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Was darf ein Onlineshop kosten

Die Frage, mit der sich immer wieder Interessenten von neuen Online-Shops beschäftigen ist – was darf ein neuer OnlineShop kosten? Diese Frage ist ungefähr so leicht zu beantworten, wie ein Hochhaus Treppen hat – Wer ohne weitere Infos einen Preis vorschlägt, hat schlichtweg keine Ahnung.

Bitte liebe Leser, wir sprechen nicht von Mietshops oder Shopverbundsystemen, wir sprechen von einem echten eigenen neuen Onlineshop, wo wir Kunden neu gewinnen und langfristig halten. Der Fokus liegt uns nicht auf Umsatz generieren in erster Linie – sondern auf Profit bilden über einen langfristigen Zeitraum. Somit muss ein Neukunde nicht nur gewonnen, sondern mit aller Kraft auch bei uns gehalten werden.

Zunächst gilt es festzustellen, was wir jetzt haben, was uns vorschwebt, wo wir hin wollen. Sind wir Ebay-Powerseller und wollen unsere Eigenmarken, die in China für uns produzierten Schuhspanner nun endlich in einem Onlineshop verkaufen oder wollen wir ein Vollsortiment an Elektroteilen von weit über 200.000 Produkten verkaufen?

Oder haben wir einen veralteten Onlineshop, der einfach nicht aus dem Quark kommt?

Ok, mal angenommen, wir wollen ein kleines Sortiment von bis zu 500 Produkten verkaufen und haben bereits eine alte Warenwirtschaft. Wir müssten uns überlegen, ggf. auf eine neue, an das Shopsystem anzubindene, Wawi umzusteigen. Entweder sofort oder auch später. Dies kommt darauf an, ob wir einen neuen Shop gründen: Hier wäre anzuraten, dass wir uns erst einmal nur auf den Shop konzentrieren. Nehmen wir einen Relaunch des Shops vor, so wäre unbedingt auf die richtige Anbindung der alten oder neuen Wawi zu achten. Die Systeme müssen zueinander passen.

Um den Bogen zurück zur Ausgangsfrage zu spannen, gehen wir in diesem Fall von einem Onlineshop aus, der keine Warenwirtschaft benötigt und knapp 500 Produkte umfassen soll. Er wird neu erstellt. Also ein klassischer Startshop, bzw. Erstshop.

Recherchieren wir nun ein wenig mit unserem Freund Google, kommen wir zu Ergebnissen von 0,- bis weit über 50.000,-  Nur was davon ist realistisch? Welche Programmier- bzw. Grafikkenntnisse habe ich selbst?

WICHTIG: Eine gute Dienstleistung, einen guten Shop können wir nur erhalten, wenn wir dafür in die Tasche greifen. Kein Dienstleister arbeitet motiviert und freudig an unserem Shop, wenn er nicht daran verdienen kann! Geschenkt bekommt man nichts.

Ein Preis setzt sich üblicherweise aus einzelnen Steps zusammen. Diese vermischen sich bei der Shoperstellung stark miteinander und sollten klar voneinander abgegrenzt werden. Desweiteren gibt es laufende monatliche und jährliche Kosten, die sich auch mit anderen Dingen, wie spamfreien E-Mail Service, vermischen. Hier eine kleine Liste an Dingen, an die wir unbedingt denken sollten:

  1. monatlichen Basis-Serverkosten
    1. Datenbank (MySql)
    2. E-Mail
    3. Spamfilter
    4. Webspace
    5. Datensicherung (extrem wichtig und nur ganz selten gegeben)
  2. monatliche Traffic-Kosten (je mehr User wir haben, umso mehr müssen wir zahlen – anfänglich natürlich eher weniger)
  3. jährliche Kosten für Datenverschlüsselung (SSL-Zertifikat , wie z.B: von der Firma Thawte.com)
  4. jährliche Kosten für die Domain/Url (von 6,90 bis knapp 1.000,- – je nach Land und Endung)
  5. einmalige Einrichtungs, bzw. Umzugsgebühr von vorhandener oder neuer Domain zum passenden Server
  6. Einrichtung des Onlineshops
    1. Basics und Einrichtung des Shops in deutscher Sprache
      1. Design
      2. Einrichtung Bestellprozess inklusive Zahlungsmöglichkeiten und Versandkosten
      3. Shopaufbau suchmaschinenoptimiert
      4. Grundkonfiguration und Einstellungen von vielen Kleinigkeiten
    2. optionale Verhandlung und in der Regel nicht im Preis enthalten
      1. Einpflegen der Produkte, ggf. auch alle in weiteren Sprachen
        1. Herstellergebundene Produktbezeichnungen
        2. ausführliche Kurzbeschreibungen
        3. ausführliche Langbeschreibungen
        4. Hersteller-Artikel-Nr.
        5. EAN-Code
        6. Produktbilder
          1. Selbst welche produzieren
          2. vom Hersteller vorgegebene
        7. Bedienungsanleitungen
        8. Datenblätter
        9. Videos
      2. Grundmarketing
        1. Gutscheine
        2. Rabatte
        3. Kundengruppen
        4. Preisvergleichsdienste
        5. Adwords
        6. Adsense
      3. Usability bis hin zum vollen Ausschöpfen eines jeden potenziellen Kunden
      4. Einrichtung eines Trackingwerkzeuges, bzw. Nutzerverhalten-Analysewerkzeuges, zum Auswerten von Verhalten von Usern in einem Onlineshop, sowie Kontrollmöglichkeiten von Marketing-Kampagnen
      5. Suchmaschinenoptimierung der Kategorien und Produkte

