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Gutscheine in Onlineshops

Die Inspiration zu diesem Artikel kam uns beim Lesen des Artikels der Kollegen vom shopbetreiber-blog.de. Mit dem Titel „Gutscheine: Der Turbo-Boost für Online-Shops“ treffen Sie den Nagel auf den Kopf.

Definition Gutscheine

Beinah täglich werden wir mit Gutscheine als Beilage in Zeitschriften oder Briefen bombadiert und oftmals werden diese eben mit der Zeitung weggeworfen. Gutscheine sollen uns zum Wieder-Kaufen animieren. Sicher erinnern sich noch viele an den klassischen Douglas Gutschein, den man früher beinahe zu jedem Geburtstag erhalten hat.

Gutscheine im Ecommerce

Die Zeiten, in denen Gutschein-Zettel und Gutschein-Karten verteilt werden, neigt sich immer mehr dem Ende entgegen. Vielmehr sind die elektronischen Gutscheincodes (Beispiel: 3GS76PTG) stark im Kommen. Diese werden in Onlineshops durch eine Kunden-Eingabe in Gutschein-Formularfeldern im Shop überprüft und entweder entgegengenommen oder abgewiesen. In der Regel sind Online-Gutschein-Codes zeitlich begrenzt. Durch ausgeklügelte Shopsoftware ist der Shopbetreiber in der Lage einen einzigen Code nur für einen Kunden freizugeben. Ob das  sinnvoll ist, sei mal dahingestellt. In der Regel sind die Formularfelder im Bestellprozess integriert – manchmal aber auch nur auf einer bestimmten Unterseite des Shops verlinkt oder dargestellt. Eine solche Information sollte dem potenziellen Kunden immer leicht zugänglich platziert werden.

Gutschein-Portale

Der Hype um Gutschein-Blogs und Gutschein-Portale scheint nicht abzunehmen. Längst wissen viele Endverbraucher, dass es im Internet frei verfügbare Gutscheincode-Sammel-Webseiten gibt, in denen interessante und aktuelle Gutscheincodes von Onlineshops präsentiert werden. Seiten wie technikmonster.de, gutscheindealer.com oder GutscheinPony.de sind solche Sammelstellen, die über Google häufig leicht aufzufinden sind. Eine simple Eingabe wie „Conrad Gutscheincode “ bei Google liefert uns beispielweise an 7. Position folgendes Ergebnis:

Wer dieser Seite folgt, wird im Portal Gutscheindealer fündig und kann durch „Gutschein aktivieren“ den entsprechenden Code aktivieren und bei Conrad einlösen. Oftmals werden die Gutscheine automatisch eingelöst, so dass der Endverbraucher nicht mehr aktiv eingreifen muss. Sollte in der Übersicht des Bestellprozesses, direkt vor dem Kauf, der Gutschein-Mehrwert nicht zu erkennen sein, so sollte der Verbraucher zurück zur Gutscheinseite gehen, den Code herauskopieren und manuell in das entsprechende Gutscheinfeld in den Shop hineinkopieren. Spätestens dann sollte es geklappt haben.

Reichweite durch Gutscheine erhöhen

Das Anlegen der Codes im Shop ist nicht immer ganz trivial. Oftmals finden sich viele Einstellungsmöglichkeiten, so dass man als Shopbetreiber auch schnell überfordert sein könnte.

Der Shopbetreiber sollte in jedem Falle Gutscheincodes erzeugen, die er der breiten Masse, ergo allen Internetnutzern, aktiv anbieten kann und möchte. Beispiel: „Versandkostenfreie Lieferung ab einem Bestellwert von € 50,-„.  Ist dieser Code generiert kann der Shopbetreiber reagieren und diesen Code zum Beispiel öffentlich auf seiner Homepage oder in seinen Newslettern promoten.

Ist dieser Gutscheincode von längerer Dauer, so erhöhen sich die Chancen, dass solche Gutschein-Portale diese Codes bei sich im Portal aufnehmen und so die vielen Nutzer auch in den eigenen Onlineshop lenken.

Denkbar wäre hier auch das direkte ansprechen solcher Portale in Form von E-Mailing. Da solche Seiten viele E-Mail-Anfragen bekommen, lohnt ein Blick auf den Aufbau dieser Seite. Wenn Sie das Logo des Shops in der passenden Größe und die E-Mail mit allen relevanten Informationen ausschmücken, hat der Betreiber dieser Webseite kaum mehr eine Chance, Ihrer E-Mail zu entgehen. Ist dieser Code ersteinmal in einem solcher Dienste gelistet, wird der Wettbewerber des Dienstes auch den Gutschein-Code sehen und ggf auch gleich bei sich einbauen! Das schafft eine Kettenreaktion, von welcher Shopbetreiber unbedingt profitieren sollten.

Auch die Endverbraucher haben etwas davon – Sie finden Shops, bei denen Sie sparen können!

Gutscheine und weiter denken…

Je nachdem, wie die Zielgruppe des Shops definiert ist, stellt sich die Frage, ob der Kunde eines Tages von alleine zurück kommt und wieder im Onlineshop für Umsatz sorgen wird. Nur die wenigstens Onlineshops könnten ohne Stammkunden überhaupt auskommen. Lediglich die Preisaggressivsten, mit einem hohen Markteinfluss, sind so in der Lage langfristig Gewinne zu schreiben. So sollte immer das Ziel sein, die Kunden an den Shop zu binden.

