Shopping.de – Unister stellt sich gegen Amazon

Was in diversen Blogbeiträgen schon heftigst diskutiert wurde, möchten wir hier nochmal zusammenstellen, bzw. aufgreifen.

Im Jahre 2008 hat die Firma Unister die Url shopping.de als teuerste Domain Deutschlands für 1,96 Millionen Euro erworben. Viel Geld für eine Domain werden die meisten denken –  die Gebühren für diese Domain werden sich aber auch schnell amotarisieren können.

Die Firma Unister betreibt mehrere Portale im Internet, unter Anderem auch das Produkt- und Preisvergleichsportal preisvergleich.de und steht damit in Konkurrenz zu den Marktführern Guenstiger.de, Idealo.de und Preissuchmaschine.de.

Damit schien es nicht genug zu sein und Unister kaufte  2008 die Domain shopping.de. Vermutlich haben alle gedacht, dass dort auch ein Produkt- und Preisvergleichsdienst entstehen würde. Unister entwickelte knapp ein Jahr lang an einem anderen neuen „Schlachtschiff“, einem Onlineshop, bzw. einem Kaufhaus, welches sich vermutlich in die Richtung Amazon entwickeln soll.

Zumindest mit der Optik zeigt Unister gegenüber Amazon, dass Sie es ernst meinen:

Genau wie bei Amazon Marketplace, können Händler Ihre Produkte auch dort einstellen und verkaufen. Eingebunden werden können alle Produkte, die bereits im Portal angeboten werden oder die Produkte, die über ISBN oder Herstellernummer verfügen. Auch bietet das Portal eine API für eine optimirte technische Anbindung an. Die Kosten für die Händler können über einen Online-Kalkulationsrechner berechnet werden.

2 Gedanken zu „Shopping.de – Unister stellt sich gegen Amazon

  1. Israel Strobel

    Da bin ich ja mal gespannt. Das System macht einen relativ soliden Eindruck.

    Interessant ist aber, daß man bei Shopping.de den Konkurrenz-Filter bei Google AdSende wohl nicht bedienen kann:

    In der Kategorie Bücher bekomme ich bei shopping.de folgende Werbung angezeigt:
    „Bücher bei Amazon.de Größte Auswahl an Büchern. Jetzt portofrei bestellen!Amazon.de/buecher“

    SO wird das nicht klappen 🙂

    Insgesamt ist es auch befremdlich die Kunden mit Werbung abzulenken. Primäres Ziel sollte es ja sein, daß ein Checkout statt findet und daß man nicht zu anderen Seiten (auch noch von der Konkurrenz) weitergeleitet wird!

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