Archiv der Kategorie: Kundenbindung

Kaufimpulse jenseits von Gutscheinen schaffen – Beispiel „Preis-Alarm“

Für Shopbetreiber ist die Frage nach dem „wie bekomme ich den Kunden zum Kauf“ so alt wie der Onlineshop selbst. In den letzten Jahren haben sich neben dem Thema „Gutscheine“ glücklicherweise jede Menge spannender Alternativen etabliert.

Mittels Produktzugaben, Bundles oder facebook-Deals lassen sich Neu- und Bestandskunden je nach Ausgestaltung des Incentives mehr oder weniger stark zum Kauf motivieren. Eine weitere Möglichkeit, die in diesem Artikel kurz vorgestellt werden soll, ist das spielerische Element des Preis-Alarms im limango Outlet.

Das Feature „Preis-Alarm“ funktioniert folgendermaßen:

  • Alle paar Minuten werden neue Artikel aus dem Sortiment des Outletshops zu nochmals reduzierten Sonderpreisen auf einer Aktionsseite angeboten.
  • Der Preis dieser Artikel reduziert sich alle zwei Minuten um einen Euro.
  • Es gilt das Prinzip „wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Da jeder Artikel nur einmal angeboten wird, erhält derjenige den Zuschlag, der zuerst kauft.
  • Wird ein Artikel in einem Angebotslauf im Preis-Alarm nicht verkauft, wird der Artikel zu einem späteren Zeitpunkt erneut angeboten.

Gestartet wurde der Preis-Alarm vor dem Hintergrund (zu) hoher Lagerbestände bei einzelnen Artikeln. Heute hat sich das Element als gut besuchter Abverkaufskanal hauptsächlich für Randgrößen und Einzelstücke etabliert.

Abverkaufsfördernd wirken vor allen die Countdownelemente sowie die Ungewissheit, wie viele andere Kunden es auf den selben Artikel abgesehen haben und zu welchem Preis er verkauft werden wird.

Ein möglichst breites und abwechslungsreiches Sortiment ist im Preis-Alarm von Vorteil, um das Interesse an einem erneuten Besuch der Seite zu steigern; die Ungewissheit, welche Produkte bzw. Produktgruppen als nächstes im Preis-Alarm verkauft werden, trägt zu hohen Wiederbesuchsraten bei. Die Möglichkeiten sind hierbei vielfältig – zum Beispiel werden Themen-Specials zu bestimmten Uhrzeiten besonders gut angenommen.

Aus Sicht des limango Outlet hat sich das Modell Preis-Alarm mittlerweile nicht nur als Abverkaufs- sondern auch als Kundenbindungsinstrument bewährt. Vor dem Hintergrund des Schnäppchen-Shoppings trifft das Feature gut den Outlet Charakter des Shops.

Das Traffic Dogma überwinden und über Facebook Kunden besser binden- Ein Gastbeitrag von Robert Heesen von bonusbox

Onlinehändler treibt meist eine Frage um: Wie bekomme ich mehr Traffic auf meine Internetseite? So nutzen die meisten Onlinehändler eine Vielzahl an Online Marketing Maßnahmen wie z.B. Google AdWords, Gutscheinanbieter, Affiliate Programme und Retargeting Anbieter nur um mehr Besucher auf Ihre Internetseite zu bekommen. Dabei kämpfen gerade kleine und mittelständische Shops mit stark steigenden Kosten dieser Online Marketing Kanäle, insbesondere bei Google AdWords. Dazu kommt, dass in Segmenten, in denen Dickschiffe wie Zalando und Otto präsent sind, der Margendruck über die Jahre immer größer geworden ist, was zwangsläufig zu einem geringeren ROI führt. So sind im Vergleich zum Vorjahr die Kosten für die Neukundenakquisition laut Emarketer(2011) um 23% gestiegen, bei abnehmender Rentabilität.

Newsletter als Alternative zur Neukundenakquisition

Die Alternative zum Dogma des Trafficgewinns, die Kundenbindung, funktioniert im Onlinehandel größtenteils über Newsletter. Bei entsprechend großen Verteilerlisten ein durchaus profitables Online Marketing Instrument, wenn man die niedrigen Kosten der Newslettererstellung bedenkt. Allerdings hat der Newsletter für viele Kunden einen schlechten Ruf (Stichwort: Spam), was sich an sinkenden Klickraten, Conversions und einer niedrigeren Anzahl an Newsletterabonnements pro Nutzer ablesen lässt. Im Vergleich zu 2009 sank die Anzahl der abonnierten Newslettern von 11 auf durchschnittlich 6 Abos pro Nutzer, was sicherlich auch mit der exzessiven Nutzung von Newsletter getriebenen Geschäftsmodellen wie z.B. Groupon oder brandsforfriends zusammenhäng.

