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Amazon mit Like Button

Was ist ein Like Button

Der Like Button findet derzeit vor allem auf der Plattform Facebook Anwendung und wird dort von allen Nutzern benutzt, die einen Artikel, ein Foto oder einen Beitrag mit einem Klick für „gut“ befinden möchten.

Amazon kopiert Facebook

Scheinbar hat sich der E-Commerce Gigant Amazon.com dazu entschieden – den erfolgreichen und mittlerweile in allen Köpfen manifestierten Like-Button zu kopieren und sinnvoll bei den eigenen Produkten zu integrieren. Der Like Button sieht auf Amazon anders aus als auf Facebook – die Ähnlichkeit ist aber erkennbar… Da Facebook sich die Like Funktion nicht hat patentieren lassen, sollte eine Nachahmung auch keine Schwierigkeiten bereiten. In den nachfolgenden Grafiken ist der „Gefällt mir“ bzw. „gefiel mir“ Button oben rechts zu erkennen.

Wer das ausprobieren möchte, kann einfach ein Produkt auf Amazon auswählen und schon sollte der Amazon „gefällt mir“-Button aufzufinden sein.

Fazit

Warum nicht? Amazon hat die meisten Bewertungen, hat viele Millionen Produkte und dazu jede Menge Nutzer. Warum sollten vom Nutzer nicht auch Informationen darüber gesammelt werden, was er mag und was er nicht mag. Wer die Wunschlisten und die Empfehlungsfunktion von Amazon kennt, der weiß sicher, dass Amazon Freude am Verkaufen hat, sich immer wieder nützliche Dinge einfallen lässt, um den User weiter Geld aus der Tasche zu locken. Zudem steht hinter dem Button sicher auch der Community-Gedanke – was plant Amazon nocht mit dieser Funktion?!

Ecommerce Prognosen 2011

Leitgedanke

In 2011 wird es im E-Commerce vor allem eines geben – Wachstum! Kaum ein Markt wächst und gedeiht spannender und schneller als der Ecommerce.

Magento

Die Shopsoftware Magento wird überproportional weiter wachsen – nicht zu letzt mit der Unterstützung unserer Katze aus dem Sack. Um es in den Worten eines bekannten TV-Jurors zu schildern: „Magento Magento Magento„! Die Community um Magento ist unserer Meinung nach eine der Kernfaktoren für den starken Wachstum der Shopsoftware aus den USA in unserem Lande. Gerade auch im deutschsprachigen Gebiet gibt es eine Vielzahl von Magento-Begeisterten: Blogger, Forenbetreiber, Magento Agenturen und Shopbetreiber mit dem Willen „PRO Magento“ zu handeln, beleben und werden in 2011 den deutschsprachigen Magento Commerce weiter pushen.

Facebook

Facebook wird den E-Commerce 2011 revolutionieren und Ebay etwas vom Marktplatz-Kuchen wegnehmen. In vieler Munde sind bereits die Verhandlungen und Meldungen zum Thema E-Commerce-Angebote in Facebook:

Mit mehr als 20 Unternehmen habe das soziale Netzwerk bereits verhandelt, seitdem Facebook im November eine neue Commerce Partnerships Group eingerichtet hat. Das Team steht mit Einzelhändlern in Kontakt, um Software zu entwickeln, die es shoppenden Usern ermöglichen soll, auf Produktempfehlungen von Facebook-Freunden in Echtzeit zurückzugreifen – ein Angebot, das bei Nutzern zunehmend auf Interesse stößt.

Mit einem gigantisch Marktvolumen von über 10 Millionen (Stand August 2010, siehe nachfolgende Grafik. Bildquelle: facebookmarketing.de)

deutschen Internet Nutzern ist Facebook längst angekommen und bereit, anderen starken Plattformen etwas vom Marktanteil wegzunehmen.