So sehen wir nun auch sehr schnell – dass Angebote bezüglich Onlineshops sehr schwierig zu vergleichen sind.

Übrigens bietet ein guter Dienstleister auch die Zahlung der gestellten Rechnung in mehreren Schritten an.
Beispiel:
Nach erfolgreicher Grundeinrichtung –  Teilzahlung von 1000,-
Nach erfolgreicher Designanpassung – Teilzahlung von 1000,-
Bei Fertigstellung des Shops und Übergabe – Restzahlung von 3000,-

Letztendlich muss man vor allem Vertrauen zu seinem (potenziellen) Dienstleister aufbauen. Unsere Empfehlung ist:
Ruhig mal bei einem der Referenzshops des Dienstleisters anrufen und sich nach Service und Leistung erkundigen. Gern sich auch persönlich treffen, um die Zusammenarbeit zu festigen und möglichst wenig Überraschungen zu erleben.

Ein gewisses Risiko bleibt immer und lässt sich in der Form auch nicht ausschliessen. Aber wir wollen immer daran denken - wir wollen Neukunden gewinnen und Umsatz generieren – langfristig. Ein Shopaufbau ist hingegen ein permanenter Aufbau und darf nicht stillstehen. Habe ich den falschen Dienstleister – steht mein Shop still. Und damit auch die Chance auf Wachstum. So sollte man auch gerne überlegen, ob man nicht auch bereit ist 5.000,- auszugeben – dafür aber mehr als nur einen Null-Acht-Fünfzehn-Shop erhält. Dieser Dienstleister hilft sicher auch gerne bei der Einpflegung von Produkten, etc. Und aus Erfahrung können wir sagen – diese Unterstützung ist notwendig!

Will man völlig unabhängig sein und kein Wachstum erleben – kauft man sich einen Shop für 150,- und macht alles selbst. Spätestens nach 2 Jahren muss man dann richtig tief in die Tasche greifen und hat aber leider die letzten 2 Jahre verpasst – die Mitbewerber schlafen nicht!

Übrigens empfehlen wir, niemals einen Onlineshop ohne einen Blog zu starten. Die Blogsoftware ist auf schnelle Kommunikation der neuen Inhalte und Texte zu Suchmaschinen optimiert und wird lieber und häufiger vom Kollegen Google besucht, als der Shop. Hier bedarf es der Mitarbeit des Onlineshopbetreibers, der mindestens 2 Einträge die Woche über seine eigenen Produkte schreiben sollte. Von einer Empfehlung zur Kaufberatung mit Bildern können dort per einfacher Oberfläche, wie in Word, geschrieben und verwaltet werden. In Anlehung an Ihr Shopdesign könnte so etwas gut mit 500,- berechnet werden.

Haben Sie Fragen zu unserer Auffassung – wünschen Sie eine Angeboterstellung für Ihren eigenen Onlineshop?
Wenden Sie sich gern an info@shoptrainer.de

Über Tom Adebahr

Ich brenne für den E-Commerce und habe das Glück in einem spannenden Internet-Unternehmen in leitender vertrieblicher Position angestellt zu sein. Ein Faktor für meine überdurchschnittliche Motivation war schon immer meine Einstellung zur Arbeit. Ich habe viel Freude an dieser und genieße es, ins Büro zu fahren und das eigene Wissen um das meiner Kollegen zu ergänzen, um im Team effizient und erfolgreich zu sein.

40 Kommentare

  1. Was darf ein Onlineshop kosten? http://xlurl.de/91339H #kosten #onlineshop

  2. Gut geschriebener Artikel, welcher die zu beachtenden Punkte detailliert aufführt. Im Beitrag nicht erwähnt, aber der wichtigste Punkt überhaupt ist die Rechtssicherheit. Gerade für Anfänger kann das richtig teuer werden. Wichtig sind die Informationen zum Vertragsabschluss, Widerrufsrecht und Datenschutz.

