Archiv der Kategorie: Shopverbundsysteme

Marktplatz

Marktplatz als Begrifflichkeit war auf einmal da! Wo es genau hergekommen ist, können wir in diesem Moment nicht darstellen. Aber ein Marktplatz kann man beschreiben, in der Hoffnung, dass wir es etwas besser verstehen. Das Wort Marktplatz kommt vermutlich aber von dem Markt – also, den zusammenbringen von Anbieter und Kunden. Viele kleinere Händler stellen Ihre Ware auf einem Marktplatz aus und bieten Sie somit dem Kunden an.

Die Besucher eines Marktplatzes können aus einem breiten Angebot wählen, Produkte vergleichen und direkt mit den Anbietern sprechen und deren Produkte kaufen. Im B2B-Segment (Firmen kaufen bei Firmen) hat sich das Marktplatzprinzip bereits fest als Begrifflichkeit etabliert.

Im Verbraucher-Bereich ist das Prinzip eher bekannt durch Online-Auktionshäusern, wie Ebay. Im Gegensatz zu Produkt- und Preisvergleichsseiten bietet der Marktplatz den Vorteil, dass man hier die gewünschten Produkte auch sofort einkaufen kann. So profitieren die Käufer und wir als Händler davon. Der Clou ist ebenso, dass es nur eine zentrale Anmeldestelle gibt und mit dieser bei allen Kunden einkaufen kann. Ähnlich also einem Handelsvertreter, dem man einen Auftrag erteilt und Rechte zum Verkauf einräumt, kann man hier mit dieser Anmeldung bei allen Anbietern einkaufen. Der Marktplatzbetreiber wirkt oftmals als unabhängiger Dienstleister und sorgt für Sicherheit und Zuverlässigkeit.

Beispiele von Marktplätzen

Wird Quelle E-commerce Softwaredienstleister

Spannender hätte der Bericht der Kollegen von handelskraft.de kaum ausfallen können – erst die Nachricht, dass Quelle innerhalb der ersten 4 Tage knapp 1000 Handelspartner für die neuen QStores gefunden habe. Dies  zumindest wurde von Quelle-Projektleiter Marc Schmid an Peter Höschl von shopanbieter.de herangetragen.

Hinzu kam der Aspekt, dass es so auszusehen scheint, dass das längerfristige Ziel von Quelle ein weit aus größeres sei… Wird Quelle neuer  Dienstleister für den E-Commerce bereich der Professionelle Onlinehändler?

Quelle könnte mit diesem Schritt auch das Hosting und die Logistik für andere Onlinehändler übernehmen. Quasi eine zweite Version von Amazon. Ebenfalls würde sich für Shop-Einsteiger anbieten, so schlussfolgert Höschl, auch die komplette Zahlungsabwicklung von Quelle übernehmen zu lassen.

Gerüchten zu Folge haben wir schon vor einem halben Jahr gehört, dass Amazon, genau die Produkte im eigenen Sortiment  aufnimmt, die bei Amazon Marketplace-Kunden extem gut laufen. Vom Prinzip haben aber alle Marktplatzanbieter und Shopverbundsysteme die Möglichkeit – wir nennen es mal Schlupfloch – die Händler zu prüfen und genau über diesen General-Checkout zu sehen, welche Produkte gut verkauft werden und welche nicht. Plentymarket, Tradoria, Amazon, Afterbuy und Quelle verfügen derzeit über einen Zentralen Checkout-Prozess. Ob diese Dienste dies ähnlich wie Amazon vorhaben bleibt anzuwarten.

Tradoria

Tradoria ist eine Shopping-Mall, ein Marktplatz, ein Shopverbundsystem und ein Onlineshopanbieter zugleich. Durch die Funktionen, wie „Shopübergreifender Bestellvorgang“, Käuferschutz durch Treuhandservice, „Ein Kundenkonto für alle Shops“, „Ein kostenloser Käuferschutz garantiert Ihnen höchste Sicherheit für Ihren Online-Einkauf“ hört sich dieses System besonders spannend an.

Ein kurzes Test ergab, dass die Shops alle samt sehr usabilityfreundlich sind und es vermutlich zu nur sehr wenigen Kaufabbrüchen im Shop-System selbst kommen würde. Somit stimmt die Basis selbst vermutlich schon. Jedoch ist zu bedenken, dass Tradoria auch eine Shopping-Mall/Markplatz ist und so, in diesem Portal auch viele User unterwegs sind, die gerne etwas kaufen wollen. Mit der Erstellung des Shops hat man auch per Knopfdruck die Möglichkeit in diese Mall integriert zu werden, so dass man diesen Vertriebskanal zusätzlich nutzen kann. Die Administratonsoberfläche des Onlineshops ist sehr gründlich aufgebaut und hat viele Funktionen. Der Clou aus der Perspektive von Tradoria ist vermutlich der Bestellprozess. Durch die Art des übergreifenden Bestellprozesses hätte Tradoria rein technisch gesehen, stets die vertriebsrelevanten Zahlen aller Shops griffbereit. Wie Sie diese einsetzen bleibt abzuwarten. Hier ein Bild, wie so etwas in einem Shop aussieht – Der Brandingeffekt mit dem eigenen Shop ist nicht mehr gegeben:

Gut durchdacht ist die übergreifendene Trusted-Shop-Logo-Zertifizierung. Hier bedarf es als Onlineshopbetreiber keiner direkten Zertifizierung mehr mit Trusted-Shops und kommt aber im Genuss dieser Vorzüge, ohne direkt dafür zu zahlen.

