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Google schiesst Quelle ab – Keine Werbung mehr
Spiegel-Online meldet, dass der Erlös der Firma Quelle spektakulär eingebrochen sei. Die Umsätze des insolventen Versandhändlers sind um 50 Prozent zurückgegangen. Das fatale an dieser Situation und für uns aus dem Online-Business ist nun aber, dass Google die Zusammenarbeit mit Quelle eingefroren hat – Geschäftsführer Hilbers spricht von einer existenzbedrohenden Lage.
Nachdem wir gerade letzte Woche hier über eine pregnante Aussage gestolpert sind und die Zahlen irgendwie nicht glauben wollten – hier nun der Beweis für die berechtigte Skepsis.
Quelle wartet immer noch auf einen staatlichen Notkredits über 50 Millionen Euro, diese Verhandlungen dauern dem Insovenzverwalter eindeutig zu lange.
Mit dem Kredit des Bundes, Bayerns und Sachsens als Sicherheit sollen die Banken dem Versandhaus demnächst wieder seine Forderungen gegenüber Kunden abkaufen und Quelle damit ermöglichen, seine Rechnungen zu bezahlen und Ware einzukaufen. “Man muss halt warten, bis das Geld da ist und wir loslegen können”, sagte Quelle-Sprecher Manfred Gawlas. Über einen Termin wolle er nicht mehr spekulieren.
Vermutlich handelt es sich bei der betroffenden Werbung um Google-Adwords. Hier ein Beispiel mit dem Begriff Kleidung.

Nach der Misere mit den Katalogen nun ein weiterer sehr herber Schicksalschlag in der Insovenzphase von Quelle. Wir dürfen auf die nächsten News gespannt sein.
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[Blog]: Google schliesst Quelle ab – Keine Werbung mehr http://bit.ly/1ddZ2q
Die Werbung ist schon ein paar Tage länger nicht mehr da. Google schaltet bei jedem Kunden sehr zeitnah die Adwords aus, wenn kein Zahlungseingang stattfindet. Quelle ist für Google auch nur ein kleiner Shopbetreiber, mehr nicht.
Schlimm ist, wie sehr Quelle von einem einzigen Werbekanal abhängig ist. In den organischen Trefferlisten ist Quelle überhaupt nicht vertreten. Da hat das Management von Quelle komplett versagt und jetzt wird die Quittung präsentiert. Aus meiner Sicht sind das komplette Versager und denen sollte man nicht auch noch unsere Steuergelder anvertrauen. Das ist ein Skandal.
@Marc
So sehe ich das auch. Hat schon jemand gegen gerechnet, wie viele Stimmen für diese 50 Mio in etwa gekauft werden?