  3. Der Artikel beleuchtet viele Aspekte, die immer wieder von (zukünftigen) Gründern nur teilweise hinterfragt werden.
    Leider stellt man immer wieder fest, dass Gründer davon ausgehen, dass es mit einer Shop-(Software-)Installation getan wäre und der Kapitalfluss mit Live-Schalten des Shop beginnen würde. Schnell kommt die Ernüchterung, wenn man auf den falschen Dienstleister gesetzt hat. Gute Dienstleister beraten schon im Vorfeld z. B. über die nötigen Keywords, die die Artikelbeschreibungen enthalten sollten, damit der Shop schnellstmöglich zum Umsatzbringer wird.

  4. sehr guter artikel den man sich mit all seinen details wirklich zu herzen nehmen sollte, wenn man über eine shopgründung nachdenkt!

  5. Wobei eine Aussage über die Kosten für das vorgenannte Beispiel der 500 Artikel mal interessant gewesen wäre. Oder anders gefragt: Warum beginnt man mit einem konkreten Beispiel, um am Ende doch sagen zu müssen, das es von den Umständen abhängt. Das ist von der Artikelzahl unabhängig, oder?

  6. Hallo Herr Estel,
    vielen Dank für Ihren Beitrag. Also, ich denke, dass kein Dienstleister Spaß am Produkte einpflegen hat, so dass ich davon ausgehe, dass Sie die Gesamtanzahl an möglichen Produkten meinen. Im Grunde genommen ist bei Kauflösungen die Menge der Produkte unendlich (vom Prinzip her). Wir kennen nur bei Mietshopsystemen eine Begrenzung der Produktanzahl. Haben Sie andere Infos, so seien Sie doch bitte so nett und schildern dies hier noch einmal – Danke. Wir hoffen Ihnen mit dieser Antwort weitergeholfen zu haben.

  7. Der Artikel ist gut geschrieben. Ich werde mal meine potentiellen Kunden darauf aufmerksam machen, den ich glaube das wir viel zu günstig sind.
    Es ist auch wirklich nicht leicht einen festpreis zu nennen.
    Manche Kunden nehmen das Design im ersten Rutsch ab andere lassen sich bis zu 5 verschiedene Layouts präsentieren.
    Dazu kommt der kostenlose telefonische Support für unsere Kunden.
    Wir haben das ganze in 3 Posten aufgeteilt.
    1. Der Kunde bekommt ein individuelles Design inkl Einweisung und Support, erstellen der Seiten + Eintrag in Suchmaschinen u.s.w.
    2. Der Kunde will weitere individuelle Module und SEO
    3. Der Kunde möchte das wir seine Artikel einpflegen… (was ich grundsätzlich versuche zu vermeiden da das eine stubide Arbeit ist die obendrein auch noch schlecht Bezahlt wird).
    Leider haben viele Kunden schon schlechte Erfahrungen mit schlechten gemachten Shops aller Strato oder Data Becker

  8. Mir ging es nicht um die Artikelanzahl. Ich denke für jeden, der sich an einen Shop herantraut und keine etablierte Firma besitzt, die ein paar tausend Euro relativ locker investieren kann, wre eine Hausnummer schon ganz hilfreich. Denn mit dem Preis des Shopsystems alleine ist es ja wie beschrieben nicht getan. Und das unterschätzen viele aus meiner Sicht. Insofern hätte mich mal eine grobe Einschätzung Eurerseits interessiert, speziell für den besagten 500 Artikelshop mit individuellem Design – quasi ready to go (also komplett eingerichtet außer die Produkte). Das Pflegen der Artikel ist in der Tat “pain in the ass” und darf gern vom Betreiber übernommen werden ;-)

  9. Hallo Herr Estel,
    vielen Dank für den erneuten Beitrag. Kann gut sein, dass wir komplett aneinander vorbeireden :-). Wir versuchen nochmal konkret zu werden: Wir würden einen Onlineshop mit einer Artikelanzahl von 500 (wobei die bei open source keine Rolle spielt, könnten auch 50000 sein, hauptsache wir selbst pflegen diese nicht mit ein…) sicher nicht für weniger als 4000 EUR verkaufen. Kommt aber auch auf die besonderen Wünsche des Kunden beim Template drauf an. Im Template steckt nunmal die Usability und der größe Teil der Arbeit. So etwas kann man nicht verschenken – vor allem nicht, wenn man weiss, dass man gut ist und davon viel Ahnung hat. Es gibt genug Diensleister, die Shops verkaufen und das für weniger Geld… leider wundern sich die Kunden dann nach 2 Jahren, warum nichts geht… Wir telefonieren häufiger mit Onlineshopbetreibern aus Nischenbereichen, die nach 4 Jahren Ihren Shop aufgeben – Basis, Os-Commerce und keine Betreuung durch den Dienstleister mit gleichzeitig keinem Know-How des Shopinhabers. Ist das ein Wunder? Wer glaubt, man könne einen Shop kaufen und alles andere würde von alleine gehen – der täuscht sich ganz gewaltig. E-Commerce ist eine permanente Entwicklung. Wer als Onlineshopbetreiber dem nicht folgen kann und möchte, verliert auf langer Strecke alles! Deshalb sagen wir uns – die Onlineshopbetreiber, die kaum Geld haben oder gar Pfennigfuchser sind, sollen sich ruhig einen “kleinen” 0815 Shop kaufen… in 2-3 Jahren sehen wir uns wieder ;-). Dann aber haben Sie 2-3 Jahre Rückstand auf Ihren Wettbewerb – Guten Morgen und tagschön… oder wie sagt man das nochmal :-). Nicht jeder Wettbewerber spart beim Onlineshop/Diensleister – wie beim Pferderennen muss man für einen Sieg eben auf das richtige Pferd setzen.

