Kategorie-Archiv: Produkt- und Preisvergleichsdienste

Bilder Google Shopping Onebox

Google Shopping ist für Shopbetreiber wichtig

Es gibt immer noch eine Reihe von Shop-Betreibern, die das Potenzial von Google-Shopping (früher: Froogle) unterschätzen. Mittlerweile nutzen über 20.000 Händler aktiv Google-Shopping und generieren beachtliche Umsätze.

Ein Grund dafür ist sicherlich, dass Google Shopping immer häufiger in der Google Universal Search in der so genannten One-Box (siehe Screenshot) erscheint und der Nutzer für seine gezielte Suchanfrage relevante Ergebnisse erhält.

Google Shopping ist aktuell in 11 verschiedenen Ländern (Australien, China, Deutschland, Schweiz, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Niederlande, Spanien und USA) bereits verfügbar. Weitere Länder werden im Laufe der Zeit sukzessive hinzukommen.

Die Produktsuche von Google funktioniert anders als klassische Preissuchmaschinen. Google listet die Ergebnisse nicht nach Preis, sondern nach der Relevanz. Dabei steht das Produkt an vorderster Stelle, welches für die eigegebene Suchanfrage die größte Relevanz aufweist.

Wo liegen die Vorteile für Online-Händler?

  • Google Shopping ist kostenlos. Wer den Dienst nutzen möchte, benötigt lediglich einen Google-Account und muss sich separat im Merchant-Center einmalig anmelden.
  • Shop erhält qualifizierten Traffic
  • Neuer und lukrativer Umsatzkanal
  • Produktdatenfeed kann für erweiterte Adwords-Kampagnen (Products Ads) verwendet werden
  • Trafficwerte können über Merchant-Center eingesehen werden
  • Gesäuberter Produktdatenfeed kann zusätzlich auch für andere Kanäle genutzt werden (z.B. Preissuchmaschinen, Retargeting-Kampagnen)
  • Produktfeed-Optimierungen haben anders als im SEO unmittelbaren Einfluss auf Traffic und Conversion

Was muss bei Teilnahme an Google Shopping beachtet werden?

Bevor man als Shop-Betreiber an Google Shopping final teilnimmt, sollte man sich mit den Richtlinien für Google Shopping intensiv vertraut machen. Denn sollte die ein oder andere Richtlinie nicht erfüllt werden können, so agiert Google wie bei den anderen Diensten auch sehr restriktiv und lehnt Produkte oder im schlimmsten Fall den gesamten Produktfeed schnell ab.

Was sind beispielsweise die wichtigsten Richtlinien:

  • Produktdaten wie Preis, Verfügbarkeit muss stets aktuell sein und der User muss direkt auf die Shop-Detailseite weitergeleitet werden. Weitere Pflichtfelder sind Bilder, Produktkategorie, Markenname und sofern vorhanden EAN-Nummer. Wer eigene Produkte herstellt und keine EAN-Nummer hat, für den gibt es ebenfalls Möglichkeiten.
  • Die Versandkosten müssen ebenfalls immer aktuell sein und im gesamten Zielland verfügbar sein
  • Je nach Zielland gibt es unterschiedliche Anforderungen, die erfüllt sein müssen. Daher bitte bei internationaler Nutzung die Richtlinien komplett und für das jeweilige Land beachten.
  • Die Nutzer müssen die Möglichkeit haben das Produkt online zu erwerben, entweder über einen Zahlungsservice oder direkt über Ihre Website. Ferner sollte eine Zahlungs- und Transaktionsabwicklung im sicheren Modus (SSL-geschützt) erfolgen.

Produktfeed-Optimierung lohnt sich!

Ein sehr wichtiger Punkt, den sehr viele Online-Händler unterschätzen, ist die Möglichkeit, den Google Shopping-Datenfeed regelmäßig zu optimieren. Durch regelmäßige Optimierungen kann die Relevanz und somit die Platzierung innerhalb Google Shopping verbessert werden.

