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Google Analytics mit anonymizeIp in Magento

Datenschutz hin und her – Ob  nun positiv oder negativ, defakto ist Google Analytics in aller Munde. Verbunden mit unserer Lieblings-Shopsoftware Magento ist es nach wie vor für viele und auch für uns die erste Wahl. Google Analytics ist ein gutes und kostenloses Webcontrolling-Werkzeug. Es ist gar so komplex, dass es oftmals nur schwer ist, sich auf die Kernkennziffern zu konzentrieren.

Schon in 2009 gab es Diskussionen, in denen es um die Maskierung von IP-Adressen von Seitenbesuchern geht. Google würde die Daten bei sich auf dem Server speichern und somit eine personenbezogene Datenspeicherung ermöglichen. Mit diesen Daten lassen sich „schlimme“ Dinge anstellen, beispielsweise das Verhalten der Nutzer auswerten!

Natürlich werden die erhobenen Daten auf Servern in der USA gespeichert und ja, die Freunde aus dem entsprechenden Land sind einem als Europäer manchmal nicht ganz geheuer. Dennoch – glaubt Ihr wirklich daran, dass die Daten gegen uns verwendet werden (können)? Wie dem auch sei – eine Lösung muss her.

Magento bietet von Haus aus bereits ein integriertes Google Analytics Tracking, welches sich unkompliziert um eine Zeile Code erweitern lässt. In Anbetracht dessen, dass dies so einfach umzusetzen ist, erstaunt es uns täglich wieder, wieviele Magento Shops die Maskierung der IP-Adressen nicht einsetzen.

Damit zumindest die IP-Adressen der Onlineshop Nutzer anonymisiert werden, hier ein kleines Howto für den Einsatz von Google Analytics in Magento:

1.) Datei öffnen: app/code/core/Mage/GoogleAnalytics/Block/Ga.php

2.) In Zeile 182 folgendes neu einfügen: „_gat._anonymizeIp();“

3.) Datei speichern.

4.) Fertig 🙂

Google Analytics mit Opt-Out und Kürzung der IP-Adressen einsetzen

Und es geht doch – Google bewegt sich und zeigt wie ernst es dem Unternehmen ist, in Deutschland mit Google Analytics weiterhin Erfolg zu haben. Schließlich ist in deutschen Onlineshops kein anderes Webanalyse-Werkzeug häufiger im Einsatz als Google Analytics – wen wunderst, schließlich ist die Software kostenlos.

Das Thema Datenschutz ist in Zusammenhang mit Google besonders bei Google Analytics, Gmail und Google Street View aufgefallen. Immer wieder gab es daran etwas auszusetzen. Google Analytics speichert alle IP-Adressen von Webseitenbesuchern, was gerade in Deutschland schlafenden Hunde geweckt hatte.

Durch einen Beschluss des „Düsseldorfer Kreises“ vom 27.11.2009 ging hervor, dass ein Widerspruch möglich sein muss

Den Betroffenen ist eine Möglichkeit zumWiderspruch gegen die Erstellung von Nutzungsprofilen einzuräumen. Derartige Widersprüche sind wirksam umzusetzen.

Lösung des Widerspruchs

Für die gängigen Browser gibt es eine Abhilfe in Form eines Plugins

Ein weiterer Punkt im Beschluss ist die Speicherung der IP-Adressen

Die Analyse des Nutzungsverhaltens unter Verwendung vollständiger IPAdressen (einschließlich einer Geolokalisierung) ist aufgrund der Personenbeziehbarkeit dieser Daten daher nur mit bewusster, eindeutiger Einwilligung zulässig. Liegt eine solche Einwilligung nicht vor, ist die IP-Adresse vor jeglicher Auswertung so zu kürzen, dass eine Personenbeziehbarkeit ausgeschlossen ist.

Lösung für Kürzung der IP-Adressen

Google Analytics bietet per sofort die Möglichkeit, im Java-Script Part des Onlineshops durch eine spezielle Funktion die IP-Adressen zu kürzen, und so den Anforderungen gerecht zu werden.

Fazit

Wir empfehlen allen Shopbetreibern, die noch Google Analytics eingebunden haben, diesen Schritt durchzuführen.

5 Gründe für Google Analytics

Mal eben ein neues Tracking-System für den eigenen Onlineshop einsetzen ist leider nicht ganz so trivial, wie man sich das im ersten Moment vorstellt. Ein Techniker würde sagen – ok, einfach einen neuen Tracking-Code einbinden.

Das ist ja auch nicht verkehrt – jedoch fragt sich der Marketing-Verantwortliche unterdessen, wie es denn möglich sei auch die alten erhobenen Daten im neuen Tool weiterverwenden zu können. Solange dieses heikle Thema Datenschutz und Speicherung der Ip-Adressen noch nicht gelöst ist, wird die Diskussion nach einem neuen Messinstrument für viele Shopbetreiber immer mehr zum Thema.

