Umsatzquellen für Shopbetreiber Teil 1 – Produkt- und Preisvergleichsdienste

Produkt- und Preisvergleichsdienste

Eine der bekanntesten Möglichkeiten Produkte und deren Preise zu vergleichen sind Preisvergleichsportale. Ein Preisvergleichsportal ist eine Website, auf der Verbraucher zu einem gesuchten Produkt mehrere Onlineshops auf einer Seite zusammengefasst auffinden können. Dort können dann die  gesuchten Preise und Produkte miteinander verglichen werden.

Grundsätzlich sind Produkt- und Preisvergleichsportale für Shopbetreiber sämtlicher Produktgruppen interessant, da die Breite der, innerhalb eines Preisvergleichsportals angebotenen, Produktgruppen stetig ausgebaut wird. In den Anfangsjahren der Preisvergleichsportale, Ende der 1990er Jahre, wurden fast ausschließlich Produkte aus den Gruppen Computer-Hardware, Unterhaltungs- und Haushalts-elektronik miteinander verglichen. Heutzutage werden jedoch fast alle Artikel, von Medikamenten bis hin zum Wintersport, des täglichen Bedarfs dargestellt.

Der wohl wichtigste Grund für einen Shopbetreiber seine Produkte in ein Preisvergleichsportal zu integrieren, besteht darin, mit einem relativ geringen Aufwand neue Besucher und somit neue potenzielle Kunden für den Onlineshop zu generieren. Der technische Aufwand besteht aus der Erstellung einer so genannten Produktdatenliste (CSV, TXT, Export, XML), welche mittlerweile aus jedem aktuellen Onlineshop mittels eines Datenexportes generiert werden kann. Bei der Produktdatenliste handelt es sich um eine von den Produkt- und Preisvergleichsportalen verarbeitbare Liste, welche in der Regel Informationen wie z.B. Produktbezeichnung, Produktbeschreibung, Herstellerartikelnummer, Produktpreis, Deep-Link (Hyper-Link zu dem jeweiligen Artikel), Grafik-Link (Hyper-Link zu der jeweiligen Grafik in dem entsprechenden Online-Shop), Lieferzeit, EAN-Code, Versand-kosten und Produktkategorie enthält. Diese Liste wird von den Produkt- und Preisvergleichsportalen benötigt, um die Produkte eines Händlers abbilden zu können. Desweiteren haben wir auch schon viele Tipps zum Erfolg in Produkt- und Preisvergleichsportalen gegeben – ein Blick lohnt sich.

Die Vergütung eines Produkt- und Preisvergleichsportals erfolgt in der Regel nach einem CPC oder CPO/Revshare-Deal , wobei die Höhe der Klickpreise stark variiert und sich kein Durchschnittspreis benennen lässt. Ein weiterer Vorteil für die Kooperation eines Onlineshops mit einem Produkt- und Preisvergleichsportal liegt in der hohen Umwandlungsquote von weitergeleiteten Besuchern in Käufer. Wie man als Shopbetreiber einen guten Deal verhandelt und dabei noch mehr Geld spart, haben wir bereits hier erläutert.

Wir sind bereits mehrfach auf die Möglichkeit des Trackings und der Auswertung einer solchen Kampagne eingegangen. Diese Dienste sind alle transparent nutzbar – als Onlineshopbetreiber ist man in der Lage genau nachzuvollziehen, wie die gewonnenen User sich verhalten, wieviele davon kaufen, etc. Daraus resultiert der Soll-ist-Vergleich und wir können sehen ob die Kooperation/Kampagne sich auch lohnt.

Die Produkt- und Preisvergleichsportale ermöglichen nicht nur Privatpersonen, sich einen Überblick über einen Markt zu verschaffen. Auch Unternehmen können sehr einfach das Verhalten der Mitbewerber beobachten und darauf somit kurzfristig reagieren. So lassen sich die Ausgaben für eine kostenintensive Marktbeobachtung mittels Marktforschung durch die von den Produkt- und Preisvergleichsportal geschaffene Transparenz senken.

Preisvergleichsportale wie beispielsweise guenstiger.de bieten nicht nur die Möglichkeit des Preisvergleichs von Onlineshops, auch der stationäre Handel wird mit einbezogen. Durch die Eingabe der Postleitzahl des Aufenthaltsortes des Internetnutzers ist es dem Preisvergleichsportal möglich, auch Angebote kooperierender Ladengeschäfte für den Suchenden abzubilden. Dieser Aspekt gewinnt immer mehr an Bedeutung, wenn man beachtet, dass immer mehr Mobiltelefonnutzer mit dem Mobiltelefon das Internet nutzen. Hinzu kommt die Möglichkeit der Aufenthaltsortsbestimmung durch die eingebaute GPS-Funktion in aktuellen Mobiltelefonen.

7 Gedanken zu „Umsatzquellen für Shopbetreiber Teil 1 – Produkt- und Preisvergleichsdienste

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