Anders als im SEO-Bereich, sind Veränderungen bei Google Shopping oftmals nach kurzer Zeit bereits sichtbar. Dennoch haben die Optimierung von Google Shopping und SEO einen gemeinsamen Nenner – das ständige Optimieren und Pflegen des Datenfeed. Wer also mit seinen Produkten bei Google Shopping oben stehen möchte, sollte seinen Feed ständig optimieren.

Fazit

Google Shopping ist für viele Online-Händler ein unverzichtbarer Vertriebskanal geworden. Auch in der Nische kann eine Teilnahme durchaus Sinn machen, da Google zunehmend die Ergebnisse von Google Shopping in der Universal Search einblendet und somit qualifizierte Besucher auf die eigene Webseite geführt werden können. Der Einsatz verschiedener Marketing-Kanäle entscheidet letztlich aber über Misserfolg oder Erfolg. Nur der Kanal Google Shopping wird nicht funktionieren, genauso wenig wie ein anderer einzelner Kanal. Daher ist der gesunde Mix und die regelmäßige Kontrolle der einzelnen Kanäle regelmäßig zu prüfen.

Über den Autor

Thomas Ottersbach ist ein ausgewiesener Media-Experte mit langjähriger Erfahrung im Online-Marketing und Ecommerce. Er ist Geschäftsführer bei der Products-Up GmbH, Full Service Agentur für die Google Produktsuche, und betreibt das Ecommerce-Fachmagazin ecommerce-vison.de.

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Kelkoo launcht neue Webseite

Seit Sommer 2011 ist ist die Yahoo! Partnerschaft beendet und der Preisvergleich Kelkoo wirbt nicht mehr mit dem Logo „a Yahoo! Partner“.

Vor einigen Jahren noch war Kelkoo eine Tochterfirma des amerikanischen Unternehmens Yahoo!. Die Summen für den Kauf waren damals gigantisch hoch. So wurde laut der Faz Kelkoo für 475 Millionen Dollar von Yahoo! geschluckt und in 2008 wieder weiterverkauft an die Private-Equitiy-Gesellschaft Jamplant Ltd.

Der Preisvergleich auf Yahoo! wird nun von der Nextag Inc., einem führenden Preisvergleich aus der USA, betrieben.

Kelkoo selbst relaunchte kürzlich die eigene Webseite und versucht auf diesem Wege dem „Panda“ Update Googles zu entkommen. Viele andere Preisvergleichsdienste sind auch betroffen und haben viel Reichweite über Google verloren – das zeigt auch ein kurzer Blick auf Alexa. Grundsätzlich sind wir gespannt, welche neuen Ansätze insbesondere die Preisvergleichsdienste finden werden. „Content is king“, ein Spruch, der schon alt ist – aber sicher immer noch relevant ist!

Kelkoo Relaunch 2011

Die neue Webseite wirkt frisch und modern. Beim Mouseover von Produkten fällt sofort der „Zalando“ Effekt auf, eine leichte Überblendung über andere Produkte und so wird der Fokus aufs Produkt nochmal verstärkt.

Der Mouseovereffekt bei Kelkoo

Im Vergleich dazu sieht der Mouseovereffekt zumindest vom Aufbau her, ziemlich identisch aus.

Mouseover Effekt bei Zalando

Ansonsten ist Kelkoo ein Preisvergleich, der standardmäßig seine Produkte nicht nach dem besten Preis, sondern nach der Popularität rankt.

Seit knapp 2 Monaten verfügt Kelkoo ebenfalls über einen Blog, natürlich basierend auf WordPress, inklusive Social Login. Das Blog beinhaltet das Thema „Technik“, Gepostet wird zum Beispiel über Iphone, Apple und Co.