  10. Hallo,
    super Artikel.
    Im allgemeinen kann man den Preis eines Shop’s nur nach seinen Anforderungen bestimmen.
    Wenn der Shop an eine Warenwirtschaft(z.B. IBM/AS400) angebunden werden soll, eine Bilderzoom-Technik (nicht auf Basis von Adobe Scene7) oder eine After-Search-Navigation (z.B. Factfinder-Suche) integriert werden soll, kann sich ein Shop schnell in den sechsstelligen Bereich bewegen. Es kommt auch darauf an, wieviele Mann-Stunden oder externe Ressourcen bzw. externes Know How für die Erstellung des Shops benötigt werden.

  11. Oh ja unbedingt – Bei Anbindungen an Warenwirtschaftssysteme oder wie oben benannt, besondere Suchfunktionen oder gar Mehrsprachigkeit des Shops steigt der Kurs selbstverständlich an.

    An dieser Stelle können wir uns nicht verkneifen, auch nochmal etwas sehr sehr wichtiges zum Kauf eines Onlineshops, bzw. zur Auswahl des richtigen Dienstleisters zu erwähnen. Buttern Sie als Onlineshopbetreiber auch Monat für Monat Geld in Google Adwords? Können Sie machen – aber wieso investieren Sie in Freund Google, statt ihn von vorne herein erst einmal als Helfer, als Sprungbrett zu nehmen? Dies ist uns ein Rätsel. Haben Sie sich auch schon mal über einen Wettbewerber gewundert und geärgert, befindet er sich gar mit Ihrem Wunschkeyword bei Google direkt unter Ihrer Werbeanzeige, für die Sie soviel Geld bezahlt haben, Ihr Wettbewerber jedoch nicht – was hat er gemacht, wie ist das Zauberwort dafür? Richtig – genau hier kommen wir ins Spiel. Sie sind Profi für den Vertrieb und Verkauf von Waren, für Onlineshops und das Thema Suchmaschinenoptimierung gibt es uns. Oder was glauben Sie, wie die Shops mit den relevanten Keywords auf Platz 1 hinter den Werbeanzeigen auftauchen? Hexerei? Nein! Je nach Produktsegment ging dem ein jahrelanger Keyword- und Linkaufbau voraus. Dafür kann Ihr Wettbewerb aber jetzt abkassieren, an fast der identischen Position, wofür Sie unglaublich viel Geld bezahlen. Außerdem ist er aber mit all seinen Produkten bei Google aufzufinden – Sie nicht. Und nun? Wenn Sie sich an dieser Stelle befinden, dann wissen Sie, dass Sie einen falschen oder veralteten Shop oder/und auf den falschen Dienstleister gesetzt haben.

    Sie kennen unseren Leitsatz: Kaufen Sie ruhig billig einen Shop – wir sehen uns doch wieder…   Ihr Wettbewerb befindet sich nicht in der nächsten Strasse oder im nächsten Stadtteil – er ist nur 2 Klicks entfernt! Marketing für Ihren Shop ist einfach ein Muss und zahlt sich langfristig aus…

  12. Es ist schon interessant, was alles versucht wird, potentiellen Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen.

    Kein Shop unter 4000,- Euro?

    Wer ein bißchen mehr vom Thema versteht, wird wissen, dass die meiste Zeit bei der Kundenberatung drauf geht und nicht bei der Programmierung.

    Dank CSS, diverser Tools und indischer Subunternehmer kann man heute unglaublich effizient arbeiten.

    Und wenn es die Agenturen weiter übertreiben, gehen die Aufträge eben wieder ungehemmt nach Indien.

