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…mehr NoGos ?

Ist die Karnevals- oder Faschingszeit jetzt vorbei? Dann können wir dieses ja mal los werden, ohne dass es für einen Scherz gehalten wird …

Kürzlich trudelte ein Werbeschreiben der Firma G. aus H. bei uns ein. Beigefügt ein Gutschein, der online einzulösen sein sollte. Die Webapplikation akzeptierte den Gutscheincode jedoch nicht. Was macht man dann – klaro, anrufen: Leider hält Firma G wohl nichts von diesem modernen Kram – eine Telefonnummer ist, auch bei intensiver Suche, nirgends auf dem Schreiben zu finden. Hmm…

Na gut, denn eben per E-Mail: Aber offenbar hält Firma G. aus der ABC-Strasse in Hamburg erst recht nichts von noch neumodischerer Kommunikation: Es wurde auch keine E-Mail Adresse angegeben. Steuernummer, Bankverbindung, Amtsgericht, ja – aber keine E-Mail Adresse und kein Telefon – die wollen einfach nichts von ihren potentiellen Kunden wissen, erst recht nicht, wenn es Probleme gibt! Was würde wohl der ShopTrainer in seinen Predigten zum Umgang mit seinen Kunden dazu sagen …

Wenn es sich um einen kleinen Kleckerladen handeln würde, könnten wir es sicher irgendwie verstehen – aber es schreibt uns eine in Internettechnik und E-Commerce nicht ganz unerfahrene Firma, und bitte schön auch von ihrer „Leiterin Business Marketing“ unterschrieben: Google Deutschland :-O

Aber zurück zum Anfang: Der Gutscheincode für Google Adwords wurde nicht akzeptiert, weil wir bei einem früheren Schreiben der gleichen Art, aber mit niedrigerem Betrag, bereits zugeschlagen hatten. Wenn man seine Lupe dabei hat und nach entfernen des Gutscheins das darunter versteckte äh plazierte Kleinstgedruckte studiert, steht dort auch zu lesen, das sich das Schreiben nur an Neukunden richtet, deren Adwords-Konto nicht älter als 14 Tage ist.

Moment mal: schreibt man, als denkender und wohlmeinender Partner seiner Kunden, einen Bestandskunden an, mit dem Hinweis, dass ihn das ohnehin nicht betrifft, weil er schon länger als zwei Wochen dabei ist? Hä? In Vorlesungen über Marketing wäre das ein typisches Beispiel für unprofessionelles Vorgehen …

…nein, der Clou liegt ganz woanders: Google wird doch vom Datenschutz her verdächtigt, IP-Adressen aus Google-Analytics mit Kundendaten zusammenzubringen. Wenn Google aber nicht einmal verfolgt, wer von seinen angeschriebenen Interessenten denn überhaupt antwortet – dann nimmt Google Datenschutz wirklich sehr ernst 🙂 !

Liebe Frau Fründt, Sie haben ein wunderbares Statement für Ihre Firma abgegeben!

Google StoreView – neues Werbeformat für Shopbetreiber

Gerüchten zu Folge plant Google eine neue Funktion für Google Maps.

Der Redakteur von Searchengineland wurde von einem Händler in New York angerufen und darauf hingewiesen, dass einige Google-Leutchen seinen Laden aufgesucht hätten, um darin Bilder zu machen. Der gesamte Laden wurde abfotografiert, inklusive der dort angebotenen Produkte. Als Grund nannten sie dem Verkäufer ein neues Google Maps-Produkt: “Google Store Views”.

Für Shopbetreiber mit einem Ladengeschäft wäre dies eine großartige Chance, um noch mehr Vertrauen und noch mehr Transparenz gegenüber poteniellen Neukunden oder/und Bestandskunden zu schaffen. Der noch vor dem Online-Handel ursprüngliche Aspekt für oder gegen einen Kauf, die Beratung, das Ambiente des Geschäftes, die Ordnung, die Wandfarben, die Emotionen fehlen durch den E-Commerce. Keine Nähe und keinen Bezug mehr zum Ladengeschäft, stattdessen lediglich ein Knopf, mit dem ein User die Bestellung im Onlineshop auslösen kann. Diese fehlenden Punkte könnten so zu einem Teil wieder gewonnen werden und die Kaufentscheidungen der User beeinflussen.

Einige Shopbetreiber machen sich sogar die Mühen, dass Sie Ihr Ladengeschäft, oder auch Mehrere, selbst abfotografieren und im Onlineshop präsentieren – ein wirklich schöne Funktion, um auch den Kunden von weit her einen anderen Eindruck vermitteln zu können. Im übrigen gibt sich Globetrotter besonder viel Mühe und bietet den Usern einen Panorama-Blick an, ein lohnenswerter Blick (Flash-Player wird benötigt).