Ein Blog kann für viele Webseiten ergänzend betrieben werden und schafft einen Mehrwert für das Portal, wie in diesem Falle ein Preisvergleich oder auch in einem Onlineshop.

preisvergleiche-autos

Preisvergleiche sind wie Autos

Was sind Preisvergleichsdienste

Jeder Endverbraucher kennt sie. Auf der Suche nach dem besten Preis zu einem Produkt besucht der Verbraucher einen Preisvergleichsdienst entweder direkt per Eingabe in der Adressleiste des Browser oder eben über Google. Der Aufruf einer Produktseite in einem Preisvergleich erzeugt im Regelfall eine Übersicht zu den besten Preisen eines Produktes. Schnell kann der Nutzer sich für einen Onlineshop entscheiden und dort kaufen. Geld sparen und gleichzeitig auf einen qualitativ gut bewerteten Onlineshop setzen. So macht es Spaß Geld auszugeben. Eine umfangreiche Liste deutscher Preisvergleicher haben wir hier aufgestellt.

Was sind Autos

Autos sind diese komischen, stinkenden 4 rädrigen Geschosse mit Motor, die einem gern mal knapp über den Fuß fahren und uns alle aber auch bequem von A nach B bringen.

Preisvergleiche sind wie Autos

Betrachten wir nun die Sicht eines Shopbetreibers, dann sind Preisvergleichsdienste wie Autos. Mithilfe jeden Preisvergleichs kommt man am Ziel an, eben nur zu unterschiedlichen Kosten. Der Weg ans Ziel ist also nicht mal eben an 2 Faktoren bemessen!

Was aber macht nun den Unterschied? Bei Autos kommt es auf folgende Faktoren an: Leasinglaufzeit, Leasinggebühr, Anzahlung, Spritkosten, Versicherung, Reparatur, Komfort, Geschwindigkeit und schlußendlich unterm Strich die Wirtschaftlichkeit.

Bei der Integration der Produkte aus dem Onlineshop im Preisvergleich gibt es hingegen Vertragslaufzeiten, Einrichtungsgebühren, monatliche Zusatzkosten, CPC (Cost per Click; Kosten pro Klick)-Gebühren, eine gemessene Conversion-Rate (Verhältnis zwischen Weiterleitungen und Abverkäufen) sowie eine durchschnittliche erzielte Warenkorbhöhe. Diese Werte lassen sich mit Hilfe von Trackingsystemen erfassen und zeigen transparent auf, wieviel Geld mit einem Preisvergleichsportal verdient.

Unter Einbezug der Marge und die eigenen Kosten erhält der Shopbetreiber ein guten Überblick, ob der eigebundenen Preisvergleich wirtschaftlich ist oder eben auch nicht? Zur Optimierung dessen spielen noch Punkte wie eine Budgetierung und die Qualität der Exportdateien und die Verhandlung eine elementare Rolle. Wie wir sehen, fließen hier unglaublich viele Punkte zusammen. Alles Punkte, an denen die Qualität eines Preisvergleiches bemessen werden sollte.

Ein Smartfahrer kommt beispielsweise bei der Fahrt von München nach Hamburg nicht wirklich komfortabel voran. Wird dafür wenig Geld für Benzin ausgeben müssen und hat nur mäßig hohe Leasinggebühren oder Anschaffunsgkosten.

Einem Golffahrer geht es anders, hat geringfügig höhere Benzingkosten, dafür deutlich mehr Euronenbei Der Anschaffung oder dem Leasing einzukalkulieren.

Ein 7er BMW verbraucht viel mehr Benzin, kostet in Versicherung und Steuern sicher sehr viel mehr, als die meisten anderen Autos und er kommt sicher am schnellsten von München nach Hamburg und bietet den besten Komfort beim Reisen. Doch das bringt dem Fahrer des BMWs nicht wirklich weiter. Schließlich muss er ein paar Blitzer mehr zahlen und steht ggf. genauso viel im Stau wie alle anderen Autofahrer auch.

Fazit

Es kommt auf  das Gesamtkonstrukt an. Wieviel kostet die Listung im Preisvergleich den Shopbetreiber. Erst wenn der Dienst getestet wurde, ist eine valide Aussage über den Dienst und der nachhaltigen Qualität möglich. Alles andere ist oft nur reine Spekulation.

Vorschlag

CPCs sagen nichts über die Qualität eines Preisvergleichsdienstes aus! Vorsicht bei Vertragslaufzeiten und versteckten Gebühren. Die Anzahl der Produkte sollte beliebig sein und so kann der Traffic einfach und effizient gesteuert werden.