    • In der Tat lassen sich auch Shops für unter 4000,- entwickeln. Unser Meinung nach ist davon aber abzuraten! Indien hin oder her, auch die Abwicklung und die Kommunikation kostet viel Zeit. Das eigene Know-How aus der Hand zu geben und ein Teil mit Subunternehmern abarbeiten zu lassen mag im ersten Moment interessant klingen, im 2. Moment besteht kaufmännisch die Gefahr, dass man sein Know-How nicht so gut weiterentwicklen und somit nicht als Synergieeffekten monetarisiern könnte. Sicher könnte man dieses Thema bis ins unermessliche diskutieren. Ein Kunde, der ernsthaft einen Onlineshop betreiben möchte, der spart sich auch die Kohle für einen richtigen Shop an!

  13. Wer genug Zeit hat und der keine Angst hat mal eine php Datei anzufassen kann auch schon sehr günstig zu seinem Shop kommen. Unser erster Shop hat so ca. 50 Euro im ersten Jahr gekostet und hat das hundert Fache eingebracht. Ohne Fleiß kein Preis!

  14. Ein Geschäftfreund hat sich letzten Monat einen indischen Dienstleister für 170 Stunden ausgeliehen und seinen XTC-Shop für Marineprodukte komplett (ohne Produkte einzupflegen) mit 2 versch. Templates erstellen lassen.

    Kostenpunkt: 1.800,- US$, ca. 1500,- Euro.

  15. Oh Mann… Was wird hier mal wieder für ein Nonsens diskutiert?!?
    Welcher vernünftig und verantwortungsbewusst denkende Unternehmer vergibt seine Arbeiten nach Indien oder in andere Länder? Mag sein, dass die Arbeiten oft fachgerecht und ordentlich durchgeführt werden und dass man damit sogar eine Art Entwicklungshilfe leistet. Aber hier im eigenen Land gehen dafür Arbeitsplätze flöten und die Preisschraube dreht sich nach unten, bis keiner mehr von seiner Hände Arbeit leben kann.

    Schaut Euch mal um und redet mal mit Euren Mitmenschen! Es gibt so viele Berufe die durch Preisdumping und Billigimporte zum Hobby wurden, ohne Aussicht auf irgend einen Gewinn: Milchbauer, Steinmetz, Korbmacher…

    Wo soll unsere Gesellschaft landen, wenn wir alles im Ausland produzieren lassen? Sollen wir noch tiefer sinken? Ziellose Politiker, perspektivlose Arbeitnehmer, chancenlose Kinder, gewissenlose und asoziale Unternehmer…

    Ein anderer Aspekt ist die Gewährleistung: Welcher “Unternehmer” lässt sich auf so einen Quatsch ein und engagiert “Subunternehmer” aus Billiglohn-Ländern und übernimmt dafür dann die Gewährleistungspflichten? Gerade im E-Commerce-Geschäft kann man da schnell mal für einige 10.000 EUR (wenn es reicht) Schaden anrichten. Bei seinen Schadenersatzansprüchen wird der Kunde Sparmeier sicher den Aspekt mit einbeziehen, dass er für seinen Shop damals ja auch 500,- EUR weniger bezahlt hat. Ganz sicher…

    Globalisierung hin oder her – EINES bleibt uns nicht erspart: GEHIRN EINSCHALTEN!!! Handelt endlich verantwortungsbewusst statt asozial!

    Warum sollte ein potentieller Shopbetreiber nicht 5000,- EUR für seinen Online-Shop ausgeben können? Er kann bei richtiger Planung, viel Fleiß und dem richtigen Händchen schließlich das 100fache damit verdienen!

    Gern wird der Erfolg oder Misserfolg eines neu gegründeten Shops an der Software oder dem Dienstleister festgemacht. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. In erster Linie bedeutet die Eröffnung eines Online-Shops für den Shopbetreiber (!!!) eine Menge Gehirnschmalz und ARBEIT – vor und nach der Eröffnung. Wie oben schon jemand schrieb: Ohne Fleiß kein Preis. Womit wir wieder beim Thema wären… :-)

    Mit besten Grüßen, Mischa Lempe

  16. Warum sollten sich KMU anders verhalten als weltweit operierende Konzerne?

    Der überwiegende Teil unserer Konsumgüter wird in Niedriglohnländern hergestellt, nun betrifft es eben auch den Dienstleistungsbereich wie Callcenter, IT, Webdesign, etc.

    Ich persönlich finde es auch falsch, aber die Rahmenbedingungen dazu wurden von der Politik geschaffen – und jedes Volk hat die Politiker, die es verdient…

    Es mag sein, dass mit einem Webshop das x-fache des Kaufpreises erzielt werden kann, aber das kann nicht der Maßstab dafür sein.

    Ebenso wie z.B. im Ladenbau werden hier Kunden gnadenlos über den Tisch gezogen, weil die durchschnittliche Arbeit für einen Shop nicht 5.000,- Euro wert ist.

