Archiv der Kategorie: onlineshops

SSLv3 und der Poodle

SSLv3: Achillesferse der Verschlüsselung und wie Sie damit umgehen

„Poodle“ nennt sich die Schwachstelle, die in der SSL-Version 3 (SSLv3) jüngst gefunden wurde und die diese SSL-Version zur Achillesferse der Verschlüsselung macht. Die Schwachstelle in der längst veralteten Version erlaubt es, eigentlich gesicherte Verbindungen zu dechiffrieren. Das hat insbesondere für Sie als Shopbetreiber weitreichende Konsequenzen.

Weiterlesen

Bye Bye Magento Go

Es war doch irgendwie abzusehen, zu wenig wurde über Magento Go berichtet, zu wenig Impulse hat es gegeben und ich selbst kannte nicht eine einzige „Success Story“ zu diesem Produkt, geschweige denn jemals von einer gelesen zu haben. Weiterlesen

Shop-Umsätze: der bessere Maßstab für das E-Commerce-Wachstum

Der E-Commerce wächst und gedeiht – da sind sich Presse, Blogger, Händler und Verbände einig. Doch wie gut gehen die Geschäfte wirklich? Wie groß ist das Wachstum in Zahlen? Es gibt verschiedene Betrachtungsweisen und Methoden, etwas über den Zustand des Onlinehandels herauszufinden.

Der Verband bvh befragt zum Beispiel die Verbraucher zu ihrem Kaufverhalten und hat – bedingt durch einen Wechsel des Studiendesigns – vergangenen November für 2013 eine Prognose von 44 Prozent mehr Umsatz im E-Commerce herausgebracht. Die Zahl war allerdings am Ende des Pressetextes versteckt. Der Branchendienst eMarketer wertet regelmäßig Studien aus und stellt daraus Vorhersagen zusammen, so etwa im April vergangenen Jahres. Für die westeuropäischen Länder sieht eMarketer weiterhin Umsatzsteigerungen um 10 Prozent voraus.

ePages betrachtet die tatsächliche Entwicklung in 80.000 Shops

Der Onlineshopsoftware-Hersteller ePages kommt der Wahrheit auf die Spur, indem er nachschaut, was und wie viel bei den Händlern tatsächlich gekauft wurde. Die Daten stammen von 80.000 Shops, die auf der ePages-Software basieren. Daraus nimmt das Unternehmen eine anonymisierte Stichprobe und zeigt die Entwicklung in verschiedenen Ländern im Vergleich. Damit sind die Zahlen, die ePages für 2013 vorgelegt hat, besonders belastbar und aufschlussreich.

Deutsche und spanische Nutzer der ePages-Shopsoftware erzielten 2013 je 14 Prozent Zuwachs. Deutsche ePages-Nutzer übertrafen 2013 sogar die Wachstumprognose des Informationsdienstes Emarketer, der mit 13 Prozent gerechnet hatte. Die Anzahl der Bestellungen wuchs in Deutschland um 11 Prozent. Der durchschnittliche Warenkorbwert erhöhte sich leicht auf 95 Euro.

Ungenauigkeiten durch Aussagen von Umfrageteilnehmern ausgeschlossen

Bemerkenswert hohe Umsatzgewinne gab es 2013 in Ländern mit ePages-Vertriebspartnern, die gerade viele junge, wachsende Onlineshops hinzugewinnen, etwa in der Schweiz (25 Prozent mehr Umsatz pro Shop) und Italien (59 Prozent). In Frankreich stiegen die Umsätze 2013 mit 7 Prozent ebenfalls spürbar.

Aufgrund der breiten Datenbasis und der Methode, echte Shop-Umsätze auszuwerten, ist ePages nahe an der Realität – ungenaue Aussagen von Konsumenten, die sich zwar bei Befragungen zugunsten des Onlinehandels äußern, sich dann aber doch anders verhalten, sind ausgeschlossen. Mehr Zahlen für alle acht von ePages ausgewerteten Länder stellt das Unternehmen in einer Pressemitteilung bereit: ePages-Onlinehändler weiter auf Wachstumskurs: Sattes Umsatzplus in Europas E-Commerce-Märkten.