Lieber einen Audi A4 für die Fahrt von München nach Hamburg, als einen Smart. Möchte man in der Innenstadt von München parken und fährt kaum auf Autobahnen, kann der Smart die richtige Wahl sein.

Die Auswahl der richtigen Farbe des Autos ist nicht trivial – die der Preisvergleicher spielt nur eine untergeordnete Rolle und sagt nichts über eine Qualität des Traffics aus.

Alternativen

Am Ende gibt es noch die Möglichkeit anders von München nach Hamburg zu kommen – nämlich gar nicht erst mit dem Auto, sondern am besten mit dem Zug oder dem Flugzeug!

Was meint Ihr dazu?

Hinkt der Vergleich oder ist dieser in der Praxis anwendbar? Über Anregungen und Kommentare würden wir uns sehr freuen.

Die Qualität von Preisvergleichsdiensten in der Übersicht

Neben dem Shopsystem Magento ist auch das Thema Preisvergleich eines unserer Lieblingsthemen. Wen wunderts? Schließlich werden wir damit mehrfach täglich konfrontiert – in der Fernsehwerbung oder eben in den Google Suchergebnissen. Das ist schon irre – es wirkt manchmal wie Spam. Jeder unserer Leser sollte das Phänomen kennen. Übrigens gibt es dafür einen wundervollen Trick. Mal angenommen, ihr sucht nach dem Produkt „Canon Eos 550d“ – gebt doch bei Google einfach folgendes ein: „Canon Eos 550d -preisvergleich -ebay“ und Eure Ergebnisse nehmen an Genauigkeit zu – denn nicht immer möchte man dieses  Produkt auch sofort kaufen!

Auch wir sind der Meinung – der Preis allein spielt beim Kauf im Internet heutzutage zwar immer noch eine tragende Rolle, jedoch nimmt die Gewichtung dessen durch Kriterien wie Lieferzeiten (Paradebeispiel: Amazon), Versandkosten, Zahlungsarten, Vertrauen durch Zertifikate und Gütesiegel stetig zu.

Das E-Commerce Fachmagazin Händlerzeit berichtet in der aktuellen Ausgabe Mai 2010 über den Absatzkanal Preisvergleicher und Preissuchmaschinen. Die im Markplatz Tradoria gelisteten Händler nehmen automatisch an einem Benchmark-Pool teil, so dass alle Shopbetreiber von den Ergebnissen profitieren und sich m Marketing orientieren können. So liefern diese Benchmark Werte unter Anderem die Information, wieviel Warenkorbumsatz im Schnitt durch einen Preisvergleichsdienst generiert worden ist und welche Conversion Rate sich daraus ergibt. Dabei wird vor allem deutlich, dass nicht alles, was Rand und Namen und Tonnen an Fernsehwerbung gemacht hat, zwangsläufig auch am Besten konvertiert. Entscheidend für den Shopbetreiber ist nicht nur, wieviel Traffic von einem Preisvergleich kommt und was man dafür investieren muss, sondern vielmehr auch das Verhältnis von Weiterleitungen und daraus resultierenden Abverkäufen, der Sogenannten Conversion Rate.

Hier die Tradoria Shop Benchmark-Ranglistesortiert nach der Conversion Rate:

  1. preissuchmaschine.de
    Conversion Rate von 6,11 % bei einem durschnittlichen Warenkorbwert von € 76,48
  2. idealo.de
    Conversion Rate von 4,47 % bei einem durschnittlichen Warenkorbwert von € 71,73
  3. preisroboter.de
    Conversion Rate von 3,6 % bei einem durschnittlichen Warenkorbwert von € 49,07
  4. wie-lieben-preise.de
    Conversion Rate von 2,53 % bei einem durschnittlichen Warenkorbwert von € 41,62
  5. billiger.de
    Conversion Rate von 2,17 % bei einem durschnittlichen Warenkorbwert von € 77,92
  6. ciao.de
    Conversion Rate von 2,14 % bei einem durschnittlichen Warenkorbwert von € 64,68
  7. kelkoo.de
    Conversion Rate von 1,75 % bei einem durschnittlichen Warenkorbwert von € 58,38
  8. shopping.com
    Conversion Rate von 1,63 % bei einem durschnittlichen Warenkorbwert von € 64,35
  9. Google Base/Google Produktsuche (ehemals Froogle)
    Conversion Rate von 1,27 % bei einem durschnittlichen Warenkorbwert von € 52,34
  10. pangora.de
    Conversion Rate von 0,75 % bei einem durschnittlichen Warenkorbwert von € 77,83