Die API von Facebook ermöglicht bereits jetzt viele neue Möglichkeiten für Entwickler – wir sind uns sicher, da wird noch Einiges kommen! Die ersten Lösungen für Shops bestehen bereits. So gibt es Erweiterungen, mit denen es möglich ist, die Produkte aus dem Onlineshop bei Facebook zu publizieren.

Facebook schafft es als einziges aller sozialen Netzwerke, privates und berufliches miteinander zu kombinieren – bei der Anzahl von Usern ist das ein riesen Potential.

Amazon

Jeder kauft bei Amazon, es geht schnell, der Service ist gut und die Preise sind oftmals im Rahmen. Die Unternehmenszahlen lassen sich sehen, gesundes und stetiges Wachstum – auch wenn es hin und wieder Kritiker gegeben hat Amazon, Amazon macht es richtig!

Wir selbst sind Amazon Prime Kunde und genießen den Vorteil, Güter unterhalb des Warenwertes von EUR 20,- versandkostenfrei bestellen zu können. Für ein oder zwei Packungen Papier wären wir früher ins Auto gestiegen – heute ein Knopfdruck! Damit hat Amazon den Hebel der Kundenbindung eingesetzt und so wieder einen Kunden mehr glücklich gemacht. Für so einen Dienst zahlt man doch gern 30,- im Jahr und hat dazu eine noch schnellere Lieferzeit als andere Amazon Kunden.

Amazon Marketplace, die Listung von Produkten aus Onlineshops im Amazon Marketplace, generiert gigantische Umsätze, die Erfahrungen unserer Kunden bestätigen dies. Ein Umsatzmotor für fast jeden Onlineshop, doch es wird nur die Marke Amazon und nicht der eigene Shop gestärkt. Ohne Zusatzbeilagen von Gutscheinen oder Anderem ist es schwer den Kunden wieder zum Amazon Marketplace Shop zu locken.

Und dennoch, ohne Amazon geht es nicht! Angefangen als kleiner Buchhändler verfügt Amazon über ein gigantisches Produktsortiment – auch in 2011 wird Amazon viele Kunden glücklich machen und weiter gesund wachsen.

Google Base und Adwords mit Produkten

Google bietet mit dem Dienst Google Base die Möglichkeit kostenlos die Produkte aus einem Onlineshop dort und so auch in der „normalen“ Google Suche zu publizieren. Google scheint dabei in letzter Zeit immer mehr mit der Positionierung von Suchtreffern aus Google Base zu experimentieren. Mittlerweile findet man

zu nahezu jeden Produkt auch ein entsprechendes Suchergebnis von Google Base auf der ersten Suchergebnisseite von Google. Traffic, der zwar längst nicht so gut konvertiert, wie in anderen Produktsuchmaschinen – dafür aber in jedem Falle kostenlos ist. In 2011 werden sich Shopbetreiber vermehrt um den kostenlosen Traffic bemühen.

Einen anderen Ansatz verfolgen die Produkt Ads in den Google Adwords – diese noch ganz neuen Werbe-Einblendungen kosten dem Shopbetreiber pro Klick und werden über die Google Adwords Konten verwaltet.

Diese Werbeeinblendung von Produkten wird sicher nur verstärkt für besondere Promos in Shops eingesetzt werden. Zum bewerben des kompletten Sortimentes wird es nicht geeignet sein. Dafür dürfte der Traffic zu hoch und die Abverkäufe zu niedrig sein – diese These ist reine Spekulation aufgrund unserer Ecommerce-Erfahrungen, noch haben wir hier keinerlei Erfahrungen.

Aber diese seit Dezember 2010 bekannte Funktion wird sicherlich eine Vielzahl von Werber in 2011 locken.

Fazit

Insbesondere die Vernetzungen von Onlineshops in große Portale wie Google, Amazon und Facebook wird den Wachstum beschleunigen!

Amazon verkauft Lebensmittel

Amazon kennt jeder und jeder liebt Amazon – nicht nur aufgrund der extrem kurzen Lieferzeiten. Nun scheint Amazon seine Zielgruppe ausweiten zu wollen.

