Wird Quelle E-commerce Softwaredienstleister

Spannender hätte der Bericht der Kollegen von handelskraft.de kaum ausfallen können – erst die Nachricht, dass Quelle innerhalb der ersten 4 Tage knapp 1000 Handelspartner für die neuen QStores gefunden habe. Dies  zumindest wurde von Quelle-Projektleiter Marc Schmid an Peter Höschl von shopanbieter.de herangetragen.

Hinzu kam der Aspekt, dass es so auszusehen scheint, dass das längerfristige Ziel von Quelle ein weit aus größeres sei… Wird Quelle neuer  Dienstleister für den E-Commerce bereich der Professionelle Onlinehändler?

Quelle könnte mit diesem Schritt auch das Hosting und die Logistik für andere Onlinehändler übernehmen. Quasi eine zweite Version von Amazon. Ebenfalls würde sich für Shop-Einsteiger anbieten, so schlussfolgert Höschl, auch die komplette Zahlungsabwicklung von Quelle übernehmen zu lassen.

Gerüchten zu Folge haben wir schon vor einem halben Jahr gehört, dass Amazon, genau die Produkte im eigenen Sortiment  aufnimmt, die bei Amazon Marketplace-Kunden extem gut laufen. Vom Prinzip haben aber alle Marktplatzanbieter und Shopverbundsysteme die Möglichkeit – wir nennen es mal Schlupfloch – die Händler zu prüfen und genau über diesen General-Checkout zu sehen, welche Produkte gut verkauft werden und welche nicht. Plentymarket, Tradoria, Amazon, Afterbuy und Quelle verfügen derzeit über einen Zentralen Checkout-Prozess. Ob diese Dienste dies ähnlich wie Amazon vorhaben bleibt anzuwarten.

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Über Tom Adebahr

Ich brenne für den E-Commerce und habe das Glück in einem spannenden Internet-Unternehmen in leitender vertrieblicher Position angestellt zu sein. Ein Faktor für meine überdurchschnittliche Motivation war schon immer meine Einstellung zur Arbeit. Ich habe viel Freude an dieser und genieße es, ins Büro zu fahren und das eigene Wissen um das meiner Kollegen zu ergänzen, um im Team effizient und erfolgreich zu sein.

3 Gedanken zu „Wird Quelle E-commerce Softwaredienstleister

  1. hans-hermann

    Situation: Ich will mehr verkaufen. Hab aber keinen Bock/keine Zeit/keine Ahnung wie!

    Lösung(?): Ich geh zu den großen Anbietern (siehe oben). Die haben ja alles was ich brauche. (Mit Speck fängt man Mäuse.)

    Ergebnis: Die kassieren anfangs ca. 10% + diverse Gebühren. Dann bieten sie meine Artikel günstiger, als ich es kann. (durch bessere Einkaufskonditionen, besseres Marketing, besseres SEO).

    Fazit: Bin platt gemacht worden, durch eigenen Aktionismus.

    Nur die allerdümmsten Kälber, wählen Ihren Metzger selber.

    hanshermann

  2. hans-hermann

    Was ich sagen wollte: Onlineshops machen Arbeit, sehr viel Arbeit, Wettbewerb beobachten, Artikel-Content, Themen-Content, On-Page-Optmierung, Off-Page-Optimierung, Feeds, Postings und, und, und …
    Aber vor Alledem lesen, lesen, lesen …

    Dann kann man sich auch in hart umkämpften Märkten platzieren oder eigene Nischen ausbauen.
    Betreibe selbst 3 Shops mit ca. 3 Bestellungen pro Tag. Kann davon leben. Kenne aber auch Shops, die binnen 3 Monaten nur eine kleine Testbestellung hatten. Obwohl der Betreiber seine Emails mehrmals täglich checkt 😉

    Also lesen und hier gleich anfangen damit.
    hanshermann

  3. Sebastian

    Stellt sich halt noch die spannende Frage, inwiefern Quelle zu spät diesen Weg gegangen ist und ob das damit nur ein letztes Zucken war?

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