 

Amazons Drohnen-Idee ist nur eine von vielen Logistik-Innovationen

Wenn ein Platzhirsch wie Amazon röhrt, hören alle hin: Derzeit macht der Großversender mit seiner Idee Furore, Waren künftig mit Drohnen auszuliefern. Konzern-Gründer Jeff Bezos möchte mit dem neuen Service „Amazon Prime Air“ unbemannte Flugobjekte durch Großstädte und Ballungsgebiete schicken.

Den Plänen zufolge werden die Drohnen rund 16 Kilometer weit fliegen können. Sie sollen Warensendungen innerhalb von nur 30 Minuten beim Kunden abliefern. Die Fluggeräte können bis zu zweieinhalb Kilogramm schwere Lieferungen transportieren. In einem semiprofessionell wirkenden, aber dennoch sehr anschaulichen Video zeigt der Versender, wie es einmal gehen soll.

Ist das nur eine verrückte Idee oder eine Zukunftsvision, die schon 2015 Realität werden kann? So lange wollen sich nämlich die US-Behörden noch Zeit lassen, um den fleißigen Drohnen alle nötigen Genehmigungen zu erteilen.

Zwei Dinge fallen mir spontan zu der Geschichte ein. Zum einen wird die berühmte „letzte Meile“ zum Kunden sicherlich schwierig zu überwinden sein. Wer hat schon eine Riesenterrasse wie im Werbevideo zu sehen, wo die Drohne problemlos aufsetzen kann? Man stelle sich nur Zustellungen in New Yorks Wolkenkratzer-Schluchten oder in jeder anderen Großstadt dieser Welt vor…

Zum anderen kam mir die Sache gleich nicht ganz unbekannt vor. Bingo! Zwei Gedankengänge und eine Google-Recherche später fällt mir wieder der australische Buchverleih Zookal ein. Der hat in Sydney angefangen, Literatur mit Drohnen auszuliefern. Die Australier sind also anscheinend schon viel weiter als Amazon – und dabei viel geräuschärmer.

Als kleiner Shopbetreiber kann man sich da schon fragen, wo das eigentlich alles hinführt und ob man da noch Schritt halten kann. Aber keine Sorge, kein Händler muss sich vorgestrig fühlen, wenn Amazon unbemannte Flugobjekte schickt: Es gibt es noch zahlreiche weitere Innovationen, um die Logistik im Handel auf Trab zu bringen. Einige der verblüffendsten Ideen stellt das Projekt Next in Commerce vor. Dessen Website hat eine eigene Rubrik mit Logistiktrends.

Dort wird zum Beispiel das deutsche Start-up HierBeiDir.com vorgestellt, das Angebote lokaler Händler aggregiert. Die Ware kommt innerhalb von 90 Minuten per Fahrradkurier oder kann im Laden abgeholt werden. MyTaxi vermittelt zusätzlich zu Taxifahrten auch Heimzustellungen von Einzelhandelswaren durch Taxifahrer am gleichen Tag, etwa für Media Markt in Hamburg.

Diese Beispiele sind gar nicht so weit weg von dem, was innovative Onlinehändler selbst einmal auf die Beine stellen können – vielleicht nicht jetzt, aber möglicherweise in naher Zukunft. Sinnigerweise hat Next in Commerce den Anspruch, die wichtigsten Trends für 2014 zu zeigen. Bleibt abzuwarten, welche abgefahrenen Ideen davon es wirklich in den Händler- und Kundenalltag schaffen.