Zurück zur StoreView von Google. Für uns stellt sich die Frage, was der deutsche Datenschutz dazu sagen wird. Hier im Lande wurden sogar diverse Straßen für die Google Fahrzeuge zur Aufnahme von Google StreetView durch Datenschützern und privaten Organisationen blockiert. Das Echo dürfte bei einer Innenansicht von Geschäften nochmal deutlich stärker werden…

Bilder dieser Aktion können hier eingesehen werden.

Solltest Du ergänzende Informationen diesbezüglich mitteilen wollen – zögere nicht und schreibe unten ein Kommentar – Danke.

Quelle: basicthinking.de

Google Algorithmus für Onlineshops

In Anlehnung an die Blog-Kollegen seo-united.de und techdivision.com und derer Blogbeiträge vom 05. Januar 2010 möchten wir hier gerne noch ein paar Tipps zur Bedeutung von Google beisteuern und noch ein paar Tipps zur Suchmaschinenoptimierung für Shop-Betreiber geben.

Klar, Google und Google-Traffic ist nicht alles – jedoch sollten Onlineshop-Betreiber jeden noch so erdenklichen Traffic aufsaugen und irgendwie für sich nutzen. Bei unseren Kunden bedeutet der Google-Traffic teilweise mehr als 60% Zuwachs – wir wären also wirklich bescheuert,  wenn wir als Dienstleister dem Kunden keine Tipps zur Optimierung des Shops hinsichtlich Google empfehlen würden. Letzendlich bedeutet mehr Traffic mehr Umsatz – auch wenn mehr Umsatz nicht immer auch mehr Gewinn bedeutet, lohnt es sich doch mit Google auseinanderzusetzen und wenigstens die Basis im Shop richtig zu konfigurieren. Synergieffekte entstehen an vielen Punkten, bei denen wir es gar nicht vermutetet haben und auch niemals vermuten würden. Daher ist Traffic im allgemeinen GUT! Mehr Traffic also umso besser… Google ist die Macht und genau das zeigt der Beitrag von seo-united.de – ohne Google geht es auch im E-Commerce nicht und so ist hier und heute diese Suchmaschine einer der wichtigsten Hebel im E Business.

Es ist wirklich schon nicht ganz so einfach seine Onlineshop-Kunden zum Linktausch zu animieren. Ist dieser Part geschafft atmet man durch, es folgt aber gleich die 2. Hürde… wie wird das denn nun mit dem Shop-Betreiber verrechnet? Ist auch diese genommen und der Spaß, Umgang und die Freude mit diesem  Kunden 😉 noch gewährleistet, so gibt es viel grundlegendere Dinge und Tipps, die man jedem Shop-Betreiber nur raten kann. OK – die Praxis sieht auch anders aus, aber es sind manchmal auch die einfachen Dinge… Nachfolgend nun einige Anfänger-Tipps, die somit leicht zu verstehen sein sollten (Zielgruppe: Shop-Betreiber und Startup-E-Commerce-Berater), sowie auch rudimentäre Rahmenbedingungen, die dafür sorgen, dass der Onlineshop mit einigen Schlüsselwörtern und vor allem Produkten weiter oben bei Google gelistet wird. Danke an dieser Stelle ans Team von techdivision.com, die eine prima Vorlage und eine gute Übersetzung aus dem Englischen geliefert haben. Nun aber:

