Archiv der Kategorie: Suchmaschinenmarketing

Adwords nun aber richtig

Um die Effektivität des eingesetzten Klickbudgets von AdWords Kampagnen zu erhöhen ist eine professionelle stetige Optimierung der AdWords Kampagnen notwendig. Die AdWords Anzeigenplätze werden nicht nach einem reinen Auktionsverfahren vergeben und so können insbesondere E-Commerce Unternehmen durch regelmäßige Optimierung die Kosten pro Bestellung senken und dabei sogar den Umsatz erhöhen.

Die AdWords Optimierung kann man nicht „nebenbei“ durchführen, sondern sollte von AdWords Spezialisten mit Know How und Erfahrung durchgeführt werden. Als Online Shopbetreiber steht man dann vor der Wahl dieses Know How einzukaufen, aufzubauen oder das Adwords Management an eine externe AdWords Agentur auszulagern.

Bei der Auswahl einer professionellen AdWords Agentur sollte neben kurzen Vertragslaufzeiten, Zertifikaten und Referenzen auch auf die möglichen Vergütungsmodelle geachtet werden. Nachfolgend einige AdWords Agentur Vergütungsmodelle, die insbesondere für Online Shops interessant sind.

Erfolgsbasierte AdWords Agentur Vergütung

Erfolgsbasierte Vergütungen bedienen ein breiteres Spektrum und können demnach sowohl Umsatz, als auch Conversion- oder Gewinnabhängig sein. Vorteil an diesen Vergütungsmodellen ist, dass AdWords Agenturen durch den Leistungseinbezug die Motivation und den Ansporn haben noch besser zu arbeiten um die Leistung der AdWords Kampagnen und daraus folgend natürlich auch den Umsatz des Online Shops zu steigern. Für beide Parteien entsteht also eine Win-Win Situation. Aufgrund der Messbarkeit des Erfolgs in Erfolgsorientierten Modellen ist diese Art der Entlohnung die optimalste Lösung für Online Shopbetreiber.

Voraussetzung für erfolgsbasierte AdWords Agentur Vergütungsmodelle ist die enge Zusammenarbeit zwischen Agentur und E-Commerce Unternehmen. Das Unternehmen muss der Agentur sensible Informationen zu Umsatz, Bestellungen und je nach Modell sogar Gewinn-Margen preisgeben.

Bei erfolgsabhängigen Vergütungen ist es wichtig im Vorfeld Richtwerte mit der jeweiligen Agentur zu besprechen, die es gilt einzuhalten. So kann man z.B. die maximalen durchschnittlichen Kosten pro Bestellung als Richtwert definieren.

Nachfolgend einige Möglichkeiten zur erfolgsbasierten Vergütung einer AdWords Agentur:

Conversionabhängige Agentur Vergütung

Die conversionabhängige AgenturVergütung basiert auf der rein quantitaviven Anzahl der über die Adwords Kampagnen generierten Bestellungen. Die AdWords Agentur bekommt in diesem Fall einen vorher ausgemachten fixen Betrag pro Bestellung. Vorteil für den Kunden bei dieser Art der Vergütung ist, dass der Agentur nur quantitative Informationen zu den generierten Bestellungen vorliegen müssen. Nachteil ist die fehlende qualitative Bewertung der generierten Bestellungen. Bei stark schwankenden Warenkörben kann es vereinzelt zu einem Verlust führen.

Umsatzabhängige AdWords Agentur Vergütung

Bei der umsatzabhängigen Agentur Vergütung ist die Summe der über AdWords generierten Warenkorbwerte die Grundlage. So kann ein bestimmter Prozentsatz des Warenkorbwerts als Agentur Vergütung festgelegt werden. Der Vorteil ist, dass man sich an der durchschnittlichen Gewinnmarge orientieren kann. Nachteil ist, dass die Agentur Einblick in Umsätze bzw. Warenkorbwerte bekommt.

Grenzen der erfolgsbasierten Vergütung

Durch erfolgsbasierte Agentur Vergütungsmodelle übernimmt die Agentur einen großen Teil des Risikos beim Misserfolg der AdWords Kampagnen. Eine professionelle AdWords Agentur kann relevanten Traffic für einen Shop erzeugen aber jede Branche ist anders und jeder Online Shop performt anders.