Das Portal gruenderszene.de hat das Thema Google Analytics aufgegeriffen und nochmal die Problematik mit dem Datenschutz verständlich aufbereitet.

Damit ist die Verwendung von Google Analytics und ähnlichen Tracking-Tools, die für ihre Analyse auf die vollständige IP-Adresse zurückgreifen, nach Auffassung der Datenschutz-Aufsichtsbehörden unzulässig, wenn keine vorherige Einwilligung des Betroffenen eingeholt wurde. Die von Google vorgesehene Erläuterung in der Datenschutzerklärung allein ist nicht ausreichend, um den Einsatz von Google Analytics zu rechtfertigen.

5 gute Gründe für Google Analytics

Datenimport

Wenn Onlineshops mit einem neuen Web-Controlling-Werkzeug Daten erfassen wollen, stellt sich die Frage… Wie bekommt man die alten erhobenen Daten, der zum Beispiel letzten 2 Jahre, aus Google Analytics in das neue System übertragen? Da Google möchte, dass alle Webseiten-Betreiber Google Analytics nutzen, gibt es natürlich, zumindest wissen wir nichts Gegenteiliges, keine Schnittstelle, mit der die Daten an andere Systeme übertragen werden können. Demnach führt ein Wechsel mehr oder minder zum Verlust des Datenbestandes – und das allein kann schon Grund genug sein! Keine Vergleichsdaten mehr vorhanden… So etwas kann im ungünstigen Fall auch zu einem Verlust an Usern und somit der Kaufkraft im Shop führen.

Integrationsgeschwindigkeit / Kompatibilität

Für die meisten Shops genügt das Einfügen eines kleines Tracking-Codes, sinnvoller Weise im Footer des Shops. Damit werden alle Grunddaten in einem Shop erfasst. Möchten Onlineshopbetreiber aber auch die eigenen Umsätze in Analytics sehen, so benötigt der Shop einen Eingriff in den Quellcode des Checkouts. Für viele Onlineshops gibt es dafür aber auch fertige Module oder Anleitungen – somit bechleunigt sich die technische Integration. Auch gibt es aufgrund der Masse an Google Analytics Nutzern jede Menge Tipps und Tricks in Foren und Blogs.

Wie erfasse ich E-Commerce-Transaktionen?

E-Commerce Tracking mit Google Analytics in xt:commerce (bis 3.0.4. SP 2.1)
http://webanalyse-news.de/xtcommerce-tracking-mit-google-analytics-tutorial

Google Analytics E-Commerce Tracking für Magento mit der Erweiterung „Fooman Google Analytics Plus“
http://www.mag-module.de/magento-extension/fooman-google-analytics-plus

Oft werden wir auch als Dienstleister gefragt, wie das Kampagnentracking von Analytics funktioniert. Nur mit Hilfe sogenannter „Tags“ (in der Standard-Internetsprache auch „Trackingparameter“ genannt) kann eine exakte und valide Auswertung einer Kampagne erfolgen. Diese Funktion ist in Google Analytics recht versteckt. Vom Prinzip her funktioniert diese Art, wie jedes andere Link-Tracking auch. An die Links, die man an den Kooperationspartner (Banner, Preisvergleicher, etc.) übermittelt, sollten am Ende jeweils richtige Parameter angefügt werden. Hier 3 wichtige Seiten dazu:

http://www.google.de/support/googleanalytics/bin/answer.py?answer=55578

Beispiellink für Preisvergleich
http://www.meinshop.de/produkt-104.html?utm_medium=CPC&utm_campaign=billigerde

Beispiellink für Banner
http://www.meinshop.de/produkt-104.html?utm_medium=display&utm_campaign=webde

Kein Vertrag

Google Analytics ist kostenlos und somit schliesst man nicht wirklich einen Vertrag mit Google ab – ok, die AGB müssen gelesen und noch wichtiger auch akzeptiert werden… Aber somit obliegt es jedem selbst, das System eines Tages wieder zu verlassen, ohne Kosten und eben auch ohne Vertragsbindung.

Messergebnisse

Die Messergebnisse von Google Analytics sind recht genau – es dürften sich nur wenige „Systeme“ besser mit Fehlklicks und Bots auskennen, als Google selbst. Wie sind da Eure Erfahrungen? Von den Kollegen im E-Commerce-Sektor höre ich immer nur Positives – vielleicht hat jemand mal etwas Negatives für uns?

Verknüpfung zu Adwords

Google Adwords ist das Werbemittel schlecht hin – Das ist bei einem deutschen Marktanteil von Google mit über 90% auch das Mittel, womit Google die größten Einnnahmen erzielt. So nutzen eben auch viele Shopbetreiber die Möglichkeit Anzeigen über Google Adwords zu schalten und so mehr Kunden in den Shop zu locken. Google Adwords kann mit Google Analytics verbunden werden und so können viele relevanten Kennziffern auf einem Blick zusammengefasst werden.
Das Blog timoaden.de zeigt auf, wie man diese Verknüpfung einstellt:

Verfügen Sie also über ein AdWords Konto und wollen dies mit Ihrem Analytics Konto verknüpfen setzen Sie „Kostendaten übernehmen“ auf „Ja“. Von diesem Moment an fließen sämtliche Daten aus Ihrem AdWords Konto (Kampagnen, Adgroups, Keywords, Impressions, Clicks, CTR, CPC) in Google Analytics und werden dort mit den über den Google Analytics Tracking Code generierten Daten verknüpft.