    Einem Laien kann man da vielleicht einiges vormachen, wer allerdings täglich damit zu tun hat, weiß, dass sich der Aufwand in Grenzen hält.

  17. Hallo Jan,

    vielen Dank für deine konstruktive Meinung. Wir als Dienstleister können Dir ganz klar sagen, dass die Arbeit an einem Shop oftmals weit mehr als € 5000, kostet. Nun ist natürlich die Frage, nach welcher Basis Du, bzw. wir das beurteilen. Sprichst Du von einem Gambio xt-commerce Shop, der kostet sicher deutlich weniger, sieht dafür aber auch aus, wie jeder andere! Genauso verhält es sich mit vielen anderen System. Wünscht der Kunde etwas individuelles, zum Beispiel in der Form eines Magento-Shops, dann können wir auf die 5 Kilo-Euro gern noch etwas drauflegen, je nach Konfiguration. Sicher macht es Sinn einige Teile auszulagern.

    Das Allerschönste ist aber, dass sich jeder aussuchen kann, bei wem er sich einen Onlineshop einkauft. Wir bieten keinen unserer Shops für € oder Dollar von 1800,- an – absolutes Nogo!

    Auf der anderen Seite sind wir auch nicht auf der Suche nach solchen Kunden, weil wir eben in erster Linie auch keine solchen Shops vertreiben wollen.

    Aber genau deshalb gibt es solche Systeme wie Gambio! Installieren, fertig – und Kunden 1000 € berechnen. Ist ok, aber eben nicht für uns.

    Wichtig ist doch, dass ein jeder Kunde mit seinem Budget und seinen Vorstellungen glücklich wird. Und das liegt im Auge des Betrachters.

    In diesem Sinne noch einen freudigen Arbeitstag.

  18. Guten Tag

    Man kann Shops für 100 Euro erstellen oder für das 1000-fache. Kommt ganz drauf an, welches Budget gesprochen werden soll. Die Kosten ergeben sich daraus. Es gibt für alle Budgets Lösungen, nur welche ist die passende? Ein Blick darauf, was andere, die in der gleichen Situation stecken, ausgeben, ist aufschlussreich. Eine solche Marktrecherche kann man auf http://www.webkalkulator.com durchführen, auf Basis einer breit angelegten Erhebung.

    Viele Grüsse

  19. Sehr gute Informationen. Bei der Einrichtung des Onlineshops haben Sie Design und Produktbilder gesagt. Das ist sehr wichtig. Aber die Bilder soll nachgearbeitet werden. Die grafische Optimierung der angebotenen Produktbilder begeistern die Kunden und
    erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kunde den Webshop bei der Kaufentscheidung berücksichtigt.
    Dies erhöht den Umsatz und die Gewinnmarge des Shops erheblich und führt zu einem stetigen Wachstum.
    Dabei kann der Produktauftritt ohne eine komplette Umstellung der Website durch ein paar wirksame Bildbearbeitungsmaßnamen deutlich verbessert werden.
    Eine sehr kostengünstige Maßname wäre beispielsweise das Entfernen des Produkthintergrundes aus den Produktbildern. Dies wird als Freistellen der Bilder bezeichnet. Der Onlineshop sieht dadurch klarer, einfacher und professioneller aus und es wird eine konsistente Darstellung der Produktbilder auf der gesammten Webseite gewährleistet. Die Freigestellten Produktbilder können dann durch eine professionelle Fotomontage auch je nach Produktkategorie vor verschiedenen Hintergründen platziert werden. Auch das Applizieren verschiedener Farben und Muster auf das Produkt ist dadurch möglich.

  20. Außerdem entwickelt sich bei der Premium Warenpräsentation im Onlinehandel die 3 dimensionale Darstellung der Produkte mittels 360 Grad Fotografie als ein neuer Trend . Diese neue Technik erlaubt es den Besuchern und poteziellen Kunden Produkte rotieren zu lassen und somit von allen Seiten genau zu betrachten. Die Produkte erscheinen dadurch sehr viel plastischer und wesentlich realistischer. Auch die Kombination mit Flashanimationen ist dabei möglich.

  21. Marketing mit Adsense? Google Adwords – ok, aber wenn ich als Shopbetreiber Adsense einsetze, schicke ich meinen potentiellen Kunden für ein paar Cent zu meinem nächsten Konkurrenten. Ich glaube da ist euch ein kleiner Fehler unterlaufen. ;)

    Zusätzlich sollte man neben den ganzen onpage-Geschichten auch den Linkaufbau mit einkalkulieren. Heutzutage kommt man nur mit einer suchmaschinenfreundlichen Seite kaum mehr in die Top 10.

