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Was wird uns das Jahr 2010 im E-Commerce bringen?
Die Prognosen stehen gut – die Wirtschaft kommt langsam wieder in Gange, was den E-Commerce herzlichen wenig interessiert – es gab auch trotz der Wirtschaftskrise im letzten Jahr wohl kaum Onlineshops oder bestimmte Produksegmente im E-Commerce, welche an Traffic und Reichweite verloren haben sollten.
Zumindest unsere Kunden, Partner, Kollegen, Freunde - keiner hatte Grund sich zu beschweren, alle Zahlen für 2009 sehen besser aus als 2008! Folgendes wird sich unser Meinung nach in 2010 verändern:
Immer mehr Onlineshops werden Ihre eingebauten Such- und Navigationsfunktionen verfeinern. Entweder mit automatischer Vorschlagssuche oder eben dem Filtern von Produkten nach Attributen. In der Regel bieten diese Funktionen auch alle neuen Shopsysteme oder/und Releases an. Das Shopsystem Magento ist wohl das flexibilste System, wenn es um Attribute geht.
Häufig fragen uns Kunden, was sich denn genau hinter der “Attribut“-Filterung verbirgt. Erklärung: Früher gab es hauptsächlich die Möglichkeiten, Produkte in Shops über eine Kategorie oder einen Hersteller aufzufinden und vor allem zu selektieren. Die Attribute lassen Filterung, Selektierung nach Farben, Preisen, Größen, Material, … zu. Zalando hat dies mit Hilfe von Magento gut gelöst:
Die (großen) Onlineshops bestimmen maßgeblich den Markt – wie ist das zu verstehen? In guten Zeiten von Ebay.de, wo jeder deutsche Internetuser nur dort Produkte gekauft hat, war es üblich die Ware per Vorkasse zu bezahlen, jeder hat es gemacht und jeder ist bestimmt das ein- oder andere Mal damit auf die Nase gefallen, hat auf seine Ware vergebens warten müssen… Ebay hat es vermutlich auch dem Rettungsanker PayPal zu verdanken, dass sie nicht noch mehr User verloren haben… Doch die Zeiten haben sich geändert… Immer weniger User bestellten und bestellen bei Ebay, immer mehr User dafür hingegegen in “normalen” Onlineshops, in denen manchmal Zahlarten wie “Sand am Meer” integriert sind… Dieser Prozess musste sich erst finden. Als die ersten Powerseller ihre eigenen unabhängigen Shops gründeteten, wurde die klassische Zahlart Vorkasse, manchmal eben auch PayPal aktiviert – mehr NICHT.
Das sieht heute ganz anders aus – zahlreiche Onlineshops bieten Ihren Kunden im Bestellprozess mehrere Zahlungsarten an – die Kauffabbruchsquoten nehmen ab und immer mehr Kunden kommen und finden in den Onlineshop und generieren dem Shop-Betreiber Umsätze.
Ebay wird heute oftmals nur noch als ein Distributionskanal von vielen anderen im Marketing-Mix betrieben. Dank automatischen Anbindung an den eigenen Onlineshop – kaum noch eine Hürde, aber auch nicht mehr so relevant wie früher.
Der Markt hat sich so entwickelt und durch die Vorgabe der Onlineshop-Betreiber orientieren sich die User eben anders. So geben Amazon zusammen mit mittlerweilen vielen kleinen Shops vor, wie das Suchverhalten von Usern sich schon verändert hat oder noch verändern wird.
Die User werden immer mehr nach Attributen wie Farben, Größen und Formen suchen. Der Onlineshop kann einem also genau das liefern, was man auch in einem Ladengeschäft bestellen oder gar fragen würde.
Lieber Onlineshop, bitte gib mir eine Jeans in der Form “Karotte”, Größe “32″, Länge “32″ und Farbe “schwarz”… Gern lieber Kunde, folgende Produkte stehen Ihnen zur Verfügung…
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10 Kommentare
2 Pings
- E-Commerce Trends 2010 - Online Shop Info
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Interessanter Beitrag. Auch ich halte Filter-Navigation, wie sie Amazon, Ebay und mobile.de seit geraumer Zeit vormachen, für eine überaus nutzerfreundliche Innovation. Bei naturkost.com setzen wir sie seit Jahreswechsel ebenfalls ein.
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