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Ecommerce Prognosen 2011

Leitgedanke

In 2011 wird es im E-Commerce vor allem eines geben – Wachstum! Kaum ein Markt wächst und gedeiht spannender und schneller als der Ecommerce.

Magento

Die Shopsoftware Magento wird überproportional weiter wachsen – nicht zu letzt mit der Unterstützung unserer Katze aus dem Sack. Um es in den Worten eines bekannten TV-Jurors zu schildern: „Magento Magento Magento„! Die Community um Magento ist unserer Meinung nach eine der Kernfaktoren für den starken Wachstum der Shopsoftware aus den USA in unserem Lande. Gerade auch im deutschsprachigen Gebiet gibt es eine Vielzahl von Magento-Begeisterten: Blogger, Forenbetreiber, Magento Agenturen und Shopbetreiber mit dem Willen „PRO Magento“ zu handeln, beleben und werden in 2011 den deutschsprachigen Magento Commerce weiter pushen.

Facebook

Facebook wird den E-Commerce 2011 revolutionieren und Ebay etwas vom Marktplatz-Kuchen wegnehmen. In vieler Munde sind bereits die Verhandlungen und Meldungen zum Thema E-Commerce-Angebote in Facebook:

Mit mehr als 20 Unternehmen habe das soziale Netzwerk bereits verhandelt, seitdem Facebook im November eine neue Commerce Partnerships Group eingerichtet hat. Das Team steht mit Einzelhändlern in Kontakt, um Software zu entwickeln, die es shoppenden Usern ermöglichen soll, auf Produktempfehlungen von Facebook-Freunden in Echtzeit zurückzugreifen – ein Angebot, das bei Nutzern zunehmend auf Interesse stößt.

Mit einem gigantisch Marktvolumen von über 10 Millionen (Stand August 2010, siehe nachfolgende Grafik. Bildquelle: facebookmarketing.de)

deutschen Internet Nutzern ist Facebook längst angekommen und bereit, anderen starken Plattformen etwas vom Marktanteil wegzunehmen.

Die API von Facebook ermöglicht bereits jetzt viele neue Möglichkeiten für Entwickler – wir sind uns sicher, da wird noch Einiges kommen! Die ersten Lösungen für Shops bestehen bereits. So gibt es Erweiterungen, mit denen es möglich ist, die Produkte aus dem Onlineshop bei Facebook zu publizieren.

Facebook schafft es als einziges aller sozialen Netzwerke, privates und berufliches miteinander zu kombinieren – bei der Anzahl von Usern ist das ein riesen Potential.

Amazon

Jeder kauft bei Amazon, es geht schnell, der Service ist gut und die Preise sind oftmals im Rahmen. Die Unternehmenszahlen lassen sich sehen, gesundes und stetiges Wachstum – auch wenn es hin und wieder Kritiker gegeben hat Amazon, Amazon macht es richtig!

Wir selbst sind Amazon Prime Kunde und genießen den Vorteil, Güter unterhalb des Warenwertes von EUR 20,- versandkostenfrei bestellen zu können. Für ein oder zwei Packungen Papier wären wir früher ins Auto gestiegen – heute ein Knopfdruck! Damit hat Amazon den Hebel der Kundenbindung eingesetzt und so wieder einen Kunden mehr glücklich gemacht. Für so einen Dienst zahlt man doch gern 30,- im Jahr und hat dazu eine noch schnellere Lieferzeit als andere Amazon Kunden.

Amazon Marketplace, die Listung von Produkten aus Onlineshops im Amazon Marketplace, generiert gigantische Umsätze, die Erfahrungen unserer Kunden bestätigen dies. Ein Umsatzmotor für fast jeden Onlineshop, doch es wird nur die Marke Amazon und nicht der eigene Shop gestärkt. Ohne Zusatzbeilagen von Gutscheinen oder Anderem ist es schwer den Kunden wieder zum Amazon Marketplace Shop zu locken.

Und dennoch, ohne Amazon geht es nicht! Angefangen als kleiner Buchhändler verfügt Amazon über ein gigantisches Produktsortiment – auch in 2011 wird Amazon viele Kunden glücklich machen und weiter gesund wachsen.

Google Base und Adwords mit Produkten

Google bietet mit dem Dienst Google Base die Möglichkeit kostenlos die Produkte aus einem Onlineshop dort und so auch in der „normalen“ Google Suche zu publizieren. Google scheint dabei in letzter Zeit immer mehr mit der Positionierung von Suchtreffern aus Google Base zu experimentieren. Mittlerweile findet man

zu nahezu jeden Produkt auch ein entsprechendes Suchergebnis von Google Base auf der ersten Suchergebnisseite von Google. Traffic, der zwar längst nicht so gut konvertiert, wie in anderen Produktsuchmaschinen – dafür aber in jedem Falle kostenlos ist. In 2011 werden sich Shopbetreiber vermehrt um den kostenlosen Traffic bemühen.

