Online-Payment-Lösungen für Magento-Shopbetreiber

Vor kurzem haben wir uns zum Thema Payment ausführlichst geäussert. Gemäß einer aktuellen Studien von EOS Payment unter 1.000 Online-Shop-Kunden haben rund 57% der Befragten einen Onlinekauf abgebrochen, weil die gewünschte Zahlart nicht möglich war.

Die richtige Zahlungsart, das richtige Payment-Modul ist ein ganz wichtiger Erfolgfaktor für den Shop.

Zitat:

Im Umkehrschluss bedeutet dies ja nichts anderes als dass einem Online-Händler rund die Hälfte seiner Kunden im Checkout abspringen, wenn er die falschen oder zuwenige Bezahlvarianten anbietet. Jetzt lehnen Sie sich mal gemütlich zurück und lassen diesen Satz etwas wirken!

Was sind jedoch die wichtigsten oder die passenden Zahlungsvarianten. Mit nachfolgendem Beitrag möchten wir hier etwas Licht ins dunkel bringen. Wenngleich die Basis-Informationen eine gewisse Allgemeingültigkeit besitzen, möchten wir hier insbesondere auf Magento-Shopbetreiber und die sich Ihnen ergebenden Möglichkeiten abzielen.

Was muss eine Online-Payment-Lösung bieten?

  • Hochverfügbarkeit und Sicherheit
  • Regelmäßige PCI-DSS-Zertifizierung
  • Gesicherte und performante IT-Infrastruktur
  • Unterstützung der 3D-Secure Verfahren
  • Zuverlässige und leicht zu integrierende Schnittstellen für das jeweilige Shopsystem
  • Kompetenter und gut erreichbarer Support
  • Transparente und faire Kostenstrukturen
  • Umfangreiche Zahlungsvarianten
  • Modulare Gestaltung der Paymentlösungen und Zusatzdienste

PCI – Bitte was?„Der Payment Card Industry Data Security Standard, üblicherweise abgekürzt mit PCI, ist ein Regelwerk im Zahlungsverkehr, das sich auf die Abwicklung von Kreditkartentransaktionen bezieht und von allen wichtigen Kreditkartenorganisationen unterstützt wird.

Handelsunternehmen und Dienstleister, die Kreditkarten-Transaktionen speichern, übermitteln, oder abwickeln, müssen die Regelungen erfüllen. Halten sie sich nicht daran, können Strafgebühren verhängt, Einschränkungen ausgesprochen, oder ihnen letztlich die Akzeptanz von Kreditkarten untersagt werden.

Die Regelungen bestehen aus einer Liste von zwölf Anforderungen an die Rechnernetze der Unternehmen:

  1. Installation und Pflege einer Firewall zum Schutz der Daten
  2. Ändern von Kennwörtern und anderen Sicherheitseinstellungen nach der Werksauslieferung
  3. Schutz der gespeicherten Daten von Kreditkarteninhabern
  4. Verschlüsselte Übertragung sensibler Daten von Kreditkarteninhabern in öffentlichen Rechnernetzen
  5. Einsatz und regelmäßiger Update von Virenschutzprogrammen
  6. Entwicklung und Pflege sicherer Systeme und Anwendungen
  7. Einschränken von Datenzugriffen auf das Notwendige
  8. Zuteilen einer eindeutigen Benutzerkennung für jede Person mit Rechnerzugang
  9. Beschränkung des physikalischen Zugriffs auf Daten von Kreditkarteninhabern
  10. Protokollieren und Prüfen aller Zugriffe auf Daten von Kreditkarteninhabern
  11. Regelmäßige Prüfungen aller Sicherheitssysteme und -prozesse
  12. Einführen und Einhalten von Richtlinien in Bezug auf Informationssicherheit

PCI basiert auf dem Visa-Account-Information-Security-Programm (AIS und dessen Schwesterprogramm CISP), dem MasterCard-Site-Data-Protection-Programm (SDP), der American Express Security Operating Policy (DSOP), der Discover Information Security and Compliance (DISC) und den JCB-Sicherheitsregeln.Die Einhaltung der Regeln wird üblicherweise in Abhängigkeit vom Umsatzvolumen des Unternehmens überprüft.“ (Quelle: Wikipedia)

Begrifflichkeiten: Acquirer vs. Payment Service Provider

Der Acquirer ist das kaufmännische Bindeglied zwischen dem Betreiber des Zahlungsdienstes (z.B. Giropay) und dem Online-Händler. Ein Vertrag mit einem Acquirer ist die Grundvoraussetzung für eine Akzeptanz der jeweiligen Zahlungsvariante in einem Shop. Hier erfahren Sie auch die Konditionen, zu welchen Sie die entsprechende Payment-Option als Bezahlverfahren anbieten können.

