Amazon verkauft Lebensmittel

Amazon kennt jeder und jeder liebt Amazon – nicht nur aufgrund der extrem kurzen Lieferzeiten. Nun scheint Amazon seine Zielgruppe ausweiten zu wollen.

Wir alle werden immer fauler, das sieht man nicht nur an den stark steigenden Körpermaßen unserer Gesellschaft, vor allem auch bei jungen Menschen, sondern unter anderem oft auch im Freundes- und Familienkreis. Viele leben und arbeiten online, gehen kaum noch zum Einkaufen in Shopping-Center. Der Klick-Kauf stellt einen größeren Reiz dar, als das eigentliche Shoppen in klassischen Warenhäusern und Modeboutique.

Um noch mehr Kunden für sich gewinnen zu können, diversifiziert Amazon das eigene Sortiment und integriert über weitere Partner Lebensmittel. Das bereits online zu erreichende, aber noch im Beta-Stadium befindende Sortiment, erstreckt sich von Wein, Müsli bis hin zu Pasta und hat Einiges zu bieten. Mit dieser Erweiterung sollten auch die Aldi-, Toom- und Famila-Muffels sensibilisiert werden – von zu Hause aus zu shoppen. Willkommen im Sommermärchen 2.0.

Ohne Partner geht auch das nicht, so hat Amazon namenhafte Onlineshops wie froodies.de, gourmondo.de akquiriert.

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Über Tom Adebahr

Ich brenne für den E-Commerce und habe das Glück in einem spannenden Internet-Unternehmen in leitender vertrieblicher Position angestellt zu sein. Ein Faktor für meine überdurchschnittliche Motivation war schon immer meine Einstellung zur Arbeit. Ich habe viel Freude an dieser und genieße es, ins Büro zu fahren und das eigene Wissen um das meiner Kollegen zu ergänzen, um im Team effizient und erfolgreich zu sein.

6 Gedanken zu „Amazon verkauft Lebensmittel

  1. Josef Reisz

    Und ich hab mich schon gewundert, als mich auf der Startseite eine Chipstüte „begrüßt“ hat. 🙂

    Interessant, welche Expansionsstrategie Amazon an den Tag legt.

    Während der Tenor heutzutage ist, sich in speziellen Nischenmärkten zu positionieren und das als seine Stärke herauszustellen, wählt Amazon den anderen Weg und möchte in ein paar Jahren vermutlich Komplettanbieter sein.

    Und dann gibt’s auch wieder 20% auf Tiernahrung. 🙂

    Ich bin gespannt, ob sich diese Strategie als positiv oder negativ herausstellt.

    Ich könnte mir vorstellen, dass Amazon es als Komplettanbieter schaffen kann.
    Andererseits kann ich mir genausogut vorstellen, dass die Breite des Sortiments zum Eigentor werden könnte. 😉

  2. JCG (naturkost.com)

    > wählt Amazon den anderen Weg und möchte
    > in ein paar Jahren vermutlich
    > Komplettanbieter sein.

    Nicht direkt, da weite Teile des Komplettanbieters Amazon ja durch Dritte abgewickelt werden, während Amazon lediglich seine technische Plattform und die Bekanntheit derselben dafür bereitstellt („Marketplace“-Konzept).

    Nur so kann Amazon ein solcher „Bauchladen“ mit Mega-Sortiment sein. Und das auf sicherlich äußerst lukrative Weise, wenn ich mir die Provisionen so ansehe – während besagte Dritte die eigentliche Arbeit erledigen. 😉

  3. Gerda

    Ich habe dort auch mal eine Bestellung aufgegeben. Von den Preisen her gibt es keine große Differenz, allerdings fand ich es nicht so gut, dass die Lieferung und mehreren Teillieferungen erfolgte. Ansonsten war der Service ganz ok.

  4. Pingback: Neuer Hype um Lebensmittel-Bestellungen im Internet » e-Commerce Blog | dbu Unternehmensberatung GmbH, Karlsruhe | Exzellenz in Kundenorientierung.

  5. Rebecca

    Es gibt sicherlich ein für und wider. Allerdings kauf ich Lebensmittel und Weine immer noch lieber beim Händler meines Vertrauens.

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