Einen anderen Ansatz verfolgen die Produkt Ads in den Google Adwords – diese noch ganz neuen Werbe-Einblendungen kosten dem Shopbetreiber pro Klick und werden über die Google Adwords Konten verwaltet.

Diese Werbeeinblendung von Produkten wird sicher nur verstärkt für besondere Promos in Shops eingesetzt werden. Zum bewerben des kompletten Sortimentes wird es nicht geeignet sein. Dafür dürfte der Traffic zu hoch und die Abverkäufe zu niedrig sein – diese These ist reine Spekulation aufgrund unserer Ecommerce-Erfahrungen, noch haben wir hier keinerlei Erfahrungen.

Aber diese seit Dezember 2010 bekannte Funktion wird sicherlich eine Vielzahl von Werber in 2011 locken.

Fazit

Insbesondere die Vernetzungen von Onlineshops in große Portale wie Google, Amazon und Facebook wird den Wachstum beschleunigen!

Trusted Shops im Wettbewerbsvorteil – Händlerbewertungen jetzt in der Google Produktsuche

Auf der eigenen Website berichtete Trusted-Shops kürzlich über den neuen Mehwert durch Trusted-Shops-Kundenbewertungen. So wird im Vergleich zum Wettbewerb hervorgehoben, dass es zwar viele Anbieter für Kundenbewertungen gibt, jedoch die Trusted-Shops Kundenbewertungen die Einzigen sind, bei denen die Bewertungen direkt in den Suchergebnissen von Google aufzufinden sind. Möglich macht das die Listung der eigenen Produkte in der Google Produktsuche bei gleichzeitiger Nutzung der Trusted-Shops Kundenbewertungen. Früher  bekannt unter den Namen Froogle oder Google Base ist Googles E-Commerce Dienst kaum mehr aus dem Markt wegzudenken. Erst in der vergangenen Woche berichteten viele Weblogs (Blogs) über den großen Einfluss von Google im amerkanischen elektronischen Handel. Das Google eine echte Datenkrake ist, scheint derweil kaum mehr ein Geheimnis zu sein.

Trusted-Shops-Kundenmeinungen

So scheinen nun auch die Trusted-Shops-Kundenmeinungen eingesammelt und in der Google Produktsuche publiziert zu werden. Besonders genießen dürfen das die Shopbetreiber, deren Produkte im Ranking als in so fern relevant eingestuft werden, dass die Shopping Suchbox in den normalen Google Suchergebnissen (Serps) mit eingeblendet wird. Nicht nur auf dem ersten Blick ein starker Mehwert. User können nicht nur zum shoppen animiert werden, sondern erhalten über die Google Startseite auf einem Blick zusätzlich die entsprechende Qualität des Onlinehops in Form von Sternen angezeigt. Ist man an das Trusted Shops Kundenbewertungs-System angebunden und listet die Produkte bei der Google Produktsuche, steigt die Chance zur Darstellung wie oben beschrieben und unten als Bild-Beispiel aufgeführt. Ist die Box ersteinmal eingeblendet, steigen die  Klickraten für diesen Onlineshop signifikant an.

Kundenbewertungen sind wichtige Verkaufsargumente für den E-Commerce

Kundenmeinungen spielten im klassichen Handel schon immer eine bedeutende Rolle – nichts tut man lieber, als auf Empfehlung in einem Geschäft einzukaufen. Dies ist auch im E-Commerce kaum mehr wegzudenken und so wird auch online da geshoppt, wo es andere auch schon getan haben. Was vor vielen Jahren durch eBay den Durchbruch erlebte, ist heute nahezu schon eine kleine Selbstverständlichkeit. Bewertungen sind ein zentraler Punkt für die Gewinnung von Neukunden – Präsenz zeigen und die eigenen Bewertungen publik darstellen, so dass ein jeder Neukunde diese auch einsehen und im Optimalfall gleich anwenden bzw. nutzen kann. Uns so sollten Shopbetreiber diese Chancen In Betracht ziehen – Bewertungen lassen sich mitunter leicht generieren – man muss einfach nur einen guten Job tun… Nicht mehr und nicht weniger!

Produktanzeigen bei Google „Google product listing ads“

Durch internetmarketing-news.de sind wir heute auf die Google product listing ads aufmerksam gemacht worden. In den USA tauchen immer wieder Google-Anzeigen auf, bei denen es sich um Produktdarstellungen in Form von Bild-Anzeigen handelt.