Deswegen werden sich nur die wenigstens AdWords Agenturen gleich vom Beginn auf derartige Vergütungsmodelle einlassen, da die Vorleistung zu hoch wäre. Set Up kosten oder Mischkalkulationen für eine mehrmonatige Testphase sind dann ein Weg das Risiko auszugleichen. In dieser Testphase muss der Traffic analysiert werden und wenn notwendig Optimierungen an der Usability z.B. am Bestellprozess vorgenommen werden, um die Conversionrate zu steigern. Dies bedarf leistungsstarker Web Analytics Anwendungen.

Erst wenn beide Seiten Ihre Hausaufgaben gemacht haben, steht erfolgsbasierter AdWords Agentur Vergütung nichts mehr im Weg.

Über den Autor

Olaf Kopp ist Inhaber der AdWords Agentur SEM Deutschland, die sich auf das professionelle Management und Optimierung von AdWords Kampagnen spezialisiert.Zuvor arbeitete Olaf Kopp als Online Marketing Manager in diversen E-Commerce Unternehmen. Zudem schreibt er in seinem Online Marketing Beratungs Blog und für das t3n Magazin über die Themen Suchmaschinenmarketing und Social Media. An der IHK Hannover leitet der bekennende SEM Fan regelmässig AdWords Seminare.

Google Algorithmus für Onlineshops

In Anlehnung an die Blog-Kollegen seo-united.de und techdivision.com und derer Blogbeiträge vom 05. Januar 2010 möchten wir hier gerne noch ein paar Tipps zur Bedeutung von Google beisteuern und noch ein paar Tipps zur Suchmaschinenoptimierung für Shop-Betreiber geben.

Klar, Google und Google-Traffic ist nicht alles – jedoch sollten Onlineshop-Betreiber jeden noch so erdenklichen Traffic aufsaugen und irgendwie für sich nutzen. Bei unseren Kunden bedeutet der Google-Traffic teilweise mehr als 60% Zuwachs – wir wären also wirklich bescheuert,  wenn wir als Dienstleister dem Kunden keine Tipps zur Optimierung des Shops hinsichtlich Google empfehlen würden. Letzendlich bedeutet mehr Traffic mehr Umsatz – auch wenn mehr Umsatz nicht immer auch mehr Gewinn bedeutet, lohnt es sich doch mit Google auseinanderzusetzen und wenigstens die Basis im Shop richtig zu konfigurieren. Synergieffekte entstehen an vielen Punkten, bei denen wir es gar nicht vermutetet haben und auch niemals vermuten würden. Daher ist Traffic im allgemeinen GUT! Mehr Traffic also umso besser… Google ist die Macht und genau das zeigt der Beitrag von seo-united.de – ohne Google geht es auch im E-Commerce nicht und so ist hier und heute diese Suchmaschine einer der wichtigsten Hebel im E Business.

Es ist wirklich schon nicht ganz so einfach seine Onlineshop-Kunden zum Linktausch zu animieren. Ist dieser Part geschafft atmet man durch, es folgt aber gleich die 2. Hürde… wie wird das denn nun mit dem Shop-Betreiber verrechnet? Ist auch diese genommen und der Spaß, Umgang und die Freude mit diesem  Kunden 😉 noch gewährleistet, so gibt es viel grundlegendere Dinge und Tipps, die man jedem Shop-Betreiber nur raten kann. OK – die Praxis sieht auch anders aus, aber es sind manchmal auch die einfachen Dinge… Nachfolgend nun einige Anfänger-Tipps, die somit leicht zu verstehen sein sollten (Zielgruppe: Shop-Betreiber und Startup-E-Commerce-Berater), sowie auch rudimentäre Rahmenbedingungen, die dafür sorgen, dass der Onlineshop mit einigen Schlüsselwörtern und vor allem Produkten weiter oben bei Google gelistet wird. Danke an dieser Stelle ans Team von techdivision.com, die eine prima Vorlage und eine gute Übersetzung aus dem Englischen geliefert haben. Nun aber:

