Magento Go geht offline 2015

Bye Bye Magento Go

Es war doch irgendwie abzusehen, zu wenig wurde über Magento Go berichtet, zu wenig Impulse hat es gegeben und ich selbst kannte nicht eine einzige „Success Story“ zu diesem Produkt, geschweige denn jemals von einer gelesen zu haben.

Nun hat sich eBay dazu entschieden die SaaS Version von Magento bezeichnet als „Magento Go“ einzustellen und final noch bis zum 01. Februar 2015 zu supporten. Magento Go ging ursprünglich im Jahre 2011 an den Start und hatte als Ziel insbesondere den SMB Markt zu adressieren, die mit der open Source Version weniger abgedeckt wurden.

We’ve made the difficult decision to shut down Magento Go on February 1, 2015. Your store will not be affected during the Holiday shopping season – it will continue to operate and perform normally, and Magento will continue to provide customer service until February 1, 2015.
Quelle: http://go.magento.com/

Die Bestandskunden müssen sich nun recht schnell nach einer neuen Lösung im Markt umschauen. Migrationen von einem System zum Anderen sind häufig nicht so trivial und sorgen meist für viele Reibungspunkte zwischen Shopbetreiber, Agenturen und Shopanbieter.

Onlineshop wechseln von Magento Go

Naheliegend wäre ein Wechsel von Magento Go zu Magento als Open Source Variante. Doch wer einmal die Vorzüge eines SaaS Produktes genießen durfte, wird sich schwer tun und auf eine Open Source Lösung zurückzugreifen. Finanziell ist es eine andere Hausnummer, der Shop muss aufgesetzt, gehostet, gewartet, designed und geupdated werden, oft über externe Dienstleister, die sich das entsprechend bezahlen lassen. Insbesondere hört man immer wieder, dass Agenturen im Bereich Magento sich den sehr lange aber langsam abflachenden Hype um Magento gut bis zu gut bezahlen lassen. Dies ist natürlich nicht immer der Fall, etablierte Agenturen wie beispielsweise die Firma Techdivision werden sicher ein faires Preis/Leistungs-Verhältnis anbieten.

Onlineshops SaaS

Wirklich große und international vertretene SaaS im Bereich Onlineshops sind im verlinkten Artikel oben neben BigCommerce auch Volusion, Shopfiy und ePages. ePages selbst ist von denen in Europa der wohl stärkste Vertreter und vertreibt die Onlineshops mitunter auch als Whitelabel-Modell über beispielsweise 1&1, Strato, BT und der deutschen Telekom.

Wer sich einen Überblick zu Magento Agenturen in Deutschland verschaffen möchte, für den könnte magshopping.de ein guter Anlaufpunkt.

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Über Tom Adebahr

Ich brenne für den E-Commerce und habe das Glück in einem spannenden Internet-Unternehmen in leitender vertrieblicher Position angestellt zu sein. Ein Faktor für meine überdurchschnittliche Motivation war schon immer meine Einstellung zur Arbeit. Ich habe viel Freude an dieser und genieße es, ins Büro zu fahren und das eigene Wissen um das meiner Kollegen zu ergänzen, um im Team effizient und erfolgreich zu sein.

3 Gedanken zu „Bye Bye Magento Go

  1. Pingback: Magento-Neuigkeiten der Wochen 27/28 2014

  2. Silvan

    Danke für die News! Eine Migration ist auch zum SAAS Shopkonzept zu Mietshop.de möglich. Interessenten können hier 6 Monate kostenlos einen Shop betreiben und die Daten vom Anbieter zaunz übernehmen lassen.

    Antworten
  3. Michael

    Allgemein scheint der Hype um Magento vergangen zu sein. Mit der Einstellung der SAAS Variante wird letztendlich nur die Aussage befeuert, dass es sich bei Magento um ein unzuverlässiges System handelt, auch gerade was das Thema „Langlebigkeit“ und Co angeht. Shopbetreiber, die mit Magento Go arbeiteten werden sicherlich zu einem anderen SASS-Anbieter wechseln, einfach da ein anderes Kostenmodell erwartet wird. So zumindest meine Vermutung.

    Antworten

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