inhaltlich leicht zu verstehende Ranking-Faktoren für Onlineshops

  • Alter der Domain
    • je älter die Domain, desto höher die Gewichtung
  • Inhaber der Domain (Wie viele Eigentümerwechsel gab es?)
    • wurde eine Domain mehrfach verkauft und haben häufig Inhaberwechsel stattgefunden, ist es schon fast logisch, dass das Google schlechter bewertet
  • Schlüsselwörter in der Domain
    • wenn wir Schuhe verkaufen und die Onlineshop-Adresse (URL) „fritziundharry-schuhe.de“ heisst, ist das allemal wertvoller als „maxiundhaus.de“
  • URL-Struktur
    • verwenden wir clean-urls ist es besser als wenn wir keine integriert hätten und der Aufbau der URLS wie folgt aussehen würde
  • HTML-Struktur
  • Menge an Inhalten (Text versus HTML)
  • Anteil an textuellen Inhalten (ohne Links, Bilder, Code usw.)
  • Einzigartigkeit
    • Hier geht es für uns in erster Linie um Produktbeschreibungen. Viele Shop-Betreiber kopieren die Beschreibungen der Hersteller, ist ja auch logisch und geht schneller, als alles selber zu tippen. Nur genau an diesem Punkt liegt der Hase begraben. Google erkennt sehr wohl selbstgeschriebene Produktbeschreibungen und wertet diese höher als die der Shops, die über die gleichen Beschreibungen verfügen. Fleiss zahlt sich aus!
  • Anzahl der internen Links auf eine Seite
    • Hier zählen wir vor allem folgende hinzu
      • Bestseller
      • Neue Produkte
      • Sitemap
      • Herstellerliste
      • Alle Produkte
      • Alle Kategorien
      • nächster Artikel
      • voriger Artikel
  • Lesbarkeit der Seiteninhalte
    • Was für das menschliche Auge nicht gut lesbar ist, wird google auch nicht perfekt lesen können….
  • Ladezeit der Seite
    • Die Google-Bots können nicht unendlich viel Inhalt aufnehmen. Je schneller sie etwas einlesen können, desto besser.
  • On-Page-Faktoren zur Vertrauensbildung (z.B. Über Uns-Seite, korrekte Rechtschreibung und Grammatik, Meiden von Wörtern aus bestimmten Bereichen, vollständige Kontaktdaten)
    • Spricht für sich – ein Onlineshop der diese Dinge nicht befolgt, sollte auch keine Ware im Internet vertreiben – da sind wir hart!
  • Anzahl ausgehender Links (pro Domain)
  • Anzahl ausgehender Links (pro Seite)
  • Qualität der Seiten, auf die verlinkt wird
    • Das ist auch der Grund, weshalb Linktausch eben auch nicht Linktausch ist. Quantität hat nur bedingt etwas mit Qualität zu tun.
  • Relevanz der ausgehenden Links
  • Links auf 404- und andere Fehlerseiten
    • Hierfür gibt es sogar kostenlose Tools. Diese prüfen, ob es Fehlerseiten in Onlineshops gibt oder eben auch nicht! 404 Fehler sind ein Feind des Kunden!
  • gekaufte Links
    • Das ist doch auch nicht schön! Wer braucht denn gekaufte Links?!
  • verkaufte Links
    • siehe „gekaufte Links“
  • als Spammer bekannt (Kommentare, Foren, anderer Link-Spam)
    • So etwas findet man von Onlineshop-Betreibern wirklich sehr selten – gut so!
  • Registrierung der Domain bei den Google Webmaster Tools
    • Das findet Google selbsverständlich prima 🙂
  • Verwendung der Domain in Google AdWords
    • Das findet Google selbsverständlich prima 🙂
  • Verwendung der Domain bei Google Analytics
    • Das findet Google selbsverständlich prima 🙂

Interessant ist vor allem eines – Google ist schlau und viele Ranking-Faktoren beruhen auf gesundem Menschenverstand. Verserten wir uns in die Lage von Google, wir würden viele Dinge sehr ähnlich gestalten.

Bitte auch nicht vergessen, dass man durch paralleles Bloggen Google noch mehr Futter zum Crawlen geben kann.

Produktanzeigen bei Google „Google product listing ads“

Durch internetmarketing-news.de sind wir heute auf die Google product listing ads aufmerksam gemacht worden. In den USA tauchen immer wieder Google-Anzeigen auf, bei denen es sich um Produktdarstellungen in Form von Bild-Anzeigen handelt.

Ähnlich, wie die in der Standard Google-Suche integrierten Produktsuchergebnisse

von Google Base (ehemals Froogle), werden die  Google product listing ads als Anzeigen mit Bild, Preis, Onlineshop-Name und Link angezeigt. Bildquelle: adwords.blogspot.com

Letzendlich verstehen wir diesen Schritt als „Adwords für die Google-Produktsuche“. Vermutlich will Google endlich einen Weg finden, um die Google Produktsuche auch kaufmännisch profitabel zu gestalten. Schließlich verdienen allein in Deutschland sehr viele Preisvergleichsdienste den einen oder anderen Euro – es reicht ein simpler Blick auf die Bilanzen, welche meist öffentlich zugängig sind.

Wir selbst haben im Kundenauftrag auch einige Shops bei Google Base gelistet und stellen im Vergleich zu den anderen Preisvergleichern eine sehr schlechte Konversionrate fest. Jedoch kommt wirklich viel Traffic über diesen Kanal. Aufgrund der schlechten Konversion-Rate wäre es für Google in Deutschland sicher schwierig, CPC-Deals mit einzelnen Händlern abzuschliessen. Ein CPO Deal wäre hier sinnvoll, allerdings müsste dafür ein besonderes Checkout-Tracking (oder Affiliate-Tracking) in die Onlineshops integriert werden. Wieder ein weiterer Stolperstein – auch in Anbetracht der immer noch nicht geklärten Situation um den Datenschutz von Google Analytics.