Ein Payment Service Provider ist das technische Bindeglied zwischen einem Acquirer und dem Online-Händler. Er bindet die Online-Händler technisch an das jeweilige Online-Bezahlverfahren an, während die kaufmännische Anbindung durch einen Acquirer erfolgen muss.

Der Mix machts

Grundsätzlich hat die Aussage „Je mehr Zahlungsoptionen, desto besser“ nach wie vor Gültigkeit. Hier sollte jedoch der betriebswirtschaftliche Aspekt nicht ausser Acht gelassen werden. D.h. in der Regel fallen hierfür auch erhöhte Kosten an, wodurch die zur Auswahl stehenden Varianten ggf. auch kritisch geprüft und auf deren Einsatzmöglichkeit bzw. Sinnhaftigkeit geprüft werden sollten.

Rechnung

Der „Kauf auf Rechnung“ ist die beliebteste Bezahlmethode im deutschsprachigen Wirtschaftsraum. 65% der Konsumenten würden per Rechnung zahlen, wenn mehrere Bezahlverfahren angeboten werden. Dies besagt die Studie von ibi research „Erfolgsfaktor Payment“ aus dem Juni 2008. Leider gehört die Bezahloption „Auf offene Rechnung“ für Shopbetreiber jedoch auch zu den risikoreichsten Zahlungsvarianten, da der Kunde die Rechnung ja erst mit Lieferung der Ware erhält und danach die Zahlung veranlasst – hoffentlicht. Leider gibt es im Gegenteiligen Fall keine Garantie und man bleibt so möglicherweise auf seinen Kosten sitzen.

Eine recht neue Alternative hierzu bietet der Dienstleister Paymorrow an. Gemäß Aussagen von paymorrow werden hier Ihre per Rechnungskauf generierten Umsätze vollständig abgesichert. Als Shopbetreiber erhalten Sie Ihr Geld zu fest definierten Abrechnungstagen von paymorrow. Die gesamte Palette der paymorrow-Dienstleistungen wird dabei über die sog. paymorrow-Prämie abgerechnet. Die Höhe dieser Prämie hängt von verschiedenen Faktoren ab und wird in einem individuellen Angebot ermittelt.

Eine ähnlichen Service bietet Billpay und auch Billsafe an. Auch diese Dienstleister kümmern sich um die Abwicklung und Risikoabwägung bzw. Abfederung des Risikos beim Rechnungskauf. Die Kosten werden hier ebenfalls individuell verhandelt.

Sowohl für Paymorrow als auch für Billpay und Billsafe sind kostenlose Magento-Schnittstellen verfügbar, die die Einbindung des Dienstes recht einfach und schnell ermöglichen.a

Vorkasse

Aus Sicht des Händlers, stellt die Vorkasse die sicherste Zahlungsoption dar, da die Ware erst nach Geldeingang verschickt werden muss. Demnach ist das Risiko im Prinzip bei Null. Auch direkte Kosten fallen hier – blendet man die Überwachung und Bearbeitung der Zahlungseingänge aus – nicht an. Vorkasse ist jedoch für Kunden inzwischen – zumindest zum Teil – mit einem etwas negativen Beigeschmack behaftet, da in der Vergangenheit immer wieder von Betrugsversuchen bei Onlineshops zu lesen war, die Ware bei Vorkasse verkauft das Geld natürlich auch eingestrichen, aber die Ware nicht verschickt haben. Als „Beimischung“ in den Paymentmethode kann die Vorauskasse daher sicherlich angeführt werden. Aus Händler- und Sicherheitssicht ausschließlich auf diese Zahlungsart zu setzen, wäre jedoch sehr riskant und hätte sicherlich jede Menge Kaufabbrüche zur Folge.

Vorauskasse lässt sich in Magento standardmäßig mit der Option Scheck/Zahlungsanweisung bzw. über eine verfügbare Extension realisieren.

Nachnahme

Der Kauf per Nachnahme gehört zu den Klassikern im Payment-Sektor. Hierbei wird die Ware vom Versender geliefert und bei Übergabe an den Kunden bar bezahlt. Hierfür wird eine Gebühr – die Nachnahmegebühr – erhoben, die sowohl auf Händler- als auch auf Kundenseite zum tragen kommt. Vorteil der Nachnahmelieferung ist eine entsprechende Sicherheit auf beiden Seiten. Der Käufer bezahlt erst, wenn er die Ware in den Händen hält und der Händler erhält vom Versender das Geld nachdem die Ware abgeliefert und er vom Kunden bezahlt wurde. Für die Nachnahme gilt im Prinzip das Gleiche wie für Vorauskasse. Als ergänzende Payment-Option ist das Ganze sicherlich in Ordnung, es sollten in diesem Fall aber unbedingt noch weitere Alternative angeboten werden.