Hier eine Übersicht der Gebühren:


Die Kosten scheinen sehr trasparent (siehe oben) und legitim zu sein, zudem scheint es auch eine Art Testphase zu geben.

Fazit: Wer wenig Ahnung von Programmierung von Onlineshops hat und auf der Suche nach einem spannenden System ist, mit dem man schnell und unkompliziert einen Shop generieren kann, der könnte bei Tradoria richtig sein. Der Bestellprozess ist durch die Bestellabwicklung über Tradoria gewöhnungsbedürftig und aus unserer Perpektive nicht das Optimalste, wenn es um einen Brandingeffekt und Neukundengewinnung für den eigenen Shop geht. Durch den Synergieeffekt über den Marktplatz kann es dennoch interessant sein.

banadoo

banadoo.de gibt Onlineshops die Möglichtkeit einer kostenlosen Werbeplatz in Form eines Banners und einer Shopinformationseite zu erhalten. Zusätzlich können per CSV-Export die eigenen Produktdaten aus dem Onlineshop an das Portal übermittelt werden. Kaufen User direkt von dieser Plattform aus, in unseren eigenen Onlineshop, fällt für uns eine Gebühr von 2,5% an banadoo.de an.

banadoo.de über sich selbst: „banadoo.de  ist die innovative Suchmaschine für alle Online-Shop-Betreiber, mit dem Sie jetzt die Besucherfrequenz Ihrer Internet-Filiale deutlich erhöhen und Ihre Absatzzahlen signifikant steigern können. Kunden und Interessenten betreten bei banadoo.de eine virtuelle Einkaufspassage und entscheiden sich dann, welches Geschäft sie besuchen möchten. Fast so wie in einem Einkaufszentrum in der realen Welt – nur dass unsere Passage an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr geöffnet hat und bequem von zu Hause aus begehbar ist!

Vorraussetzung für eine Listung: Setzen eines Backlinks im eigenen Onlineshop

plenty

Die Firma plentySystems GmbH gehört im letzten Jahr sicher zu den Aufsteigern im Bereich der Shopsystemanbieter. Seit Anfang 2009 bieten Sie sogar ein Shopverbundsystem, bzw. ein eigenen Marktplatz an. Dadurch ist es möglich, dass die plentyMarkets Nutzer nicht nur Ihre Artikel über den integrierten Webshop bei Onlineplattformen wie eBay, Amazon und Produkt- und Preisvergleichsdiensten integrieren können, sondern auch eine weitere Verkaufsplattform haben – das PlentyMarkets-System. Ein Link liegt uns zu dem Marktplatz leider noch nicht vor – auch haben wir keine Meinung über das System von den Onlineshopbetreibern einfangen können. Wir werden bemüht sein, dies entsprechend nachzuholen.

Qstores und Epages – Ein gutes Zusammenspiel

Qstores ist eine neue Plattform, die es ermöglicht, eine Auswahl Produkte von Quelle kostenlos über einen eigenen Onlineshop zu verkaufen. Dabei wirkt Quelle als Produktgeber und Logistiker im Hintergrund. Mit dem Onlineshopsystem Epages hat Quelle einen guten und soliden Kooperationspartner mit an Board. Epages selbst scheint sich im Markt der Mietshops mehr und mehr zu etabilieren und schafft es vor allem immer wieder mit interessanten großen Marken und Povidern ins Geschäft zu kommen.

Quelle kassiert per Abverkauf – somit ist es für einen Onlineshopbetreiber quasi mehr und minder sorgenfrei.
Hier findet Ihr die Teilnahmebedingungen. Vertragslaufzeiten scheint es nicht zu geben.

Beispielshops findet Ihr hier:

  • http://www.qstores.de/epages/camping-zelte.sf
  • http://www.qstores.de/epages/hundeexpert.sf
  • http://www.qstores.de/epages/warungdiskon.sf
  • http://www.qstores.de/epages/zweite-wahl.sf
  • http://www.qstores.de/epages/schoenerkaufen.sf

mylane

Mylane ist ein sehr junges in 2009 gestartetes Shopverbundsystem. Das gesamte System wirkt wie eine vernetzte Fußgängerzone und durch den Shop wirkt man dort sozusagen als Einkaufsladen mit.  Sie können den Laden/Shop frei konfigurieren – Design und Versandkosten, etc.  Durch die Transparenz bei den Gebühren macht dieser Dienst einen sehr soliden Eindruck. Generell gefallen uns Dienste sehr gut, die in Vorleistung treten und keine Einstiegsgebühren verlangen. Das zeigt – das dieses System langfristig an einer Qualität festhalten möchte.

Als zukünftiger Ladenbesitzer zahlen Sie keinen Grundgebühren, keine Einrichtungspauschale, der Vertrag ist jederzeit kündbar – es gibt somit keine Vertragslaufzeit. Der Dienst finanziert sich durch einen gestaffelte Umsatzbeteiligung von 1% – 5% auf Ihren durch den Laden/Shop generierten Umsatz – versteht sich aussserdem zuzuglich Ust.

Einer der Vorteile eines Shopverbundsystems ist, dass man ohne Know-How sehr zügig einen Online-Shop ergründen kann. Ohne weitere laufenden Kosten ist dieser Dienst wirklich eine gelungende Idee.

Der Grundstein für den neuen Laden ist also nur ein angemeldetes Gewerbe mit deutscher Niederlassung.

Fazit:
Ein Blick lohnt sich allemal und wir sind gespannt, was sich dadurch an Resultaten im hart umkämpften E-Commerce Markt ergeben wird. Denn Shopsysteme und Shopverbundsysteme gibt es zu genüge.