Wir dürfen gespannt sein, wie Google das in Deutschland umsetzen wird…

Google Commerce Search

Nicht mehr brandaktuell – aber immer noch wissenwert für unsere Leser. Google startet einen neuen Service mit dem Namen Google Commerce Search. Es handelt sich dabei um eine cloud-basierte Enterprise-Such-Applikation. Die Produkte werden bei Google gehostet und verbinden sich mit der optimieren Google-Suche. So wird es auch bei viel Traffic keine performance Probleme geben. Die Hardware dürfte google sehr üppig ausstatten.

Wie auf google zu lesen ist, wird sich diese Dienstleistung Google knapp 50000 Dollar pro Jahr kosten lassen. Shopbetreiber müssen dafür tief in die Tasche greifen.

Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Quelle: googlewatchblog.de

Twitter in Suchergebnissen von google – was heisst das für Onlineshopbetreiber

Das Twitter als Kommunikationinstrument im Marketing Mix Einzug erhält, ist wohl kein Geheimnis mehr. Der Traffic, der durch die Follower generiert wird und vor allem die dadadurch resultiernde Abverkäufe mit Gutscheinen oder besonderen Aktionen nehmen stetig zu. Je höher die Follower-Anzahl, desto mehr können wir über den Kommunikationskanal Twitter auch umsetzen. Die Kommunikation mit dem Kunden ist dabei denkbar einfach und knapp gehalten. 140 Zeichen stehen jedem User für eine Nachricht an seine Follower zur Verfügung. Vor allem ist es ein sehr schnelle Medium. Die richtige Ansprache und das richtige Verhalten gegenüber unseren Kunden ist dabei besonders wichtig. Hier wird kein Fehltritt erlaubt. Und dies ist in Zeiten von social commerce eine Sache für sich – es gilt eben nicht nur die klassische 80/20 Regeln, sondern jeder Kunde muss fair und gut behandelt werden.

Liebe Jack Wolfskins und Jakos dieser Erde – der Traffic von Twitter ist nun bald auch für 93 % der deutschen Internetuser greifbar nah. Was heisst das konkret? Google hatte laut Marktstudien in 2008 einen Marktanteil von über 90%. Da laut Medien Google einen Vertrag mit Twitter geschlossen hat, werden in Kürze alle Tweets, so heissen die Nachrichten, die per Twitter versand werden, auch in der Suchmaschine google publiziert.

Das wird uns vor allem Zeigen, dass wir als Onlineshopbetreiber noch sensibler mit unseren Kunden umgehen müssen. Auch wenn es nur die kleinsten Fehltritte sind – es gilt sie zu vermeiden. Es ist ein Medium um mit vielen Kunden gleichzeitig in den Dialog treten zu können.

Der Reiz an Twitter ist groß und wird vor allem auch viel von jungen Menschen eingesetzt – die wiederum die Kunden der Zukunft sind.

Google schiesst Quelle ab – Keine Werbung mehr

Spiegel-Online meldet, dass der Erlös der Firma Quelle spektakulär eingebrochen sei. Die Umsätze des insolventen Versandhändlers sind um 50 Prozent zurückgegangen. Das fatale an dieser Situation und für uns aus dem Online-Business ist nun aber, dass Google die Zusammenarbeit mit Quelle eingefroren hat – Geschäftsführer Hilbers spricht von einer existenzbedrohenden Lage.

Nachdem wir gerade letzte Woche hier über eine pregnante Aussage gestolpert sind und die Zahlen irgendwie nicht glauben wollten – hier nun der Beweis für die berechtigte Skepsis.

Quelle wartet immer noch auf einen staatlichen Notkredits über 50 Millionen Euro, diese Verhandlungen dauern dem Insovenzverwalter eindeutig zu lange.

Mit dem Kredit des Bundes, Bayerns und Sachsens als Sicherheit sollen die Banken dem Versandhaus demnächst wieder seine Forderungen gegenüber Kunden abkaufen und Quelle damit ermöglichen, seine Rechnungen zu bezahlen und Ware einzukaufen. „Man muss halt warten, bis das Geld da ist und wir loslegen können“, sagte Quelle-Sprecher Manfred Gawlas. Über einen Termin wolle er nicht mehr spekulieren. 

Vermutlich handelt es sich bei der betroffenden Werbung um Google-Adwords. Hier ein Beispiel mit dem Begriff Kleidung.

Nach der Misere mit den Katalogen nun ein weiterer sehr herber Schicksalschlag in der Insovenzphase von Quelle. Wir dürfen auf die nächsten News gespannt sein.