Zur Orientierung für Preisvergleicher bieten wir:

Preisvergleichsdienste können im Shop hohe Umsätze generieren – aber auch existenzbedrohende Kosten verursachen. Dies sollte jeder Shopbetreiber im Vorwege klar sein. Vor allem sollte die Qualität der Dienste gemessen/getrackt werden, übrigens bietet Tradoria diese Funktion per default.

Klick ist nicht gleich Klick – Shopbetreiber aufgepasst

Regelmäßig führen wir Telefonate mit potenziellen Kunden oder Shopbetreibern, die immer etwas von Klicks murmeln…. Das geht uns gehörig auf den Zeiger. Warum das so ist und weshalb wir auch Verständnis dafür aufbringen, möchten, wollen und können?!

Ein Klick auf oder in einen Onlineshop kann je nach Bemessungsgrundlage ein Roboter, Crawler, Spider oder eben ein User, der sich durch Zufall verirrt oder eben zielgerecht über ein Werbemittel in den Onlineshop gefunden hat, sein. Über zum Beispiel: Google Adwords, Produkt- und Preisvergleichsdienste, Werbebanner, etc.

Jeder kennt das Sprichwort, man solle Äpfel nicht mit Birnen vergleichen. Doch viele Shopbetreiber, die eben nicht die tiefe Kenntnis des E-Commerces, insbesondere des Trackings und der entsprechenden Auswertungsmethoden und Kennzahlen haben, tun genau dies.

Ein Fall unseres Kundens:

Ein Preisvergleichsportal ruft bei Ihm an und fragt bezüglich einer Kooperation. Der Verkäufer bietete unserem Kunden ein Klickpreis von 24 Cent an. Unserer Kunde, der zwar ein Messinstrument in seinem Shop integriert hat, jedoch es nie oder nur die erste Kennzahl (Klicks ingesamt ;-)) auswertet, gibt als Antwort: „Um Gottes Willen – viel zu teuer, ich habe 400 Klicks am Tag auf meiner Seite.“ Ok am gleichen Abend folgt das Gespräch zwischen uns und unserem Kunden. Wir haben es ihm erklärt, dass selbst ein Klickpreis von € 1,- theoretisch nichts ausgesagt hätte.

Andersherum kann ein Klickpreis von 0,03 Cent bei mangelnden Abverkäufen viel zu hoch sein, so sagt eben der Klickpreis allein auch nichts über entstehende Kosten oder Nutzen eines Produkt- und Preisvergleichsdienstes aus.

Tipps für Verhandlungen mit Produkt- und Preisvergleichdiensten.

Entscheidend ist, wieviele Klicks werden einem durch den Preisvergleicher in Rechnung gestellt, bis ein Abverkauf im Shop stattfindet. Somit sind wir auf der Suche nach dem Verhältnis von Weiterleitungen/Klicks zu generierten Abverkäufen, auch als Konversationsrate (Conversion Rate, kurz CR) bekannt.

Wir können unserem Kunden nicht böse sein, er ist Profi für den Vertrieb seiner Ware – wir sind Profi fürs Tracking und die daraus erhobenden Daten müssen wir verarbeiten, komprimieren und unserem Kunden erläutern, bzw. ihm diese Arbeit komplett abnehmen.