  22. Die Kernfrage ist doch, ob es sich um eine komplette Neuentwicklung handelt oder um die Anpassung eines vorhandenen Systems.
    Und auch im zweiten Falle kann es Shop sehr viel mehr kosten, als 4000 Euro. Man schaue sich nur mal die Lizenzkosten für die HighEnd Versionen von Oxid oder Magento an :)
    Wir entwickeln teilweise in Thailand, da spart man zwar Geld ein, aber so günstig sind die guten Entwickler auch nicht mehr, sie kennen ihren Marktwert.

  23. Der Artikel bringt es schon ganz Nahe auf dem Punkt. Wir haben mittlerweile in der Entwicklung und im Shopsystem hohe 6- stellige Beträge ausgegeben. Aber das hängt natürlich davon ab, was möchte ich. Es muss ähnlich wie eine Warenwirtschaft auf die Bedürfnisse und ziele ausgerichtet sein!

    Nicht am flaschen Ende sparen.

    Danny

  24. Dominik Warden

    Wieso 4000€ ? Ich habe auch einen Top Webshop mit eBay Anbindung bekommen. Wir machen darüber ca. 400.000€ Umsatz im Jahr. Natürlich mit passender Warenwirtschaft, Zahlungssystem und Versand.

    Und wir haben glaube ich 1500€ netto bezahlt!
    Glaube der Name war ys-consulting

  25. Immer wieder spannend solche Diskussionen zu lesen.
    Vergleicht die Investition doch mal mit einem Ladengeschäft: Wenn dieses funktionieren soll, ist die Lage ein wichtiger Erfolgsfaktor. Oft braucht man dazu einen Makler…
    Oder die Planung und Einrichtung des Ladens. Dann gehts weiter in Warensicherung, Kassensysteme, Möbel, Handwerker für Ladenbau usw.
    Hier ist die 100.000 EUR Grenze ganz schnell erreicht.
    Deshalb denke ich, dass die Diskussion, ob der Shop 1500 EUR, 4000 EUR oder mehr kostet nicht zielführend ist.
    Entscheidend ist doch, was ich für die Investition erhalte. Bekommt der Kunde nur einen “Rohbau” oder ist auch die “Inneneinrichtung” wie Geschäftsmodell-Anpassung & Online-Positionierung, USP Entwicklung, Mehrwert-Content mit enthalten?

    Viele Grüße aus Rostock

    Carsten

  26. Haha, wer übernimmt denn dann Gewährleistungen bei indischen Shops? Wenn wirklich mal herauskommt, dass alle Kundendaten sonstwo landen, bei der Programmierung geschlampt wurde etc. Da kann man auch gleich zum Garagenprogrammierer gehen.
    Ein Shop sollte auch von einem Anwalt gecheckt werden usw. sonst fällt man ganz leicht aus seiner (billig-)Wolke.
    Abgesehen davon ist ein Shop selbstverständlich auch unter 5K umzusetzen. Wer sagt denn, dass ein Shop nicht “gleich” aussehen darf wie andere.
    Den Artikel selbst finde ich schlecht aus bereits zuvor genannten Günden. U.A. gibt der Author zu bedenken, dass es viele Faktoren gibt, aber bringt erst im Verlauf der Kommentare Konkretisierungen worauf sich seine Annahme mit den 5.000 stützt. Anstatt Gegenargumente bei Bedenken der Besucher zu bringen (die übrigens stimmen), hätte er dies in seinem Beitrag schon beschreiben können, um ein konkretes Berechnungsbeispiel zu bringen.
    Ich denke, der Schreiber weiss, wovon er redet, nur teilt er das nicht mit :)

  27. Viele Webdesign- und Shopangebote sind unbestritten Abzocke, da gebe ich meinen Vorrednern z.B. Jan Recht. Programmierleistung wird billig eingekauft und dem unwissenden Kunden teuer verkauft. Ähnlich wie bei der Bildbearbeitung.
    Wenn dann bestimmte Dienstleister z.B. für einen eBay-Auftritt, um mal einen vergleichbaren Rahmen zu stecken, 1500-3000 Euro netto verlangen, obwohl ein bestehendes Template nur kurz angepaßt und einige Grafiken neu erstellt werden, ist das nicht hinnehmbar und die Kunden müssen über dieses Missverhältnis aufgeklärt werden.