Die Zahlungsoption kann durch das kostenlose Modul „Cash on delivery“ nachgerüstet werden.

Lastschrift

Die Lastschrift gehört in Deutschland mit zu den beliebtesten Zahlungsarten im Web. Hierbei wird der jeweilige Betrag durch den Shopbetreiber vom Girokonto des Kunden eingezogen, wodurch hier kaum Barriere entstehen, da nahezu jeder über ein Girokonto verfügt. Hinzukommt die Tatsache, dass der LEV gewisse Sicherheitsvorteile auf Kundenseite nachgesagt werden – als Kunde kann ich eine Lastschrift nämlich zurückgeben und erhalte so mein Geld zurück erstattet. Man spricht in diesem Fall dann von einer sog. Rücklastschrift. Da hier häufig falsche Zeiträume für die Rückgabe von Lastschriften genannt werden, hier nochmals einige grundliegende Hinweise:

Einer der am häufigsten verbreiteten Irrtümer ist dabei die immer wieder genannte Frist von sechs Wochen nach dem Buchungstag, innerhalb derer Kunden fehlerhafte oder unberechtigte Lastschriften rückgängig machen können. Der Fehler liegt hier nicht nur in den sechs Wochen, sondern auch im Beginn dieser Frist. Diese beginnt nämlich nicht mit dem Datum der Abbuchung, sondern erst mit dem Datum des Zugangs der monatlich oder vierteljährlich ausgestellten Kontoauszüge bzw. Rechnungsabschlüsse zu laufen. In der Praxis bedeutet dies, dass eine Rücklastschrift seit dem 31. Oktober 2009 bis zu 13 Monate nach Zugang des Kontoauszuges bzw. Rechnungsabschlusses veranlasst werden kann, in welchem sie aufgeführt ist.

Die Frist von sechs Wochen nach Zugang der Kontoauszüge oder des Rechnungs-abschlusses gilt nur für Lastschriften, die aufgrund einer vorliegenden Einzugsermächti-gung ausgeführt wurden, und über deren Betrag die beiden Parteien (Kunde und abbuchende Partei) streiten. Handelt es sich um eine gänzlich unberechtigte Abbuchung, etwa in betrügerischer Absicht und ohne Vorliegen einer entsprechenden Einzugsermächtigung, kann diese auch nach Ablauf der Sechs-Wochen-Frist rückgängig gemacht werden. Zusammengefasst bedeutet dies:

  • Fehlerhafte Abbuchungen: Rücklastschrift ab dem 31. Oktober 2009 bis zu sechs Wochen nach Zugang des Kontoauszuges oder Rechnungsabschlusses möglich
  • Unberechtigte Abbuchungen: Rücklastschrift ab dem 31. Oktober 2009 bis zu 13 Monate nach Zugang des Kontoauszuges oder Rechnungsabschlusses möglich

Die Zahlung per Lastschrift wird von einem Großteil der Payment-Anbieter (siehe Kreditkarte) angeboten und kann über die dort verfügbaren Schnittstellen integriert werden.Kreditkarte

Mit mehr als 3 Milliarden Karteninhabern weltweit (!!!) führt die Kreditkarte die Liste der am häufigsten verwendeten Zahlungsarten mit Abstand an. Die Bezahlung der Kreditkarte ist für Kunden grundsätzlich recht einfach, da man ja nur „mit seinem guten Namen bezahlt“. Für Händler sieht das Ganze dann doch schon etwas anders aus. Zum einen benötigt man für die Abwicklung von Kreditkartenzahlungen einen Payment-Provider /Akquirer, der seine Dienstleistungen natürlich nicht umsonst zur Verfügung stellt, zum anderen geht von Kreditkarten auch durchaus ein gewisses Risiko aus. Es wäre nicht das erste Mal, dass mit gefälschten oder geklauten Kreditkartendaten auf Shoppingtour gegangen wird. In diesem Fall ist es dann auch nichts Neues, dass Online-Händler auf Ihren Kosten sitzen bleiben.