Fazit

Folgende Punkte beeinflussen massgeblich die Qualität des Klicks über ein Werbemittel in den Onlineshop

  • Quelle
    • Woher kommt der Klick
      • Werbebanner
      • Produktvergleich
    • Informationsfluss
      • Welche Informationen hat der User erhalten, bevor er geklickt hat
        • Beispiel Preisvergleich: Preis, Bild, Produktbeschreibung, Produktbezeichnung, Variante
    • Echtheit
      • Fehl-Klick
        • Wenn ein User unbeabsichtigt irgendwo draufklickt und in den Shop geleitet wird, sind die Chancen recht hoch, dass der User wieder verschwindet.
      • Roboter, Bot, Spider, Crawler
        • Nicht immer filtern die Tracking-Systeme solche Klicks sauber aus der Statistik. Diese Daten können die Verhältnisse und relevanten Klickzahlen stark beeinflussen und vor allem verfälschen.
        • Auch einige Preisvergleichsdienste filtern diese Zahlen nicht oder nur unzureichend aus den Statistiken herraus, was wiederum zu erheblichen Differenzen zwischen Shopbetreiber und Preisvergleichs-Portal führen könnte.  Weitere Tipps für mehr Erfolg mit Preisvergleichsdiensten.
  • Ziel
    • Wohin
      • Der Informationsgehalt auf der Landingpage ist meist höher als auf der Startseite eines Shops. Als Shopbetreiber wollen wir Umsatz generieren und somit die User immer zur Produktdetail-Seite leiten, damit das entsprechende Produkt im Optimalfall auch gekauft werden kann.

Wir gehen in diesem Artikel nicht auf die Usability und den Bestellprozess ein. Im Folgenden Tipps von uns:

Optimale Platzierung von Elementen

richtige Auswahl der Felder im Bestellprozess

10 NoGos im Shop

logo_ecato

Preisvergleich für WordPress

Das man mit einem Preisvergleich viel Geld verdienen kann, sollte mitllerweile bei Jedem angekommen sein. Ob man sich persönlich nun traut im diesen Segment Fuß zu fassen – ist eben Geschmackssache.

Der Marktplatz Ecato hat kürzlich einen Wettbewerb gestartet. In Diesem ging es darum, dass ein WordPress-Plugin programmiert werden sollte, mit dem die neue Ecato API (Schnittstelle) angesprochen wird. Mit Hilfe dieser Daten können in einem Blog entsprechend zielgruppenorientiert die Produkte aus dem Marktplatz gezielt angesprochen und positioniert werden – interessant ist dies vor allem für Produkt- und/oder Schnäppchen-Blogs. Vergütet werden die Klicks zu den Shops durch Ecato überlicherweise mit 10 Cent, so dass auch die Blog-Betreiber dadurch einen ansprechenden Mehrwert erhalten.

Das Gewinner Modul heisst wpShopping, entwickelt von Dominic Thimm. Weitere Informationen finden Sie hier.

Damit unsere Leser auch einen Eindruck davon bekommen können, wie so ein Blog-Preisvergleich mit wpShopping aussehen könnte, hier ein erster Vorgeschmack.

Die Namen der Jury lesen sich wie ein Bilderbuch, allesamt E-Commerce bekannt ;-). Sergej Müller , Frank Helmschrott , Torsten Maue  und Stefan Petersen. Somit sollte auch abgesichert sein, dass der Gewinn absolut verdient ist.

Herzlichen Glückwunsch an Dominic.

Umsatzquellen für Shopbetreiber Teil 1 – Produkt- und Preisvergleichsdienste

Produkt- und Preisvergleichsdienste

Eine der bekanntesten Möglichkeiten Produkte und deren Preise zu vergleichen sind Preisvergleichsportale. Ein Preisvergleichsportal ist eine Website, auf der Verbraucher zu einem gesuchten Produkt mehrere Onlineshops auf einer Seite zusammengefasst auffinden können. Dort können dann die  gesuchten Preise und Produkte miteinander verglichen werden.