inhaltlich leicht zu verstehende Ranking-Faktoren für Onlineshops

  • Alter der Domain
    • je älter die Domain, desto höher die Gewichtung
  • Inhaber der Domain (Wie viele Eigentümerwechsel gab es?)
    • wurde eine Domain mehrfach verkauft und haben häufig Inhaberwechsel stattgefunden, ist es schon fast logisch, dass das Google schlechter bewertet
  • Schlüsselwörter in der Domain
    • wenn wir Schuhe verkaufen und die Onlineshop-Adresse (URL) „fritziundharry-schuhe.de“ heisst, ist das allemal wertvoller als „maxiundhaus.de“
  • URL-Struktur
    • verwenden wir clean-urls ist es besser als wenn wir keine integriert hätten und der Aufbau der URLS wie folgt aussehen würde
  • HTML-Struktur
  • Menge an Inhalten (Text versus HTML)
  • Anteil an textuellen Inhalten (ohne Links, Bilder, Code usw.)
  • Einzigartigkeit
    • Hier geht es für uns in erster Linie um Produktbeschreibungen. Viele Shop-Betreiber kopieren die Beschreibungen der Hersteller, ist ja auch logisch und geht schneller, als alles selber zu tippen. Nur genau an diesem Punkt liegt der Hase begraben. Google erkennt sehr wohl selbstgeschriebene Produktbeschreibungen und wertet diese höher als die der Shops, die über die gleichen Beschreibungen verfügen. Fleiss zahlt sich aus!
  • Anzahl der internen Links auf eine Seite
    • Hier zählen wir vor allem folgende hinzu
      • Bestseller
      • Neue Produkte
      • Sitemap
      • Herstellerliste
      • Alle Produkte
      • Alle Kategorien
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  • Lesbarkeit der Seiteninhalte
    • Was für das menschliche Auge nicht gut lesbar ist, wird google auch nicht perfekt lesen können….
  • Ladezeit der Seite
    • Die Google-Bots können nicht unendlich viel Inhalt aufnehmen. Je schneller sie etwas einlesen können, desto besser.
  • On-Page-Faktoren zur Vertrauensbildung (z.B. Über Uns-Seite, korrekte Rechtschreibung und Grammatik, Meiden von Wörtern aus bestimmten Bereichen, vollständige Kontaktdaten)
    • Spricht für sich – ein Onlineshop der diese Dinge nicht befolgt, sollte auch keine Ware im Internet vertreiben – da sind wir hart!
  • Anzahl ausgehender Links (pro Domain)
  • Anzahl ausgehender Links (pro Seite)
  • Qualität der Seiten, auf die verlinkt wird
    • Das ist auch der Grund, weshalb Linktausch eben auch nicht Linktausch ist. Quantität hat nur bedingt etwas mit Qualität zu tun.
  • Relevanz der ausgehenden Links
  • Links auf 404- und andere Fehlerseiten
    • Hierfür gibt es sogar kostenlose Tools. Diese prüfen, ob es Fehlerseiten in Onlineshops gibt oder eben auch nicht! 404 Fehler sind ein Feind des Kunden!
  • gekaufte Links
    • Das ist doch auch nicht schön! Wer braucht denn gekaufte Links?!
  • verkaufte Links
    • siehe „gekaufte Links“
  • als Spammer bekannt (Kommentare, Foren, anderer Link-Spam)
    • So etwas findet man von Onlineshop-Betreibern wirklich sehr selten – gut so!
  • Registrierung der Domain bei den Google Webmaster Tools
    • Das findet Google selbsverständlich prima 🙂
  • Verwendung der Domain in Google AdWords
    • Das findet Google selbsverständlich prima 🙂
  • Verwendung der Domain bei Google Analytics
    • Das findet Google selbsverständlich prima 🙂

Interessant ist vor allem eines – Google ist schlau und viele Ranking-Faktoren beruhen auf gesundem Menschenverstand. Verserten wir uns in die Lage von Google, wir würden viele Dinge sehr ähnlich gestalten.

Bitte auch nicht vergessen, dass man durch paralleles Bloggen Google noch mehr Futter zum Crawlen geben kann.