Zum Schutz vor etwaigen Zahlungsausfällen bei Kreditkartenzahlungen – man spricht hier von sog. Chargebacks – wurde inzwischen das sog. 3D Secure Verfahren eingeführt, hinter dem die beiden großen Kreditkartenorganisationen VISA sowie Mastercard stehen. Bei einer Zahlung per 3D Secure wird der Kunde nach Eingabe seiner Kreditkartendaten an die kartenausgebende Bank zur weiteren Legitimation per Passwort weitergeleitet. Durch diesen zusätzlichen Sicherungsmechanismus wird die Haftung auf Händlerseite im Falle eines Zahlungsausfalles entkräftet. Konkret bedeutet dies, dass in einem solchen Fall dann nicht mehr der Händler, sondern die kartenausgebende Bank haftet. Aktuellen Zahlen zur Folge, wird das 3D Secure Verfahren allerdings erst von einem Viertel der Händler eingesetzt.

Die Kreditkartenzahlung gehört jedoch – aufgrund seiner weiten Verbreitung sowie hohen Akzeptanz – in jedem Fall zum Standardprogramm im Bereich Payment. Über welchen Dienstleister das Ganze schlussendlich abgewickelt wird, sollte sich anhand der eingangs erwähnten Parameter individuell entscheiden.

Die Kreditkartenzahlung kann über unterschiedlichste Payment-Anbieter abgewickelt werden. Nachfolgend eine Aufstellung der Dienstleister, die über eine Magento-Schnittstelle verfügen:

  • United Online Services GmbH
  • Saferpay
  • Expercash
  • Moneybookers (ab Magento 1.4.0.1 standardmäßig integriert)
  • Novalnet
  • Exanto Heidelpay
  • Wirecard
  • PayOne
  • 1 1 ipayment

PaypalDie Zahlungsvariante PayPal ist von einer „Nischenlösung für IT-Profis“ inzwischen zu einer absoluten Standard-Zahlungsmethode empor geklettert – und das durchaus zu Recht. In Deutschland verfügt PayPal inzwischen über rund 10 Mio. Konten, wodurch ca. 1/3 aller Onlinekäufer angesprochen werden kann. Betrachtet man das Ganze global, kommt die durchaus beeindruckende Zahl von über 200 Mio. PayPal-Konten in 190 Ländern und 24 Währungen zum Vorschein.

PayPal bietet sowohl als Händler, als auch aus Kundensicht einige Vorteile. Durch den Käuferschutz handelt es sich für den Kunden um eine der sichersten Zahlungsvarianten. Damit kann der Kunde, bei fehlerhafter Lieferung etc. das Geld an den Verkäufer sperren und PayPal mit einer Prüfung beauftragen. PayPal kann dabei mit unterschiedlichen Zahlungsoptionen gekoppelt werden. So kann nach einmaliger Anlage eines PayPal-Accounts dieser mit einer Kreditkarte, per Lastschrift oder giropay oder auf Basis eines PayPal-Guthaben-Kontos abgerechnet werden.

Für den Händler besteht der große Vorteil von PayPal in einer schnellen und unkomplizierten Abwicklung, bei der die Ware sofort nach Geldeingang versandt werden kann. Hinzu kommen sehr transparente und faire Gebühren, die sich nach der Höhe des Umsatzes sowie des Zahlungslandes staffeln und zwischen 1,2 und 3,9 Prozent des Gesamtumsatzes zzgl. jeweils 0,35 Cent Gebühr errechnen.

PayPal wird häufig für die Bezahlung kleinerer Beträge eingesetzt und sollte – sofern hier nicht ausschließlich hochpreisige Luxusgüter verwendet werden – eigentlich in keinem Online-Shop fehlen.

Varien kooperiert bereits seit Beginn recht stark mit PayPal, daher ist diese Payment-Methode bereits standardmäßig in Magento integriert – es muss hier lediglich ihr PayPal Account hinterlegt werden. Zukünftig wird die Verflechtung der beiden Unternehmen – nicht zuletzt wegen der kräftigen Finanzspritze, die Varien im Frühjahr erhalten hat und hinter der PayPal steckt – sicherlich noch weiter zunehmen.

Sofortüberweisung

Hierbei handelt es sich um das Direkt-Überweisungsverfahren der Payment Network AG. Mit sofortüberweisung.de kann ein Kunde während der Bestellung eine Überweisung über den jeweiligen Betrag in seinem Online-Banking-Konto einstellen. Der Händler erhält nach Abschluss der sofortüberweisung.de eine Echtzeitbestätigung. So kann er Lagerware und digitale Güter sofort versenden. Der Kunden erhält seinen Einkauf dadurch in aller Regel schneller.

sofortüberweisung.de entspricht den hohen Sicherheitsstandards des Online-Bankings und verfügt über TÜV-geprüften Datenschutz. Als Kunde muss man sich für sofortüberweisung.de weder registrieren noch benötigt man eine Kreditkarte – die Bezahlung läuft einfach, sicher und schnell direkt über das Online-Bankkonto.