ERROR 500 – Internal Server Error im Onlineshop

ERROR 500 – INTERNAL SERVER ERROR“. Diese Meldung bei einem zufälligen Besuch des eigenen Shops zu lesen ist für jeden Shopbetreiber eine Horrorvorstellung. Wie lange ist die Seite schon nicht mehr erreichbar? Wie viele potenzielle Kunden konnten meinen Shop nicht besuchen? Dutzende Fragen schießen einem sofort in den Kopf, denn ein Ausfall des eigenen Online-Shops kann teuer werden.

Die Lösung

Eine manuelle Prüfung der Verfügbarkeit kann keine Lösung sein, da der Ausfall auch an Wochenenden oder Feiertagen erfolgen kann. Auf der Suche nach einem Tool bin ich online auf etwas gestoßen.

Unter monitoring.seo-report.de kann man seine Websites kostenfrei überwachen lassen. Alle 10 Minuten wird dann die Antwortzeit und der HTTP- Statuscode der jeweiligen Seiten geprüft.

Sollten dabei Auffälligkeiten festgestellt werden, wird eine E-Mail an den Webmaster verschickt. Dieser ist damit sofort informiert und kann überprüfen, woran der Ausfall liegt. So können die Ausfallzeiten minimiert werden. Sollte das Problem bestehen bleiben, wird im 60-Minuten-Takt eine Erinnerungsmail versendet.

Die Entstehungsgeschichte 

Ich konnte es mir nicht verkneifen, den Webmaster der Webseite direkt anzusprechen, um mehr über das Online-Tool zu erfahren.

Die Idee ist wie so oft aus einer alltäglichen Situation heraus entstanden. Durch den Kontakt zu verschiedenen Webmastern hat der Dresdner Paul Winkler erkannt, dass die Serververfügbarkeit nur sehr selten automatisiert überwacht wird. Dies ist häufig nur bei großen Online-Shops und breitgefächerten Informations- und Vergleichsportalen üblich.

Dennoch war es allen Betreibern bewusst, dass ein Ausfall des Online-Shops mit massiven Umsatzeinbußen einher gehen kann.

Erschwerend kommt hinzu, dass viele Shops vom Traffic aus Suchmaschinen abhängig sind. Je besser die Rankings, desto höher die Umsätze. Doch wenn eine Nichtverfügbarkeit der Webseite erst spät erkannt wird, können auch Sichtbarkeitsverluste in den Suchmaschinen erfolgt sein. Dann haben sich die Rankings dauerhaft verschlechtert und die Situation wird doppelt ärgerlich.

Für wen eignet sich ein Website Monitoring?

Die Überwachung eignet sich in erster Linie für Online-Shops und Informations- und Vergleichsportale. Aber auch bei klassischen Firmenwebseiten ist eine Überwachung empfehlenswert, da auch hier eine Nichtverfügbarkeit einen schlechten Eindruck auf Kunden und Geschäftspartner machen kann.

Telefonservice: Verlässliche Unterstützung für den E-Commerce

In unserer schnelllebigen Zeit haben Kunden eine klare Erwartungshaltung an einen Onlineshop: Wie dessen Web-Sites soll das Unternehmen dahinter rund um die Uhr telefonisch für Auskünfte aller Art erreichbar sein. Lange Warte-Schleifen treiben potentielle Käufer dabei ebenso sicher in die Arme der Konkurrenz wie nicht besetzte Telefone. Als zeitgemäßer Problemlöser bietet sich ein externer Telefonservice, der auf Basis eines ausgiebigen Briefings zeitnah und kompetent auf individuelle Kundenfragen eingeht.