Weitere kostenlose Messwerkzeuge für Onlineshop-Betreiber:

  • webseitenstats (auch mit angebundenen Link-Prüfroutinen, Twitter-Tools, Kampagnentracking, etc.)
  • piwik

kostenpflichtige Alternativen:

Fazit

Daten erheben ist verdammt wichtig – ohne diese geht es heute nicht mehr! Ein Wechsel auf eine neues Web-Controlling-Werkzeug birgt einige Risiken. Eine Abmahnung möchte auch kein Shopbetreiber bekommen… Somit dürfen wir gespannt sein, wie es mit Google Analytics weitergeht. Datenschutz hin oder her – wir sehen kaum Webseiten, die auf Google Analytics verzichten…

Kampagnen-Tracking für Onlineshops

Jeden Tag werden wir aufs neue mit Tracking-Systemen konfrontiert – auffällig dabei ist für uns als Onlineshop-Berater und Blogger besonders das fehlende Wissen auf Seiten der Onlineshopbetreiber zum Thema Kampagnen-Tracking.

Viele Onlineshops haben heute bereits ein Messinstrument zum Auswerten des Traffics in den Onlineshop  eingebunden.

Sollte dies noch nicht geschehen sein, so können wir das schnell nachholen – bei einigen Shops werden Trackingsysteme per Knopfdruck eingebunden, bei anderen Bedarf es der Integration eines Zählpixels oder gar einem Javascript-Codes direkt in den ausgeführten Quellcode des Shops. Diese Anleitungen findet man über Google wie Sand am Mehr. Leider nur beschäftigen sich sehr wenig mit dem Thema Kampagnen – warum eigentlich? Es ist ganz einfach… im Folgenden wollen wir dies kurz erläutern.

Weshalb ein Kampagnen-Tracking aktivieren?

Angenommen wir listen unsere Produkte im Produkt- und Preisvergleichsdienst pangora.com. Unser Onlineshop erstellt eine CSV-Datei und exportiert unter Anderem auch die Deeplinks zu den späteren Produktdetailsseiten/Landingpages des Shops. Diese Daten werden von dem Dienst verarbeitet und entsprechend in viele kleinere Portale gestreut. In unserer Auswertung sehen wir später genau, wieviele Weiterleitungen von den einzelnen Seiten zu uns in den Shop gekommen sind. Diese müssten wir jetzt zuordnen und manuell zusammenzählen. Das macht viel Arbeit und ist bei Weitem nicht genug der Kontrolle – da wir in dieser Form sehr schnell die Übersicht verlieren. Immer wenn es darum geht den Traffic von einer Quelle zu bündeln/zu kanalysieren und somit auf einem Blick auszuwerten, macht das Anlegen einer Kampagne Sinn. In anderen Worten: Immer wenn die Ziel-URL des Werbemittels sich verändert ist eine Kampagne anzulegen.

Im folgenden eine Übersicht über mögliche Kampagnen-Werkzeuge. Die daraus enthobenen Daten/Tracking-Parameter müssen automatisiert bei jedem Export der Produkt-Daten an die Produkt-Links/Deeplinks angefügt und somit an das Produkt- und Preisvergleichsdienst pangora (dies gilt  für alle anderen Dienste entsprechend – pangora ist nur unser Fallbeispiel) übergeben werden.

anschließend noch an die Produkt-Links angefügt

Kampagnentracking mit dem Tracking-Werkzeug Piwik:

Beispiellink: ?piwik_campaign=pangora

Kampagnentracking mit dem Tracking-Werkzeug Google Analytics:

Beispiellink: ?utm_source=pangora&utm_campaign=pangora

Kampagnentracking mit dem Shopsystem xt:commerce 3.0.4 Sp 2.1:

Bitte wie folgt vorgehen: In das Administrationsmenü einloggen > Menüpunkt „Konfiguration“ – „Kampagnen“ auswählen > Knopf „einfügen“ > Kampagnenname: „pangora“ > RefID der Kampagne: „pangora“ > „speichern“ > FERTIG

Beispiellink:

?refID=pangora

Kampagnentracking mit dem Tracking-Werkzeug Econda:

Beispiellink: ?campaign=pangora

Kampagnentracking mit dem Tracking-Werkzeug Etracker:

Hinweis: Die Werte et_cid=12334&et_lid=55555 werden durch die Administrationsoberfläche von Etracker vorgegeben und sind immer unterschiedlich.

Beispiellink: ?et_cid=12334&et_lid=55555&et_sub=HerstellerundProduktbezeichnungEncoded