Facebook als alternativer Online Marketing Kanal

Facebook Fanpages erfreuen sich einer ungebrochenen Beliebtheit unter Onlinehändlern. Gerne brüsten sich Onlinehändler mit Ihren Fanzahlen, ohne allerdings den wahren Wert von Fanpages zu heben. Laut einer aktuellen Umfrage möchten Fans von Facebook Fanpages vor allen Dingen exklusive Vorteile in den Shops, die Sie „liken“, genießen. Leider sind viele Fanpages auf dieses Kundenbedürfnis nicht ausreichend ausgelegt, was sich in niedrigen Interaktionsraten widerspiegelt. Die Einführung des „Talking About“ Scores durch Facebook zeigt, dass Facebook dies erkannt hat und die Relevanz der Fanpages steigern möchte.

Ausblick: Chancen von Facebook für den Onlinehandel nutzen

Onlinehändler sollten sich deshalb auf Ihrer Fanpage mehr auf echte Vorteile für den User konzentrieren und relevanten Content anbieten. Die angekündigte Einführung des „Want“ und „Own“ Buttons, die speziell auf den Onlinehandel ausgelegt sind, wird dafür sorgen, dass sich neue Möglichkeiten für den Onlinehandel ergeben. Diese können Onlinehändler besonders dann gut nutzen, wenn Sie über statische Auswertungsmethoden verfügen, um aus der aus den sozialen Daten der User und Kaufdaten sinnvolle Angebote für Kundengruppen zu erstellen.

Und wenn diese Angebote mehr als nur Werbung sind, sondern angepasst auf die Vorlieben der Käufer, kommt der Traffic von ganz alleine.

Über den Autor

Robert Heesen ist der Gründer von Bonusbox, einem Facebook basierten Bonusprogramm, welche Bonusbox als Software Lösung Onlinehändlern zur Verfügung stellt. Außerdem bietet bonusbox eine Einbindung in die Fanpage des Onlinehändlers an, um Fans zu Kunden des Shops zu machen.

Shoptrainer Aktion

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Impressum als Grafik, Spam E-Mails

Jeder hat es schon mal erlebt! Eben kurz die E-Mail-Adresse einer Webseite oder eines Onlineshops im Impressum anklicken und dem Unternehmen eine E-Mail schreiben.

Erst im zweiten Moment wundert man sich, weshalb sich das E-Mail Programm nicht automatisch öffnet und klickt gleich nochmal – wieder ohne Erfolg. Genau in diesen Situation ärgert man sich, die E-Mail Adresse abtippen wäre nur dann einfach, wenn diese nicht beispielsweise so aufgebaut ist: support@ichbineinezulangedomain.de.

Die Webseite nutzt eine Grafik statt eigentlichen Text! Als reiner Anwender ist das optisch kaum zu erkennen – für Profis hingegen sofort. Noch indexiert Google solche Bilder nicht als Text in die Suche, so dass bei der Verwendung einer Grafik im Impressum der eine oder andere Name, sowie auch E-Mail-Adresse und weitere Informationen im Impressum verschleiert werden können – noch!

Viele Affiliate Webseiten/Blogs machen das… warum bloß?

Auf dem Shopbetreiber-Blog.de wurde das bereits analysiert:

Impressum als Grafik

Das Impressum als Grafik einzubinden, um Spam-Bots aus dem Wege zu gehen, ist sicher eine gute Idee. Aber ist das auch zulässig? Die Abmahnung wird wohl damit begründet, dass die Seiten des Betreibers durch die Grafikdatei nicht barrierefrei erreichbar seien. Durch die Darstellung als Grafik ist es Blinden z.B. nicht möglich, das Impressum der Webseite zu lesen, da entsprechende Unterstützungsprogramme für Blinde eine solche Grafik nicht auslesen können. r wird in der Literatur die Frage, ob das Impressum als Grafik eingebunden werden darf, teilweise mit Verweis auf Art. 3 Abs. 3 Satz 2 des Grundgesetzes verneint. Darin steht, dass niemand auf Grund einer Behinderung benachteiligt werden darf.

Irgendwie lächerlich darüber überhaupt berichten zu müssen. Eigentlich ist es doch eine Selbstverständlichkeit alle Informationen im Impressum preiszugeben. Warum sollte ein Impressum verschleiert werden? Illegal? Möchte man sein Netzwerk von Vielen Webseiten nicht zeigen?

Oder geht es tatsächlich nur um die E-Mail-Adresse und den Spam? Vielleicht sollten die Hoster endlich mal anfangen Spam sauber zu filtern. Wir haben nie Probleme mit Spam, zugegebenerweise liegt das an der Leidenschaft und am Perfektionsmus eines unserer Kollegen.

Aber genau diese Dienstleistung bieten wir unseren Kunden an. Wer also spamfreie E-mail wünscht, kann uns gerne kontaktieren… Aktiv Werbung machen wir dafür nicht – Mund zu Mund Propaganda, gesundes Wachstum :-), ist unser Weg.