Ähnlich, wie die in der Standard Google-Suche integrierten Produktsuchergebnisse

von Google Base (ehemals Froogle), werden die  Google product listing ads als Anzeigen mit Bild, Preis, Onlineshop-Name und Link angezeigt. Bildquelle: adwords.blogspot.com

Letzendlich verstehen wir diesen Schritt als „Adwords für die Google-Produktsuche“. Vermutlich will Google endlich einen Weg finden, um die Google Produktsuche auch kaufmännisch profitabel zu gestalten. Schließlich verdienen allein in Deutschland sehr viele Preisvergleichsdienste den einen oder anderen Euro – es reicht ein simpler Blick auf die Bilanzen, welche meist öffentlich zugängig sind.

Wir selbst haben im Kundenauftrag auch einige Shops bei Google Base gelistet und stellen im Vergleich zu den anderen Preisvergleichern eine sehr schlechte Konversionrate fest. Jedoch kommt wirklich viel Traffic über diesen Kanal. Aufgrund der schlechten Konversion-Rate wäre es für Google in Deutschland sicher schwierig, CPC-Deals mit einzelnen Händlern abzuschliessen. Ein CPO Deal wäre hier sinnvoll, allerdings müsste dafür ein besonderes Checkout-Tracking (oder Affiliate-Tracking) in die Onlineshops integriert werden. Wieder ein weiterer Stolperstein – auch in Anbetracht der immer noch nicht geklärten Situation um den Datenschutz von Google Analytics.

Wir dürfen gespannt sein, wie Google das in Deutschland umsetzen wird…

Versandkosten in Preisvergleichsdiensten – Abmahnung Google Base lösung

Diesen Blogbeitrag haben wir mehrfach angefangen und aus Zeitgründen immer wieder nach hinten verschoben. Auf Grund von Komplexität und immer wieder neuen Ereignissen und News um dieses sensible Thema war es uns nicht möglich den Blogeintrag fertig zu stellen. Heute morgen kam uns dann etwas unter die Lupe, was zu 120% das beschreibt, was wir hier ausführen wollten. Alles um die richtigen und falschen Versandkosten in Preisvergleichsdiensten bis hin zu Vorgeschichte.

Google Base Problematik:
1.2. Eine zweite Möglichkeit stellt eine provisorische, technisch überlistende Alternative dar: Der Händler kommt den Anforderungen des BGH zur zwingenden Versandkostenangabe in Google Base dadurch nach, dass der Händler die genauen Versandkosten (plus den Zusatz, dass die Preise alle inklusive Mehrwertsteuer sind) in der Produktbezeichnung oder anstelle eines Shopnamens angibt. Dadurch wird gewährleistet, dass der Versandkostenpreis angezeigt wird.

Hiermit empfehlen wir das Blog von it-recht-kanzlei.de und folgenden Beitrag dazu.

Google Base – ehemals Froogle

Die Google-Produktsuche findet man unter mehreren Bezeichnungen. Früher bekannt unter dem Namen Froogle, heute auch als Google Base bekannt. Dieser Dienst ist für uns als Shopbetreiber kostenlos – vom Prinzip her sollte man also zumindest mal testen, was die Qualität der User so mit sich bringt.

Gibt man bei der normalen Suche von Google direkt Produktbezeichnungen ein – wie unser Lieblingsbeispiel „Navigon 7210“ so haben sicher schon viele bemerkt, dass die Darstellung von Produkten unter dem Begriff Shopping angezeigt werden.

Folgt man diesen Produkten, so kommt man auf eine sehr ansähnliche und gut strukturierte Website, von der es gleich zum Händler weitergeht. Produktbewertungen, Händlerbewertungen, technische Spezifikationen, Bilder und weitere Informationen werden dem User angezeigt. Schaut selbst:

Für uns stellt sich nur die Frage – was will Google damit erreichen? Sie nehmen mit potenziellen, wichtigen Keywords den Diensten eine Menge an Traffic weg. Die Frage könnte sich stellen, ob damit langfristig nicht auch das Image von Google leiden könnte. Die Macht dafür haben Sie allemal. Wir werden das Thema gespannt verfolgen und Euch auf dem Laufenden halten.

Gibt man sogar „Nintendo DS lite“ bei Google ein – wird sogar gleich das Bild des Produktes von Google Base auf der ersten Seite präsentiert:

Für Profi-Shopbetreiber haben wir noch einen spannenden Artikel vom seo-marketing-blog.de gefunden. Der hat es wirklich in sich – Kerninhalt Optimierungen des Traffics.