Planinsolvenz befindet. Die letzten verkauften 8 Filialen gingen in den Handelkonzern Rewe über. Auch sollen die letzten noch übrigen Läden verkauft werden – gesprächsbereite Partner habe man auch schon gefunden, so interessieren sich expert AG und ElectronicPartner dafür.

Bereits Anfang August hatte die expert-Gruppe einen ehemaligen ProMarkt.de-Standort in der Nordhausener Südharzgalerie übernommen.

Mitbewerber Media-Markt und Saturn, welche beide zur Metro-Gruppe gehören, dürfte dies entgegenkommmen.

Hingegen die Onlineshops promarkt.de, worldofpromarkt.de und yagma.com laufen unter der Firmierung ProMarkt.de GmbH und scheinen von der Insolvenz nicht bedroht zu sein. Interessant auch, dass die Markenrechte Promarkt auch an Rewe veräussert wurden, jedoch nur für den stationären Bereich, so dass im Onlinegeschäft weiter mit Promarkt geworben werden darf und wird.

Quelle: heise.de

Onlineshop Avitos.de insolvent

Was vor langer Zeit schonmal als Gerücht im E-Commerce Markt durchgedrungen ist, bestätigte sich gestern.

Ende vergangener Woche musste der Betreiber avitos.de aufgrund drohender Zahlungsunfähigkeit beim Amtsgericht Gießen einen Antrag zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens stellen. Avitos ist durch den Mutterkonzern, der Beteiligungsgesellschaft Tiscon AG, sowie auch zum Konzern gehörende IT-Großhändler COS Distribution GmbH, in Lieferproblematiken verwickelt worden und musste dadurch nun auch Insolvenz anmelden.

Ob der Shop primustronix.de ebenfalls davon betroffen ist, blieb zunächst unklar.  Diese Unternehmen gehörten zumindest früher einmal eng zusammen. Derzeit ist die Website von Primustronix.de nicht zu erreichen, angeblich aus Gründen von Inventur:

Avitos.de ist derzeit noch online und somit scheint das Unternehmen den Shop vorerst weiterzuführen. Viele Amateure denken, dass eine Insolvenz die Geschäftsschließung bedeutet – mitunter kann es aber auch eine reine Sanierung werden. Wir sind gespannt.

Die Auswirkungen der Finanzmarktkrise mögen sich mehr und mehr beruhigen, aber immer wieder sieht man, dass es schnell auch gestandene Unternehmen treffen kann.

Quelle: Das Internet trägt zur Hälft des Umsatzes bei

Unglaublich und doch haben es viele vermutet. Das insolvente Versandhaus Quelle hat nach eigenen Angaben mittlerweile über 50% des Umsatzes aus dem Internetgeschäft abgeschöpft. Diese Zahl sollte nun erstmals im Juli erreicht worden sein.

Quelle verzeichnete im Online-Geschäft im Geschäftsjahr 2007/2008 22 Prozent Wachstum, damit war das Unternehmen nach eigenen Angaben stärker als der Gesamtmarkt gewachsen.

Unseren Quellen nach zu Urteilen passt diese Aussage aber nicht zu den Nachrichten über den rückläufigen Traffic. Gerade heute fragte uns ein Bekannter – meint Ihr, man könne bei Quelle ohne Probleme bestellen. Eine wirkliche Antwort dazu ist schwer zu geben. Das Internetgeschäft wird nach der Inoslvenz sicher weiter fungieren und sich im Markt wieder erholen. Aber in diesem Moment da bestellen?!  

Quelle-Sprecher Manfred Gawlas bestätigte laut dpa, dass sein Unternehmen trotz des von der Politik bewilligten Massekredits über 50 Millionen Euro noch nicht liquide sei. Man hoffe, dass die Zahlungsfähigkeit Mitte nächster Woche wieder hergestellt sei. Der Insolvenzverwalter geht ebenfalls davon aus, dass die Essener Valovis-Bank bis zum kommenden Mittwoch die Zahlungen an Quelle wieder aufnehmen könne. Quelle: heise.de 

Quelle befindet sich in einer unschönen Situation. Die Druckereien haben Produktion und Auslieferung des Hauptkatalogs gestoppt. Hintergrund sind auch hier die Befürchtungen, dass die Arbeit der Druckereien nciht bezhalt werden könne – Der Katalog ist ein starkes Glied im Überleben um Quelle.

Schiesser erfolgreich mit Onlineshops

Schiesser, ein Unternehmen der HESTATEX Gruppe, wohl der Innenbegriff von Feinripp-Unterwäsche befindet sich immer noch in der Insolvenz.  Laut Abendblatt.de, vom 26.06.2009, hat Schiesser derzeit knapp 2300 Mitarbeitern. Aller „bösen“ Nachrichten zum Trotz, launcht Schiesser wieder einen neuen Onlineshop. Nun gibt es insgesamt 3 Stück, untergliedert in verschiedene Produkt-Segmente: Schiesser Aqua, Schiesser Med, Schiesser Sport. Alle Shops wurden mit der Shopsoftware Epages realisiert und sind gut strukturiert und Nutzerfreundlich. Zumindest in dieser Form macht Schiesser einen guten Eindruck.

  

Vor kurzem hatte Joop noch Interesse am Unternehmen bekundet – wir dürfen gespannt sein, wie sich das alles bei Schiesser entwickelt. Der Onlinebereich ist gut aufgestellt und sollte durchaus 3-4 Euronen in die Kassen spühlen. Bisher selten gesehen, dass eine Firma in der Insolvenz noch neue Produkte launcht – umso spannender bleibt das Thema Schiesser für uns.

Internetworld.de hatte dazu noch folgendes eingefangen:

„Das Internet bietet enorme Chancen für qualitativ hochwertige Produkte und speziell für Nischenprodukte. Für unsere Produktlinie, die eine spezifische Zielgruppe ansprechen, sehen wir großes Potential auch für den E-Commerce. Aufgrund des bisherigen Erfolgs unserer ersten Webshops bauen wir den E-Commerce-Kanal konsequent weiter aus“, erklärt Tobias Korting, E-Commerce-Manager von Schiesser die Marschrichtung.

Affiliate-Programme von Arcandor werden ausgesetzt

Vor kurzem haben wir über myby berichtet, nun stellt Arcandor auch die Partnerprogramme bei den Affiliate-Plattformen für die Dienste Karstadt und Quelle ein. Das zumindest berichtet der Affiliate-Blog 100partnerprogramme.de von Karsten Windfelder.

Wir sind gespannt, wie sich das noch entwickeln wird. Irgendwie ist das alles kaum zu glauben, wir hoffen durch die Insolvenz von Arcandor, dass das Geschäft bald wieder saniert ist und auf gesunden Beinen steht.