Ein Kundenauftrag geht rasch verloren bei mangelnder Telefonpräsenz

Kundenbindung und -zufriedenheit durch Kundenpflege umfasst weitaus mehr als die telefonische Vergabe von Auskünften über den Status einer Bestellung – hier einige Beispiele:

Szenario Eins: Ein potentieller Käufer möchte sich versichern, dass er einen Artikel zuverlässig bis zum Tag X erhält, wenn er den gegen Aufpreis angebotenen „Rasant-Versand“ nutzt. Eine von Neukunden und Stammkunden gleichermaßen häufig gestellte schlichte Frage, von deren wahrheitsgemäßer Beantwortung jedoch das Zustandekommen der Bestellung abhängt. Denken Sie hierbei nicht nur an saisonale Stoßzeiten wie das Weihnachtsgeschäft. Über das Jahr verteilt hat jeder potentielle Käufer in Sachen Logistik individuelle „Stichtage“, beispielsweise Termine für einen Geburtstag oder den Antritt einer Reise. Bekommt er innerhalb kurzer Zeit keinen Kontakt zu einem telefonischen Ansprechpartner, weil dieser in Ihrem Unternehmen nicht erreichbar ist oder der Kontaktaufnahme eine gefühlt stundenlange Warteschlange vorangestellt ist, so wird er sich bei Ihrer Konkurrenz umschauen.

Szenario Zwei: Ein potentieller Neukunde möchte wissen, ob er mit Ihnen Ratenzahlung oder eine alternative Zahlungsart vereinbaren kann, auch wenn dies in ihren AGB nicht explizit vorgesehen ist. Ein weiterer Interessent fragt an, ob eine Lieferung in die Türkei möglich ist und in welcher Höhe die Versandkosten für diesen Fall zu erwarten sind. Zwar kann man die Konditionen nach Übersee auf Ihren Web-Sites nachlesen – weitere Angaben für das nicht- europäische Ausland sind bisher indes nicht fixiert. Auch hier werden kompetente, zeitnahe Auskünfte erwartet, deren Erteilung im Unterschied zu Szenario Eins indes ein wenig mehr an Hintergrundwissen über ihre vertrieblichen Vorgaben erfordert.

Szenario Drei: Aus Gründen der Übersichtlichkeit haben Sie die verbalen Produktbeschreibungen auf Ihren Web-Sites bewusst schlank gehalten (mehr zum Thema Content) und stattdessen verstärkt auf die Wirkung von Produktfotos gesetzt. Nun kommen vermehrt spezifische Anfragen zu einzelnen Produkten – Materialbeschaffenheit, Umweltverträglichkeit, Farbmuster, Sonderanfertigungen und diese Dinge. Gefragt sind wieder kompetente Auskünfte mit unmittelbaren Reponse-Zeiten, damit der potentielle Käufer den Bestellvorgang auslöst und zum Kunden wird – bei Ihnen.

Zeitnaher und kompetenter Telefonservice sichert Aufträge

Der professionelle Telefondienst von Bueroservice24.de (zur Webseite des Anbieters), gewährleistet Ihnen eine uneingeschränkte Telefonpräsenz nach außen: Während der ausgiebigen Geschäftszeiten nehmen wir als Ansprechpartner Ihre Kundenanfragen entgegen – in anderen Zeiten ist ein Anrufbeantworter mit Ihrem individuellen Text aktiviert. Während der Telefonate fertigen wir Kurzprotokolle an. Sie bekommen alle relevanten Informationen zu den unterschiedlichen Kundenanfragen auf Wunsch per SMS, E-Mail oder Telefax umgehend auf Ihren Schreibtisch.
Nützlicher Synergie-Effekt: Sie erhalten so einen laufend aktualisierten Daten-Pool und können zukünftig immer wiederkehrende Fragen in Ihre Web-Sites integrieren.

Geben Sie Ihren Telefonservice vertrauensvoll in externe Hände. Ihre Kunden erhalten dabei volle Aufmerksamkeit und Sie behalten Kopf und Hände frei für andere Tätigkeiten. Wir haben ein direktes Ohr für Ihre Kunden und haben bei unserer Arbeit bereits auf unbeliebte, lange Telefonschleifen mit musikalischer Berieselung verzichtet, bevor das Wirtschafts-Journal „Der Spiegel“ diese treffend als „Geißel des Kundendienstes“ geoutet hat.