Wir alle werden immer fauler, das sieht man nicht nur an den stark steigenden Körpermaßen unserer Gesellschaft, vor allem auch bei jungen Menschen, sondern unter anderem oft auch im Freundes- und Familienkreis. Viele leben und arbeiten online, gehen kaum noch zum Einkaufen in Shopping-Center. Der Klick-Kauf stellt einen größeren Reiz dar, als das eigentliche Shoppen in klassischen Warenhäusern und Modeboutique.

Um noch mehr Kunden für sich gewinnen zu können, diversifiziert Amazon das eigene Sortiment und integriert über weitere Partner Lebensmittel. Das bereits online zu erreichende, aber noch im Beta-Stadium befindende Sortiment, erstreckt sich von Wein, Müsli bis hin zu Pasta und hat Einiges zu bieten. Mit dieser Erweiterung sollten auch die Aldi-, Toom- und Famila-Muffels sensibilisiert werden – von zu Hause aus zu shoppen. Willkommen im Sommermärchen 2.0.

Ohne Partner geht auch das nicht, so hat Amazon namenhafte Onlineshops wie froodies.de, gourmondo.de akquiriert.

Amazons Iphone Applikation

Pure Freude beim Bestellen – so bezeichnen wohl die meisten User das Kauferlebnis bei Amazon: Schnelle Lieferung, leichte Navigation, große Buttons für die einzelnen Schritte, klare Gliederung, alle wichtigen Zahlarten…

Amazon hat vor kurzem eine deutsche Iphone App vorgestellt, welche wir mit unserem Apple Iphone 3G getestet haben und unseren nicht Iphone-Besitzern und ShopTrainer-Lesern vorstellen wollen.

Die Startseite wirkt sehr aufgeräumt, nach dem Login eine Begrüßung. Empfehlungen auf der Startseite laden ein zum echten Shoppen…


Die Empfehlungen beruhen, wie auch bei Amazon selbst, aus einer Mischform des eigenen Kaufverhaltens, dem Kaufverhalten ähnlicher Konsumenten, sowie bereits angeguckten Produkten.

 

Die Produktbilder werden auf dem Iphone optimal dargestellt.

Die Produkbewertungen, die Rezensionen wurden optisch aus Amazon.de übernommen und lassen sowohl in Bedienung und Darstellung bei uns keine Wünsche offen.

Die Produkte lassen sich gut bestellen – die Knöpfe groß und leicht zu bedienen. Wunschzettel, Warenkorb und Lagerbestand auf einem Blick.

Die Suchfunktion in der Amazon Iphone App funktioniert tadellos. Alle wichtigen Details zur Entscheidung der Auswahl des Produktes werden dargestellt.

Auch der Warenkorb steht einem im Onlineshop integrierten Warenkorb in Nichts nach!

Fazit:
Die Amazon Iphone App wirkt sehr gelungen. Die Usability wurde optimal an die Funktionen des Iphone angepasst – Wer bei Amazon gern bestellt – der wird diese App lieben!

Download:
Hier gehts weiter zum Download

Apple iPad und die etwas andere Art des Geschäftes

Amazon, Amazon und nochmal Amazon… die klugen Köpfe im Marketing dieses Unternehmens zeigen uns, immer und immer wieder, wie man Geschäfte macht. Der jüngste Clou, erneut etwas Besonderes, sieht wie folgt aus:

Da der engültige Verkaufspreis vom Apple iPad noch nicht vorliegt, kann man theoretisch die Ware auch noch nicht kaufen. Amazon bietet seinen Kunden dennoch den Kauf dieses Produktes für den vereinbarten Preis an. Zahlen tut man erst bei Versendung der Ware! Sollte der Preis sich reduzieren, wird die Bestellung automatisch nach unten angepasst. Man zahlt als Kunde also definitv nur den vorgegebenen Preis für das jeweilige Modell.