Online-Händler profitieren bei dieser Zahlungsoptionen unter anderem durch schnellen und automatischen Geldeingang, hohe Durchdringung durch Girokonto-Abwicklung, keine Junk-Bestellungen sowie niedrige Gebühren.  Letztere richten sich nach der Art der verkauften Produkte und liegen zwischen 1 und 5 Prozent (mindestens 0,10 Euro pro Transaktion) sowie einer monatlichen Bereitstellungsgebühr in Höhe von EUR 4,90. Es fallen keine Mindestumsätze an.

Sofern die Abwicklung über einen Payment-Provider erfolgt können sich hier abweichende Konditionen ergeben.

Für Magento steht eine kostenlose Schnittstelle zur Verfügung, die die Integration von sofortueberweisung.de recht schnell und einfach ermöglicht.

giropay

Dieses Verfahren ist die einzige von deutschen Banken und Sparkassen legitimierte Online-Überweisung für das Bezahlen im Internet. Sie trägt den hohen sicherheitstechnischen Anforderungen der teilnehmenden Banken und Sparkassen Rechnung. Dabei findet jede giropay-Transaktion in der Hoheit der jeweiligen Bank oder Sparkasse statt.

Mit Postbank, Sparkassen, Volksbanken und Raiffeisenbanken stehen starke Partner hinter dem Online-Bezahlverfahren und garantieren höchstmögliche Sicherheit. Voraussetzung für die Zahlung mit giropay ist hier jedoch ein zum Online-Banking freigeschaltetes Girokonto bei einem teilnehmenden Kreditinstitut – primär eines der oben erwähnten Kreditinstitute – notwendig. Eine zusätzliche Anmeldung, Freischaltung o.ä. ist hierzu nicht notwendig.

Entscheidet sich der Kunde für die Bezahlung per giropay, wird er vom Shop sicher zum Online-Banking seiner Bank oder Sparkasse geleitet, von wo aus er die Überweisung für seinen Kauf veranlasst. Als Händler erhalten Sie unmittelbar nach erfolgreicher Zahlung eine Zahlungsgarantie der Bank und können somit Waren oder Dienstleistungen sofort und ohne Risiko zur Verfügung stellen.

Voraussetzung für die Zahlung mit giropay ist lediglich ein zum Online-Banking freigeschaltetes Girokonto bei einem teilnehmenden Kreditinstitut.

Auch die Zahlungvariante Giropay wird von diversen Payment-Anbieter (siehe Kreditkarte) angeboten und kann über die so verfügbaren Schnittstellen abgebildet werden.

Fazit:

Grundsätzlich gilt für einen Shop die bereits seit längerem bestehende Aussage: Je mehr Zahlungsvarianten, desto besser. Hier sollte jedoch auch unbedingt der betriebswirtschaftliche Aspekt berücksichtigt werden, da hierfür in der Regel auch Kosten entstehen. Hier gilt es dann von Fall zu Fall bzw. von anvisierter Zielgruppe zu anvisierter Zielgruppe zu unterscheiden. Ein Shop mit Artikeln die primär für ein älteres Publikum gedacht sind, wird auf modernere Zahlungsmethoden eher verzichten können, als ein trendiger Mode- oder Gadgetshop für die Internet-Generation.

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Über Tom Adebahr

Ich brenne für den E-Commerce und habe das Glück in einem spannenden Internet-Unternehmen in leitender vertrieblicher Position angestellt zu sein. Ein Faktor für meine überdurchschnittliche Motivation war schon immer meine Einstellung zur Arbeit. Ich habe viel Freude an dieser und genieße es, ins Büro zu fahren und das eigene Wissen um das meiner Kollegen zu ergänzen, um im Team effizient und erfolgreich zu sein.

Ein Gedanke zu „Online-Payment-Lösungen für Magento-Shopbetreiber

  1. Chefkoch

    Hallo Tom,

    vielen dank für die ausführliche Übersicht, die mir sehr geholfen hat.

    Für ein aktuelles Magento Projekt bin ich auf der Suche nach einer Kreditkarten-Bezahl-Lösung. Hast Du Erfahrung mit den von Dir oben genannten Lösungen? Bezüglich PayOne und 1&1 ipayment habe ich einiges an Unterlagen finden können. Über Tipps und eventuelle Probleme oder einfach Dinge die man beachten sollte, wäre ich sehr dankbar.

    Danke schon mal
    Chefkoch

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