  28. Schöner, lesenswerter Artikel – Danke.
    Bin ganz der Meinung von einigen hier: wir sollten uns den eigenen Markt nicht ruinieren in dem ausgelagert wird. Ernsthaften Unternhemen ist ein Shop was Wert und bezahlen das auch – sofern dieser professionell erstellt, gewartet und betreut wird. Meine Erfahrung

  29. Sehr guter Beitrag!

    Es ist schon interessant, die Beiträge so zu lesen. Wie weit hier die Meinungen auseinander gehen. Natürlich ist immer die Sichtweite das Entscheidende. Es klingt so, als wäre die Software des Webshops oder die Anzahl der Artikel entscheidend für den Preis. Dies ist definitiv nicht entscheidend.
    Das Design eines Shops, also Aussehen, Bilder, Texte, Anordnung etc.ist ein Aspekt, der stark den Preis bestimmt. Ist dies bereits genau beschrieben und die Dateien liegen vor, ist der Aufwand geringer. Dies ist aber in den wenigsten Fällen der Fall. Sollen doch die, die meinen, für 50 Euro einen Shop mit ein “bisschen” PHP umsetzen zu können, sich doch einmal hinsetzen und mit Corel oder einer anderen Grafiksoftware versuchen, nur einmal das grobe Aussehen aller Seiten zu erarbeiten und dann realistisch einschätzen, wie lange sie dafür brauchen.
    4000 Euro sind absolut realistisch. Geht einfach davon aus, das sind maximal 10 Arbeitstage. Einen Baukastenshop einrichten kann man an einem Tag, inklusive der Datenbank, Zugriffsdaten, Berechtigungen, Piloteingabe von Produkten.
    Soll dann noch das prinzipielle Aussehen geändert werden (Template), sind schnell 2-3 Tage verbraucht (kommt natürlich auch wieder darauf an, wie der Kunde mitarbeitet). Werden jetzt eigene Funktionen benötigt, Scripte oder aktive Elemente, die programmiert werden sollen, was fast immer der Fall ist, werden die restlichen Tage benötigt. Einfach mal an Flash-Elemente denken, Teaser, Konfiguratoren oder ähnliches.
    Die oben begonnenen Geiz-Diskussion finde ich falsch. Kein Dienstleister wird eine Leistung anbieten, ohne seine Kosten zu decken und zumindest etwas Gewinn zu erzielen. Wenn jemand glaubt, einen Shop wirklich für 300 Euro zu bekommen, dann bekommt er das, was an einem halben bis einen Tag realisierbar ist. Und sicher wird der Dienstleister dann auch nicht die Zeit finden, längere Gespräche mit dem Kunden zu führen usw. Die prinzipielle Erfahrung ist, Dienstleister höchstens günstige Preise anbieten, um die Grundinstallation zu realisieren und dann im Nachhinein alle kundenspezifischen Anpassungen in Rechnung stellt (stellen muss).

    Ich empfehle hier eher, den Dienstleister mit ins Boot zu nehmen und kreative Finanzierunge zu finden (z.B. Beteiligung am Umsatz, schrittweise Umsetzung nach Fortgang des Unternehmens, Produktetausch), als über unmoralische Preise zu diskutieren.
    Natürlich ist in Zeiten von ebay, Amazon und Co. immer der Eindruck vorhanden, dass Softwarelösungen nichts kosten dürfen und einfach benutzbar sind. Aber hier sollte man dann gegenrechnen, was ebay, Amazon und Co. bei einem Shop mit 500 Produkten, xxx-Verkäufen im Jahr an Provision erhält und somit diese Dienstleistungen finanziert.
    Vielleicht hat Adebahr ja Lust, einen Blog zu schreiben, wie man einen seriösen und trotzdem preisgünstigen Anbieter findet.

    Viele Grüsse

  30. Ich denke bei der ganzen Betrachtung muss auch die Persönlichkeit des Gründers beleuchtet werden. Handelt es sich um Shopgründer im Nebenerwerb, möchte er direkt voll durchstarten? In welchem Bereich will er seinen Shop gründen, hat er/sie viel Konkurrenz? Und nicht zuletzt sind auch die eigenen Fertigkeiten relevant für die Kostenproblematik. Es ist durchaus möglich, dass Agenturen und Shopgründer zusammenarbeiten und sich bestimmte Aufgaben teilen. Vor allem für Gründer mit geringem Budget ist soetwas durchaus attraktiv.

    Wie bereits einige erwähnt haben, sind auch Kosten für die Rechtssicherheit sowie grafische Produkte (Bilder etc.) noch zu berücksichtigen (siehe http://www.onlineshop-basics.de/der-onlineshop-und-dessen-kosten-32.html).

    Ansonsten gibt der Artikel eine solide Grundlage dessen wieder, welche Kosten in etwa zu erwarten sind.

  31. Immer noch ein sehr guter Artikel, der sehr wichtige Punkte zu dem Thema Onlineshop zusammenfasst und nennt. Ich denke das Thema ist über die Jahre noch wichtiger geworden. Ich selbst bin zwar den Schritt hin zu einem Onlineshop noch nicht gegangen, bin aber schon seit längerer Zeit am überlegen.

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