Hier die Übersicht der Modelle mit der Verlinkung in den Amazon Shop:

Für € 499,-
Apple iPad 24,6 cm (9,7 Zoll) Tablet 16GB WiFi

Für € 629,-
Apple iPad 24,6 cm (9,7 Zoll) Tablet 16GB WiFi, UMTS

Für € 699,-
Apple iPad 24,6 cm (9,7 Zoll) Tablet 64GB WiFi

Für € 829,-
Apple iPad 24,6 cm (9,7 Zoll) Tablet 64GB WiFi, UMTS

Hier die entsprechenden Bilder:

 

 

 

 

 

UPDATE vom 02.02.2010 / 16:57 Uhr: Leider bietet Amazon das Ipad in dieser Form nicht mehr an. Somit sind die Verlinkungen von uns entfernt worden.

Amazon.de mit beeindruckendem Ergebnis – 20 Bestellungen pro Sekunde

 Was Amazon.de gelingt, davon träumen vermutlich die allermeisten Betreiber von Onlineshops. In einer Sekunde mehr als 20 Bestellungen zu generieren – eine Zahl die kaum greifbar und schier unglaublich hoch ist. Diese Anzahl von Bestellungen gingen im Weihnachtsgeschäft am 14. Dezember 2010 bei Amazon nur über die Domain Amazon.de ein.

Das zeigt natürlich auch wieder die logistische Meisterleistung. Bis zu 7 Millionen Produkte wurden aus allen Logistik-Zentren an dem Spitzentag versendet.

Quelle: e-commerce-blog.de

Startseitenvergleich Amazon, Otto und Manufactum

Heute morgen möchten wir unseren Lesern einen Blog-Post von den Kollegen aus dem usabilityblog.de empfehlen. In diesem geht es um die Darstellung und Platzierung von Informationen auf der Startseite eines Onlineshops. Verglichen wurden hier Amazon.com, Otto.de und Manufactum.com, wobei Manufactum auch zur Otto-Group gehört. Das Team vom usabilityblog.de  hat sich mit einer Eye-Tracking Studie beschäftigt und die spannenden Ergebnisse präsentiert.

Ein Themenbereich, mit dem wir uns im Rahmen der Studie beschäftigten, waren die Startseiten von Onlineshops. Aus einer im Frühjahr durchgeführten Studie zur Länge von Onlineshop-Startseiten ist bekannt, dass Webnutzer nach eigenen Angaben auf der Startseite eines Onlineshops wenig oder gar nicht scrollen, so die Ergebnisse der Mehrthemenbefragung. Wie aber verhalten sich Nutzer wirklich in der freien Nutzung? Wie intensiv werden Elemente unterhalb des sofort sichtbaren Seitenbereichs einer Startseite betrachtet?

Diese Studie zeigt, dass die Onlineshops mit Informationen auf der Startseite sparsam umgehen sollten, bzw. davon auszugehen ist, dass ein Großteil der Informationen im Scroll-Bereich des Browser schlichtweg ignoriert wird. In diesem Context müssen wir auch erwähnen, dass es wichtig ist, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Suchmaschinenoptimierung und Usability zu schaffen. Relevanter Content auf der Homepage eines Onlineshops mögen SEO-technisch wunderbar sein – für den User aber kaum relevant und im zweifel sogar störend. Vielleicht sollten wir eine Umfrage zu störenden Dingen auf Onlineshop-Startseiten erstellen. Sicher sind wir uns, dass ab einer gewissen Anzahl von Partnerlogos, wie z.B. Preisvergleicher, auch negative Auswirkungen, wie Kaufabbrüche entstehen können. Hier fällt uns wieder der Aspekt des Vertrauens ein – Preisvergleicher, die wir nicht kennen und extrem „klein“ wirken, können auf den zu gewinnenden Kunden doch nicht positiv wirken.

Wir freuen uns auf jeden Fall für das Team vom usabilityblog, welches es geschafft hat, mit Hilfe von dem Eye-Tracking Verfahren die Studie zur Länge von Onlineshop-Startseiten zu untermauern.