Mehr Erfolg mit Produktsuchmaschinen, Preissuchmaschinen und Preisvergleichern

Sehr viele Shops lassen Ihre Produkte in Produkt- und Preisvergleichdiensten listen. Das kann zu sehr viel Erfolg, genauso gut aber auch zu viel Misserfolg führen.

ShopTrainer empfiehlt Folgendes zu beachten:

  • schnell lieferbare Produkte / keine Produkte ohne Lieferzeit
    • exportiert nur Produkte, die auch schnell lieferbar sind und ergänzt die Lieferzeit des Produktes umbedingt im CSV-Export. Ohne Lieferzeit wird mehr geklickt und sollte dann ein Produkt bei Euch im Shop nicht schnell lieferbar sein, führt das in der regel zum Kaufabbruch, in doppelter Hinsicht auf Kosten des Shopbetreibers. Zudem kommen da Opportunitätskosten hinzu – der User geht zurück in den Preisvergleich und geht zum nächsten Händler.
  • Transparenz Versandkosten
    • Oft kann ein Preivergleich pro Zahlart nicht alle Versandkosten sauber anzeigen. Auch sind Versandkosten eines der komplexeren Themen eines Onlineshops. Versende ich Zubehör und Sperrgut haben die Dienste kaum eine Chance die Versandkosten transparent dazustellen. Da Versandkosten nun aber ein wichtiges Kaufkriterium sind, ist es im Interesse des Shopbetreibers sich darum zu bemühen. Sollten wir als Shopbetreiber gewichtsabhängige Versandkosten haben, so müssen wir auch das Gewicht über den Export an den Dienst übergeben. So ist das Preisvergleichportal in der Lage entsprechende Versandkosten zu berechnen. Besser noch wäre es, im Export für jede Zahlart eine eigene Spalte mit Versandkosten zu übergeben. So kann der Diest die Informationen der Versandkosten am Besten verarbeiten.
  • Produktbeschreibung
    • Generell sollten Produkte ohne Produktbeschreibung nicht an diese Dienste übergeben werden – sei denn, die Dienste haben für diese Produkte eigene Beschreibungen. Oft sind diese aufgrund der Vielzahl an Produkten auch kaum pflegbar, so dass die eigene Beschreibung eine sehr große Rolle spielen kann. Ähnlich wie bei den Versandkosten führen das Fehlen von Beschreibung zu unnötigen Klicks und ggf. Kaufabbrüchen.
  • Bilder
    • Wie im Falle der fehlenden Beschreibung aber in einem verstärkten Maße ist das Fehlen von Produktbildern ein absolutes No-Go. Wird das Produkt ohne Bild auch noch zu einem falschen Produkt im Preisvergleich zugeordnet, so kann das schonmal viele Kosten und jede Menge Ärger und Unzufriedenheit mit dem Dienstleister hervorrufen. Derzeit ist uns leider kein Preisvergleich bekannt, der mehrere unterschiedliche Bilder eines Produktes verarbeiten kann – dies wäre auch noch eine Optimierung seitens der Dienstleister. Das Fehlen von Bilder animiert das Klicken und führt in einem sehr hohen Maß zu Kaufabbrüchen. Wir müssen immer Auge behalten, dass die Mitbewerber genau 2 Klicks entfernt sind. 1. Klick Tab oder Browserfenster schliessen und mit dem 2. Klick landet man dann über den Preisvergleicher bei dem Mitbewerber!
  • EAN-Code
    • Immer mehr Portale verwenden den EAN-Code um Produkte zu matchen – Produkte richtig einzuordnen. Je besser die Produkte zugeordnet sind, umso höher ist die Qualität der Weiterleitungen der User, umso mehr Profit lässt sich daraus generieren. Oftmals werden auf den Produktseiten der Preisvergleicher Meinungen, Testberichte und Preisentwicklungen angezeigt – dies sind Mehrinformationen für den User, bevor er sich entscheidet in den Shop weitergeleitet zu werden.  Der EAN-Code ist ein Einheitscode, meist 13 stellig – er ist der Teil des Barcodes (sollte jeder von den Waren aus dem Supermarkt kennen). Ist so ein Code in der Datenbank der Preissuchmaschinen hinterlegt, so erfolgt bei Übergabe des Codes per Exportdatei aus dem Shop ein automatisches Zuordnen der Produkte. Dies geht schneller und viel genauer. Sollte also unser Shopsystem über ein EAN-Code Feld bei Anlage der Produkte vorhalten, so sollte dieser unbedingt mit ausgefüllt werden
  • Herstellerbezeichnung
    • Oft pflegen Shopbetreiber Ihre Produkte ohne Herstellerbezeichnung in den Shop ein. Dies kommt überwiegend dann vor, wenn es Kategorien mit den Herstellernamen gibt und diese Produkte genau dort hinzugefügt worden sind. Ein Produkte ohne Herstellerbezeichnung ist fast nicht in den Preisvergleichsdiensten aufzufinden. Hier sollten wir immer darauf achten, dass der Hersteller als eigenes Feld exportiert oder auf jeden Fall mit an die Produktbezeichnung angefügt, bzw. vorangesetzt wird.
  • Produktline
    • Bei der Produktlinie sollten wir uns immer an den Herstellerangaben orientieren. Nur in dieser Form werden die meisten User auch danach suchen. Zudem erleichtert es die Zuordnung der Preisvergleichsdienste, der Produkte zu den entsprechenden Kategorien, der Produkte zu den entsprechenden Produkten, erheblich. Beispiel: Canon EOS-1Ds Mark III

5 Gedanken zu „Mehr Erfolg mit Produktsuchmaschinen, Preissuchmaschinen und Preisvergleichern

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