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5 E-Commerce-Vorurteile die in 2011 begraben werden sollten

Die Conversion Rate beeinflusst den E-Commerce wie kaum eine andere Größe – so ist in den letzten Jahren ein regelrechter Kampf ausgebrochen. Shopbetreiber und Agenturen versuchen den Traffic über die Conversion Rate zu erhöhen. Im Klartext geht es um die Effektivität – aus einem jeden User mehr rausholen und den Shop so leicht bedienbar zu gestalten als möglich. Folgender Artikel hilft weiter

Vorurteil Nr. 1: Wir brauchen “emotionale Shopping-Konzepte”.

Was ist falsch an dem Vorurteil?
Es ist so: Es gibt ganz einfach keine unemotionalen Shopping-Konzepte. Kaufen ist immer emotional. Oder: Konversion passiert im Kopf des Konsumenten. Ohne Emotionen können Menschen überhaupt keine Entscheidungen treffen, auch keine Kaufentscheidungen.

Vorurteil Nr. 2: Für mehr Conversion brauche ich ein Usability-Lab.

Was ist falsch an diesem Vorurteil?
Usability-Labs erforschen mit Hilfe von Probanden in einem szenariobasierten Test, welche funktionalen Schwachstellen eine Website oder ein Shop hat. Und sie finden auch immer welche. Angesichts der voran schreitenden Reifegrade und des Wissens über Erwartungskonformität ist das Wissen über eine optimale Gestaltung jedoch inzwischen so weit gereift, dass die Beseitigung dieser Schwachstellen nicht immer den maximalen ROI hat.

Vorurteil Nr. 3: Wenn ich lange genug teste, komme ich zum optimalen Ergebnis,…

Was ist falsch an diesem Vorurteil?
Ganz einfach: Die ersten Tests gehen im Idealfall locker flockig mit guten Ergebnissen von der Hand. Der Button hat jetzt einen besseren Kontrast und die Gütesiegel stehen an einer besseren Position. Es hübsches Bildchen hat die Conversion noch einmal um 23% verbessert. Hurra. Jetzt sind aus 2.8 Prozent auf einmal 3.1 Prozent geworden und findige Marketer bei ihrer Agentur machen daraus sofort eine Case-Study mit “zweistelligem Zuwachs der Conversion”.

Vorurteil Nr. 4: Meine Agentur kann auch Conversion-Optimierung!

Was ist falsch an diesem Vorurteil?
Bryan Eisenberg hat einmal gesagt: “Your website is a business – treat it like one.” Conversion-Optimierung ist eine komplexe Meta-Disziplin. Conversion-Optimierung beschreibt eher ein Ziel als eine “Wissenschaft” oder Fähigkeit, denn sie ist das effektive Zusammenspiel von Analyse, Marktforschung, Konsumpsychologie, Ãœberzeugungsarchitektur, Vertriebswissen, Text, Design, Kundenbindung, Backend, Testing, Prozesse und Technologie.

Vorurteil Nr. 5: Wir brauchen mehr Conversion.

Was ist falsch an dieser Sichtweise?
Niemand braucht Conversion. In Wirklichkeit braucht es Profit, Deckungsbeitrag, EBIT. Wie auch immer.

Autor: André Morys