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Wie in der Einkaufspassage: Die am besten gestalteten Onlineshops ziehen die meisten Kunden an

Einkaufen ist für die meisten von uns vor allem eins: ein gutes Gefühl. Ein Gefühl, zu dem wir über alle Sinne animiert werden. In einem Ladengeschäft werden wir mit Musik, Düften, Licht und Farben oder der Haptik der Materialien für Fußboden und Regale angesprochen. Mit einem guten Gefühl fassen wir schließlich Vertrauen, dass sich im besten Fall in Umsatz für den Händler „ummünzt“.

Aber wie ist das nun bei den virtuellen Shops, die wir über einen flachen Bildschirm betreten? Suggeriert E-Commerce von vornherein ein „flaches“ Einkaufserlebnis? Wo bleibt das gute Gefühl beim Online-Shopping? Über diese Fragen zerbrechen sich weltweit hunderttausende Händler den Kopf und sicher auch tausende von Dienstleistern oder „Experten“. Nun scheint es oft so, als ob die ganz reale Retailbranche und E-Commerce nur wenig gemein haben, zumal viel diskutiert wird, ob die einen gerade die anderen vom Markt fegen. Blickt man jedoch etwas tiefer, werden schnell ganz naheliegende Parallelen sichtbar.

Bezahlen ist immer Vertrauenssache – und der Grundstein dafür sollte bereits beim Betreten eines Shops gelegt werden: Ladengeschäfte zeigen mit den bekannten bunten Aufklebern bereits am Eingang, welche Bezahlmöglichkeiten sie ihren Kunden bieten. Sie demonstrieren damit Professionalität. Auch Webshops sollte diesen Punkt beachten und das Logo des Zahlungsdienstleisters prominent auf der Startseite platzieren. Auch wenn dessen Name den Kunden nicht immer etwas sagt, zeigt es doch, dass ein professioneller Anbieter hinter der Zahlungsabwicklung steckt und Zahlungen sicher verarbeitet werden.

Auch Gütesiegel und Kundenbewertungen erhöhen das Vertrauen der Kunden in einen Online-Shop. Händler sollten andere über sich sprechen lassen – öffentlich. Gerade in der Startphase hilft das, Interessenten von einer vielleicht noch neuen Marke zu überzeugen und in Kunden zu konvertieren.

Hat der Kunde den Laden nun betreten: Führen Sie ihn auf einen logischen Weg. Persuasive Shop-Design heißt das neudeutsch. Dahinter verbergen sich konkrete Handlungsvorschläge für die Einkaufstour, nicht -tortur. Die Navigation eines umsatzstarken Shops ist immer sichtbar und übersichtlich strukturiert – so wie ein gut eingerichteter Supermarkt. Für Produkte empfehlen sich maximal sieben Hauptkategorien.

Anfangs werden Kunden einen Online-Shop über Suchmaschinen ansteuern, über die sie zum Beispiel ein bestimmtes Produkt ausfindig machen. Später allerdings werden Shops oft zielgerichtet angeklickt: Das Logo sollte deshalb immer gut sichtbar – wie in der Ladenzeile. Zum Beispiel bietet sich die linke obere Ecke dafür an.

Gleiches gilt für Suchfunktion, Kontakt oder Hotline und den Warenkorb. Wiederum gilt wie im realen Leben, dass Kunden niemals das Gefühl haben dürfen, gefangen zu sein oder nicht weiter zu kommen. Vielmehr sollten sie jederzeit eine Verkäuferin im Blick haben, die Kasse oder den Ausgang. Gerade die, für die Einkaufen mit Stress verbunden ist, wissen solche „Leuchttürme“ zu schätzen.

Die größte Fläche eines Webshops nimmt natürlich der Inhaltsbereich ein.

Startseiten sollten zur besseren Orientierung für das Sortiment typische Fotos enthalten – ohne dass Besucher scrollen müssen, um diese zu betrachten. On- wie offline ist Übersicht wichtig.

Da wir anfangs vom guten Einkaufsgefühl, ausgelöst durch alle Sinne, gesprochen haben: Webshops adressieren derzeit vor allem unsere visuelle Wahrnehmung – über die Augen – und unsere Motorik – über die Maus oder das Touchpad. Allerdings kann E-Commerce viel mehr, wenn man zum Beispiel an virtuelle Umkleidekabinen (Stichwort: Augmented Reality), Produktvideos mit Ton oder digitalisierte Düfte denkt. Wir sind gespannt auf das, was da kommt. Denn nach wie vor gilt: Einkaufen soll nach wie vor ein gutes Gefühl vermitteln. 

Die oben beschriebenen Regeln für ein gutes Einkaufserlebnis sind im neuen Ratgeber des E-Payment-Spezialisten Sage Pay “Von der Idee zum Online-Shop – Expertentipps für E-Commerce-Einsteiger“ beschrieben . Der Ratgeber ist als PDF-Download kostenlos verfügbar unter:

www.sagepay.de/startup

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