Die Qualität von Preisvergleichsdiensten in der Übersicht

Neben dem Shopsystem Magento ist auch das Thema Preisvergleich eines unserer Lieblingsthemen. Wen wunderts? Schließlich werden wir damit mehrfach täglich konfrontiert – in der Fernsehwerbung oder eben in den Google Suchergebnissen. Das ist schon irre – es wirkt manchmal wie Spam. Jeder unserer Leser sollte das Phänomen kennen. Übrigens gibt es dafür einen wundervollen Trick. Mal angenommen, ihr sucht nach dem Produkt „Canon Eos 550d“ – gebt doch bei Google einfach folgendes ein: „Canon Eos 550d -preisvergleich -ebay“ und Eure Ergebnisse nehmen an Genauigkeit zu – denn nicht immer möchte man dieses  Produkt auch sofort kaufen!

Auch wir sind der Meinung – der Preis allein spielt beim Kauf im Internet heutzutage zwar immer noch eine tragende Rolle, jedoch nimmt die Gewichtung dessen durch Kriterien wie Lieferzeiten (Paradebeispiel: Amazon), Versandkosten, Zahlungsarten, Vertrauen durch Zertifikate und Gütesiegel stetig zu.

Das E-Commerce Fachmagazin Händlerzeit berichtet in der aktuellen Ausgabe Mai 2010 über den Absatzkanal Preisvergleicher und Preissuchmaschinen. Die im Markplatz Tradoria gelisteten Händler nehmen automatisch an einem Benchmark-Pool teil, so dass alle Shopbetreiber von den Ergebnissen profitieren und sich m Marketing orientieren können. So liefern diese Benchmark Werte unter Anderem die Information, wieviel Warenkorbumsatz im Schnitt durch einen Preisvergleichsdienst generiert worden ist und welche Conversion Rate sich daraus ergibt. Dabei wird vor allem deutlich, dass nicht alles, was Rand und Namen und Tonnen an Fernsehwerbung gemacht hat, zwangsläufig auch am Besten konvertiert. Entscheidend für den Shopbetreiber ist nicht nur, wieviel Traffic von einem Preisvergleich kommt und was man dafür investieren muss, sondern vielmehr auch das Verhältnis von Weiterleitungen und daraus resultierenden Abverkäufen, der Sogenannten Conversion Rate.

Hier die Tradoria Shop Benchmark-Ranglistesortiert nach der Conversion Rate:

  1. preissuchmaschine.de
    Conversion Rate von 6,11 % bei einem durschnittlichen Warenkorbwert von € 76,48
  2. idealo.de
    Conversion Rate von 4,47 % bei einem durschnittlichen Warenkorbwert von € 71,73
  3. preisroboter.de
    Conversion Rate von 3,6 % bei einem durschnittlichen Warenkorbwert von € 49,07
  4. wie-lieben-preise.de
    Conversion Rate von 2,53 % bei einem durschnittlichen Warenkorbwert von € 41,62
  5. billiger.de
    Conversion Rate von 2,17 % bei einem durschnittlichen Warenkorbwert von € 77,92
  6. ciao.de
    Conversion Rate von 2,14 % bei einem durschnittlichen Warenkorbwert von € 64,68
  7. kelkoo.de
    Conversion Rate von 1,75 % bei einem durschnittlichen Warenkorbwert von € 58,38
  8. shopping.com
    Conversion Rate von 1,63 % bei einem durschnittlichen Warenkorbwert von € 64,35
  9. Google Base/Google Produktsuche (ehemals Froogle)
    Conversion Rate von 1,27 % bei einem durschnittlichen Warenkorbwert von € 52,34
  10. pangora.de
    Conversion Rate von 0,75 % bei einem durschnittlichen Warenkorbwert von € 77,83

Zur Orientierung für Preisvergleicher bieten wir:

Preisvergleichsdienste können im Shop hohe Umsätze generieren – aber auch existenzbedrohende Kosten verursachen. Dies sollte jeder Shopbetreiber im Vorwege klar sein. Vor allem sollte die Qualität der Dienste gemessen/getrackt werden, übrigens bietet Tradoria diese Funktion per default.

8 Gedanken zu „Die Qualität von Preisvergleichsdiensten in der Übersicht

  1. CBS

    Generell ein spannender Vergleich, aber man muss dabei berücksichtigen, welches Sortiment die jeweiligen Händler zu welchen Preisen anbieten (bei Tradoria subjektiv eher Nischen und selten niedrige Preise) und wie hoch der Wettbewerb im jeweiligen Preisvergleich in diesem Bereich ist. Eine pauschale Orientierung kann diese Aufstellung daher leider nicht sein. Jeder muss und sollte seine eigenen Erfahrungen sammeln. Dabei heißt es messen, messen, messen!

    1. ShopTrainer.de Beitragsautor

      Hallo Herr Schmidt,
      vielen Dank für Ihre Nachricht! Wir geben Ihnen absolut recht. Trotzdem ist es auch mal ganz nett mit ein paar Zahlen zu jonglieren ;-).
      Viele Grüße

  2. Shoppingdeluxe.net

    Eine nette Übersicht, dennoch frage ich mich, ob man wirklich nur absteigend nach Conversionstrate sortieren sollte.

    Sind die Kosten für Tradoriashops in der Berechnung auch hinterlegt?

    Falls nicht, sollte man eine Listung nach Handelsvolumen machen:
    Falls eine Produktsuche eine schlechtere Conversion aber einen höheren Warenkorb abliefert kann das im Zweifel sogar besser sein. Die Klickkosten sind bei vielen, der hier aufgelisteten, gleich.

    In meinen Augen sollten alle Aspekte einfliessen: Conversion, Klickkosten und Handelsvolumen.

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  4. Stefan Rosebrock

    Eine wirklich gute und hilfreiche Übersicht. Über den Aufbau der Rangreihen kann man sicher trefflich streiten. Hier findet jeder seine eigene Wahrheit. Eins bleibt: Preissuchmaschinen bieten einen zunehmend guten Service für Konsumenten, um sich im Internet-Dschungel der Onlineshops ein wenig zu orientieren.

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