Tipp vom ShopTrainer.de-Team: Gutscheine immer als Beilage in die Verpackung der Ware zu legen. Das schafft Vertrauen und vor allem Bindung. Der Kunde hat bei einem Wiederkauf die Möglichkeit Geld zu sparen oder sogar den Gutschein an Freunde oder Verwandte weiterzugeben (wer in Ihrem Shop mit diesem Gutschein einen Mehrwert erzielt, spielt für den Shopbetreiber nur eine untergeordnete Rolle). Diese Idee könnte man auch mit einer Kunden-werben-Kunden-Aktion verbinden um weitere Synergieeffekte zu erzielen.

Gutschein Beispiele

  • Versandkostenfreie Lieferung
  • 5% Rabatt
  • 10% Rabatt bei Bestellung per Vorkasse
  • Lege 2 Produkte in den Warenkorb und bekomme eine Überraschung
  • Kaufe 3, bezahle nur 2 Produkte

Fazit

Gutscheine sind sehr gute Umsatzmotoren, welche die Kunden bei Laune halten. Ohne diese und das zeigt auch die Auswertung im shopbetreiber-Blog.de – macht das Shoppen für den Endverbraucher weniger Spaß und dieser erzielt im Schnitt einen niedrigeren Warenkorb-Durschnitt. Mit dem gezielten Einsatz der Gutschein-Codes ist es relativ einfach den Umsatz des Shops zu vergößern.

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Über Tom Adebahr

Ich brenne für den E-Commerce und habe das Glück in einem spannenden Internet-Unternehmen in leitender vertrieblicher Position angestellt zu sein. Ein Faktor für meine überdurchschnittliche Motivation war schon immer meine Einstellung zur Arbeit. Ich habe viel Freude an dieser und genieße es, ins Büro zu fahren und das eigene Wissen um das meiner Kollegen zu ergänzen, um im Team effizient und erfolgreich zu sein.

18 Gedanken zu „Gutscheine in Onlineshops

  1. Stefan Hartmann

    Ein weiterer interessanter Artikel zum Trend-Thema Gutscheinmarketing! Gefällt mir sehr gut. Es ist schön zu sehen dass sich nun immer mehr Blogs – mit Bezug zu Shopbetreibern -direkt hiermit beschäftigen. Die Auswertungen im Shopbetreiber-Blog waren ja auch schon sehr wertvoll. Richtig eingesetzte Gutscheine können den Shopabsatz auf jeden Fall enorm und nachhaltig steigern. Allerdings machen aus meiner Sicht derzeit noch viele Shopbetreiber fatale Fehler, weil man beispielsweise den an einen Gutschein gekoppelten Mindestbestellwert künstlich erhöht. Das kommt bei den Kunden sehr schlecht an und entsprechend wird der Erfolg des Gutscheins nicht einsetzen. In unserem Gutscheinverzeichnis veröffentlichen wir solche Gutscheine mittlerweile auch nicht mehr gerne. Mich wundert, dass hier noch keine Kommentare von Shopbetreibern zu lesen sind, wäre doch sehr interessant…

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  2. Gutscheinco24

    Hallo,
    erstmal vielen Dank für den Beitrag, der mir an sich gut gefällt. Wäre schön gewesen, wenn Ihr auf ein paar mehr Gutschein-Portale hingewiesen hättet. Es gibt nämlich nicht nur die 3 genannten 😉

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  3. Baseline

    Hallo, auch mich würde eine ausführliche Liste mit Gutschein Portalen interessieren. Wie sind denn die Erfahrungen mit dem direkten Anschreiben von den Betreibern?
    Gruß Sebastian

    Antworten
  4. Pingback: Gutscheine als Umsatz-Katalysator für Online-Shops » e-Commerce Blog | dbu Unternehmensberatung GmbH, Karlsruhe | Exzellenz in Kundenorientierung.

  5. Pingback: Setzen Sie auf Gutscheine? | ESTUGO.net Webhosting

  6. Silvan Dolezalek

    Hallo,
    eine weitere Möglichkeit weitere Umsätze im Onlineshop zu generieren ist, diese im Shop selbst zu verkaufen. Viele Leute sind nämlich recht kurzentschlossen, was die Kreativität beim Geschenke kaufen anbelangt. Dh. es fällt meist den Herren der Schöpfung am Abend vor dem Geburtstag ein 🙂
    Dann kann man in vielen Onlineshop PDF Gutscheine kaufen, selbst ausdrucken, nett verpacken und bei der Freundin oder Frau punkten. Für den Onlineshop bedeutet das erstmal: optimalen Cashflow bei gleichbleibendem Lagerbestand, da die Gutscheine meist nach Monaten erst eingelöst werden.

    Wir haben für diesen Zweck eine eigene Speziallösung entwickelt, um Gutscheine im Shop online verkaufen zu können.
    Viele Grüsse,
    Silvan

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  7. Shisha Shop

    Guter Artikel. Allerdings verlangen einige Portale offensichtlich eine Gebühr für das Aufnehmen von Gutscheinen oder nehmen keine Codes auf, sondern fügen nur die von Partner selbst hinzu.
    Wenn man bei google aber gutschein portal eingibt wird man recht schnell fündig 😉

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  8. Pingback: Vorsicht bei Gutscheinen › ESTUGO.net Webhosting

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