Grundsätzlich sind Produkt- und Preisvergleichsportale für Shopbetreiber sämtlicher Produktgruppen interessant, da die Breite der, innerhalb eines Preisvergleichsportals angebotenen, Produktgruppen stetig ausgebaut wird. In den Anfangsjahren der Preisvergleichsportale, Ende der 1990er Jahre, wurden fast ausschließlich Produkte aus den Gruppen Computer-Hardware, Unterhaltungs- und Haushalts-elektronik miteinander verglichen. Heutzutage werden jedoch fast alle Artikel, von Medikamenten bis hin zum Wintersport, des täglichen Bedarfs dargestellt.

Der wohl wichtigste Grund für einen Shopbetreiber seine Produkte in ein Preisvergleichsportal zu integrieren, besteht darin, mit einem relativ geringen Aufwand neue Besucher und somit neue potenzielle Kunden für den Onlineshop zu generieren. Der technische Aufwand besteht aus der Erstellung einer so genannten Produktdatenliste (CSV, TXT, Export, XML), welche mittlerweile aus jedem aktuellen Onlineshop mittels eines Datenexportes generiert werden kann. Bei der Produktdatenliste handelt es sich um eine von den Produkt- und Preisvergleichsportalen verarbeitbare Liste, welche in der Regel Informationen wie z.B. Produktbezeichnung, Produktbeschreibung, Herstellerartikelnummer, Produktpreis, Deep-Link (Hyper-Link zu dem jeweiligen Artikel), Grafik-Link (Hyper-Link zu der jeweiligen Grafik in dem entsprechenden Online-Shop), Lieferzeit, EAN-Code, Versand-kosten und Produktkategorie enthält. Diese Liste wird von den Produkt- und Preisvergleichsportalen benötigt, um die Produkte eines Händlers abbilden zu können. Desweiteren haben wir auch schon viele Tipps zum Erfolg in Produkt- und Preisvergleichsportalen gegeben – ein Blick lohnt sich.

Die Vergütung eines Produkt- und Preisvergleichsportals erfolgt in der Regel nach einem CPC oder CPO/Revshare-Deal , wobei die Höhe der Klickpreise stark variiert und sich kein Durchschnittspreis benennen lässt. Ein weiterer Vorteil für die Kooperation eines Onlineshops mit einem Produkt- und Preisvergleichsportal liegt in der hohen Umwandlungsquote von weitergeleiteten Besuchern in Käufer. Wie man als Shopbetreiber einen guten Deal verhandelt und dabei noch mehr Geld spart, haben wir bereits hier erläutert.

Wir sind bereits mehrfach auf die Möglichkeit des Trackings und der Auswertung einer solchen Kampagne eingegangen. Diese Dienste sind alle transparent nutzbar – als Onlineshopbetreiber ist man in der Lage genau nachzuvollziehen, wie die gewonnenen User sich verhalten, wieviele davon kaufen, etc. Daraus resultiert der Soll-ist-Vergleich und wir können sehen ob die Kooperation/Kampagne sich auch lohnt.

Die Produkt- und Preisvergleichsportale ermöglichen nicht nur Privatpersonen, sich einen Überblick über einen Markt zu verschaffen. Auch Unternehmen können sehr einfach das Verhalten der Mitbewerber beobachten und darauf somit kurzfristig reagieren. So lassen sich die Ausgaben für eine kostenintensive Marktbeobachtung mittels Marktforschung durch die von den Produkt- und Preisvergleichsportal geschaffene Transparenz senken.

Preisvergleichsportale wie beispielsweise guenstiger.de bieten nicht nur die Möglichkeit des Preisvergleichs von Onlineshops, auch der stationäre Handel wird mit einbezogen. Durch die Eingabe der Postleitzahl des Aufenthaltsortes des Internetnutzers ist es dem Preisvergleichsportal möglich, auch Angebote kooperierender Ladengeschäfte für den Suchenden abzubilden. Dieser Aspekt gewinnt immer mehr an Bedeutung, wenn man beachtet, dass immer mehr Mobiltelefonnutzer mit dem Mobiltelefon das Internet nutzen. Hinzu kommt die Möglichkeit der Aufenthaltsortsbestimmung durch die eingebaute GPS-Funktion in aktuellen Mobiltelefonen.