Eine wirklich erfolgreiche Frau im E-Business

Ich kann sie nicht mehr sehen. Viele kennen solche oder ähnliche Gedanken. Sei es nun eine bestimmte Werbung oder ein bestimmter Song. Im Grunde genommen geht es immer um die einfache Denkhaltung „schwarz oder weiss“. Entweder mag man Dinge immer wieder zu sehen/hören oder eben nicht.

Viele Shopbetreiber und Webseitenbetreiber haben nicht das zwingende Bedürfnis sich auf der Startseite mit einem eigenen Bild zu präsentieren. Auch wenn viele von uns wissen, dass eigene Bilder Persönlichkeit und Vertrauen die Bindung der Nutzer zur Webseite oder zum Shop erhöhen können, sind die Gründe gegen das eigene Bild auf der Startseite meist gewichtiger. So hat jeder eben seine persönliche Einstellung oder Gründe dazu.

Viele aber suchen sich stattdessen eine andere Person. In vielen Webseiten werden diese in Verbindung mit einem Telefon-Rückrufservice auf der Startseite dargestellt. 

Sie ist hübsch, sie ist erfolgreich. Eine Frau, die es im Leben geschafft hat und scheinbar in allen Unternehmen gleichzeitig angestellt ist oder eben für alle im gleichen Callcenter sitzt :-).

Nachfolgende ein kleiner Auszug der Webseiten, wo die gute Dame auch aufzufinden ist:

http://www.germica.de/ski/fischer-rx-fire-fp9-fs10?v=456563001

http://www.regioad.de/

http://www.reifenshop24.net/


http://www.softdistribution.net/

http://www.carhifikiste.de/

http://www.caravan-stetter.de/

http://www.hotelwaesche.at/

Zu guter letzt habe ich neulich ein Bild ausgetauscht – im Bilderrahmen habe ich dann noch so ein bekanntes Gesicht wiedergefunden, musste es gleich einscannen…


Und nun seid Ihr dran – wo ist sie noch zu finden?

Vorsicht Kunde bei Heise

Wir sind sehr treue Leser der Zeitschrift c’t. Neulich erreichte uns ein Schreiben des Leserservice des Heise Verlages, wir würden als Mitglied eines Verbandes geführt und sollten kurzfristig unsere Mitgliedsnummer bei diesem Verband mitteilen. Grübel – welcher Verband denn? Der ADAC? Sind wir überhaupt irgendwo Mitglied? Ob die wohl unsere Zwangsmitgliedschaft in der IHK meinen?

Na, kein Problem. Wenn der Leserservice es nicht von sich aus verraten will, man kann ja fragen. Also an die Verfasserin des Briefes geschrieben, Frau Stefanie Singh, und eine Antwort durch ihren Mitarbeiter, Herrn Ali Fard, erhalten: Die von uns verschickte Anfrage, bezieht sich nicht auf Ihre Unterlagen aus dem Jahr 1995 sondern auf Ihre Mitgliedsnummer aus dem Jahr 2010. [snip] Hierfür benötigen wie bereits erwähnt Ihre aktuelle Mitgliedsnummer.

Lieber Herr Fard, Sie meinen also, in welchem Verband wir offenbar Mitglied sind, ist nicht wichtig, solange wir Ihnen nur unsere Mitgliedsnummer mitteilen – Hallo?

Aber wir geben uns noch nicht geschlagen, und der dritte Anlauf wird tatsächlich besser. Der stellvertretende Chefredakteur der c’t, Herr Georg Schnurer, weiß mehr: Wir beziehen ein Studentenabonnement. Und da wäre man verpflichtet, die Berechtigung für solche Vergünstigungen von Zeit zu Zeit turnusmäßig zu überprüfen.

Ok, das verstehen wir: von März 1995, dem Beginn unseres Abonnements, bis September 2010 sind genau 31 Semester verstrichen, da muß man schon mal turnusmäßig nachfassen…

Öhmm – 1995? Da ging Shoptrainer junior noch zur Schule, und Shoptrainer senior war bereits 13 Jahre exmatrikuliert. Dem Heise-Verlag kann keine Immatrikulationsbescheinigung vorgelegen haben…

Dennoch den Kunden nach 15 Jahren zum Einreichen entsprechender Unterlagen aufzufordern hat schon etwas sehr Individualistisches an sich: In Deutschland beträgt die Aufbewahrungsfrist für (nicht steuerlich relevante) Unterlagen bekanntlich 6 Jahre…

Wie sagte mein alter Chef immer: Unser höchstes Gut sind unsere Kunden – von denen leben wir. Die Zufriedenheit unserer Kunden steht immer ganz, ganz zu vorderst. Die Amerikaner nennen das ‚Service‘ .

In diesem Sinne, lieber Heise Leser-„Service„: Wir wünschen Euch und unseren Lesern einen schönen Nikolaustag!